(c) Yanko Tsvetkov

Europa out of the box

Die Politikwissenschaftlerin und Europäerin Ulrike Guérot hat ein flammendes Plädoyer für ein demokratischeres Europa geschrieben. Ihre politische Utopie beweist, dass intellektuelle Bewegung möglich und nötig ist. Ein wichtiges Buch für die Zukunft Europas, wenngleich einige wesentliche Fragen unbeantwortet bleiben.

Dickie-Shady-Bitch-White-Cube

Überzeugend ohne Worte

Mit dem gemütlichen »Dickie«, der queeren Kunstfigur »Shady Bitch« und zwei anonymen Allerweltskritikern schicken Pieter de Poortere und Brecht Vandenbroucke größenwahnsinnige Weltenretter und skurrile Mahner durch die Menschheits- und Kunstgeschichte.

Cowby-Henk-Cosy-Kinky

Die etwas anderen Superhelden

»Cowboy Henk« und »Kinky & Cosy« heißen die eigensinnigen Kunstfiguren, mit denen das Karikaturistenduo Heirseele und Kamagurka sowie Marnix Verduyn alias Nix den Alltag gegen den Strich bügeln.

Vanistendael-Titel

Hunde stehen im Regen

Judith Vanistendaels neuer Comic »Mikel« entwickelt nicht die erzählerische Kraft ihrer ersten beiden eindrucksvollen Arbeiten, auch wenn sie wieder einen ganz eigenen Stil findet.

Arsene_Schrauwen_Titel

Kubistischer Kolonialtraum

Olivier Schrauwen zeichnet die Afrikareise seines Großvaters in kühnen Strichen nach. »Arsène Schrauwen« ist die kafkaeske Geschichte einer Irrfahrt, deren Ausgang bis zum Schluss unklar bleibt.

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Spezial: Comics aus Flandern

Die Neunte Kunst aus Flandern zeichnet ihr spielerischer Umgang mit den schönen Künsten aus. Die Bandbreite reicht vom satirischen Zeitungsstrip über den ambitionierten Künstlercomic bis hin zu Graphic Poems. Und dann sind da noch die Klassiker…

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Der Groove der Freiheit

Der Film »Raving Iran« erzählt die Geschichte des DJ-Duos Blade & Beard. Arash und Anoosh sind aus dem Iran geflohen, um ohne Angst auflegen zu können. Wir sprachen mit beiden über das Leben im Iran, heimliche Filmaufnahmen und den Klang der Freiheit.

Brecht-Vandenbroucke-Portrait

„Es gibt so viel schlechte Kunst“

Brecht Vandenbroucke hat sich einer Mission verschrieben. Als junger Wilder will er Kunst und Punk zusammenbringen. Das macht er in Comicserien wie »White Cube« oder »Shady Bitch«, in seinen Illustrationen für Zeitungen wie die New York Times sowie als Modedesigner. Wir sprachen mit ihm über seine Leidenschaft für die Kunst, fehlende Relationen und die Perversion…

© Karin Rocholl

Die Zeit der großen Gebildeten ist vorbei

Thea Dorn hat mit ihrem Roman »Die Unglückseligen« (hier unsere Besprechung) einen fulminanten Wissenschaftsroman geschrieben, mit dem sie den Fauststoff in die Gegenwart hebt. Wir sprachen mit ihr über Grenzüberschreiter, Naturphilosophen, Blowjobs, »Breaking Bad« und die Position der Autorin im Literaturbetrieb.

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Wilde Rosen und mörderische Gesänge

Der niederländische Comickünstler Erik Kriek verneigt sich mit »In the Pines« vor der amerikanischen Folkmusik. In den dunklen Silhouetten und harten Konturen seiner holzschnittartigen Zeichnungen ruht nicht nur der zeitlose Horror, der aus diesen Erzählungen aufsteigt, sondern auch die sanfte Melancholie, die in den Tiefen der amerikanischen Folkmusik ruht. 

Peggy Guggenheim posiert in einer Kutsche.
| © Roloff Beny / Courtesy of National Archives of
Canada

Ein Leben für die Kunst

Peggy Guggenheim hat die wohl bedeutendste Sammlung der modernen Kunst des 20. Jahrhunderts quasi im Alleingang zusammengetragen. Die Dokumentarfilmerin Lisa Vreeland zeigt die schillernde Weltbürgerin der internationalen Kunstszene, aber auch die einsame Frau.

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»Eine Sprache, die in Formen gebunden ist«

Die literaturWERKstatt Berlin ist eine Institution für die Kunst der Poesie. Zum 25-jährigen Jubiläum im September erhält das Haus einen neuen Namen und organisiert die erste Berliner Rede zur Poesie. Gründungsdirektor Thomas Wohlfahrt erklärt die Motive des Namenswechsels, erläutert die Ausrichtung des künftigen Hauses für Poesie und spricht über den Sinn der Lyrik in unserer Zeit.