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Kindheitserinnerungen in Schwarzweiß

Der Architekturjournalist Kurt Koller soll einen Artikel über Zersiedelung schreiben und reist dafür in das Dorf seiner Kindheit. Die Zugfahrt wird zur Reise in die Vergangenheit, bei der die Erinnerungen an ein düsteres Ereignis wach werden.

Titelbild-Scobel

Wie viel Sein braucht das Denken?

Autor und Fernsehjournalist Gert Scobel zeigt in »Warum wir philosophieren müssen«, dass man mit Denken besser durchs Leben kommt, glücklicher wird und die Welt klarer sieht. Indem er in die Grundprinzipien des Denkens blicken lässt, macht er deutlich, was das Besondere des Philosophierens ausmacht.

Pussy Riot by Igor Mukhin | CC BY-SA 3.0

»Die Kirche liebt nur die Kinder, die an Putin glauben«

Vor einem Jahr führten Mitglieder der russischen Punk-Band Pussy Riot ihr »Punk-Gebet« in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale auf. Bei ihrem 40-sekündigen Auftritt protestierten sie gegen die enge Verbindung zwischen dem russischen Staat und der russisch-orthodoxen Kirche. Drei Bandmitglieder wurden wegen »Rowdytums aus religiösem Hass« festgenommen und zu Lagerhaftstrafen verurteilt. Ein Schauprozess erster Güte, das Buch »Pussy…

Hermaphroditus asleep | Louvre, Paris

Ein Hundeleben

In ihrem Erfolgsroman »Der Mann schläft« warf Sibylle Berg die Frage auf, warum man sein Leben ständig verändert, selbst wenn man gerade sein Glück gefunden hat. In »Vielen Dank für das Leben«, ihrem neuen Werk, lässt sie uns an der Existenz des Glückes zweifeln.

Siddhartha Mukherjee - PopTech 2010 - Camden, Maine | via Flickr (CC BY-SA 2.0)

Der anpassungsfähige Zwilling

Biografien sind gemeinhin Existenzbeschreibungen von Personen. Dem amerikanisch-indischen Wissenschaftler und Onkologen Siddharta Mukherjee ist mit seinem Buch »Der König aller Krankheiten. Krebs – Eine Biografie« etwas Beeindruckendes gelungen.

Titel-Am-schwarzen-Berg

Raus aus der Enge

Anna Katharina Hahn entführt die Lesenden ihres Romans »Am Schwarzen Berg« in die schwäbische Idylle, aus der ihre Helden energisch zu entkommen versuchen und willentlich in das Chaos des Lebens laufen.

Titel_Verteidigung-der-Missionarsstellung

Eine typografisch-sprachliche Spielerei zum Verlieben

Wolf Haas liebt es, mit der Sprache zu spielen. In seinen mehrfach preisgekrönten Brenner-Krimis bewies er eindrucksvoll, dass allein das sichere Beherrschen eines Dialekts romanhafte Qualitäten haben kann. In seinem aktuellen Roman »Verteidigung der Missionarsstellung« zeigt der Österreicher, dass er nicht nur mit Sprache zu spielen in der Lage ist, sondern auch mit dem Text als solchem.

Damage in a street at the al-Khalidiya neighborhood of Homs, on

Dokumentation des Grauens

Kaum einer hat das Grauen eindrucksvoller beschrieben, als Jonathan Littell in seinem preisgekrönten Roman »Die Wohlgesinnten«. Aus der Geschichte ist er in die Gegenwart gegangen, in seinen »Notizen aus Homs« beschreibt er die Schrecken in einer abgeriegelten Stadt.