Morning portrait session with lovely Jules | Copyright: Bob Sala @ http://rum-diary.net/

Im Kammerspiel der Paarbeziehung

Die Datenschutzaffäre beim Seitensprungportal Ashley Madison bestätigt einmal wieder, was weithin bekannt ist, ohne jemals tatsächlich hinterfragt zu werden: sexuelle Untreue ist ein Dauerthema in Langzeitbeziehungen und häufig ein Trennungsgrund. In ihrem im Frühjahr erschienenen Roman »Der Tag, als meine Frau einen Mann fand« geht Sibylle Berg dem Mythos der sexuellen Erfüllung in der Paarbeziehung…

Das Simeonskloster im Nordwesten Syriens. Noch ist das Pilgerheiligtum von den Angriffen des »IS« verschont geblieben

Die Sprengkraft des Dogmatismus

Der aktuelle Preisträger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels Navid Kermani und der rumänische Armenier Varujan Vosganian sprachen beim Internationalen Literaturfestival in Berlin über ihre aktuellen Bücher und kamen beide auf die Folgen der Radikalisierung der Religion, wie sie aktuell im Nahen und Mittleren Osten zu beobachten ist, zu sprechen.

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So nah ist die Welt

Das 15. Internationalen Literaturfestival Berlin zeigt sich traditionell politisch und rückt die Situation der Flüchtlinge in den Mittelpunkt. Die Künstler Jakob Preuss, Jenny Erpenbeck und Ashur Etwebi diskutierten über die europäische Einwanderungspolitik und rückten die Schicksale der Schutzsuchenden in den Mittelpunkt.

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»Grazwurzelrevolution« mit Heißluftballon

Einmal mehr scheint das österreichische Wunderkind Clemens J. Setz einer der Favoriten auf den Deutschen Buchpreis zu sein. Sein neuer Roman ist ein grenzenloses Spiel mit den Ebenen, ein sprachliches Meisterwerk und eine Lehre der Weltanschauung, in der alles mit allem zusammenhängt. »Die Stunde zwischen Frau und Gitarre« ist eine »Grazwurzelrevolution« der Literatur.

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Schule des Lebens für den Araber von morgen

Riad Sattouf, langjähriger Zeichner von »Charlie Hebdo«, gewann wenige Wochen nach dem Attentat auf die Redaktion des französischen Satiremagazins den wichtigsten europäischen Comicpreis. Der erste Teil der Erinnerungen an seine Kindheit im Nahen Osten »L’Arabe du futur« (dt. »Der Araber von morgen«) erhielt den großen Preis von Angoulême. Vor wenigen Wochen ist der zweite Teil…

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Ulrich Matthes liest »Tschick«

Er ist einer von Deutschlands besten Schauspielern. Ob im Tatort oder auf der Bühne des Deutschen Theaters in Berlin – wer Ulrich Matthes einmal gesehen hat, will das immer wieder. Literaturinteressierten ist der Berliner aber nicht nur als Schauspieler, sondern auch als kongenialer Sprecher bekannt. Beim Sommerfest des Literarischen Kolloquiums Berlin las er aus Wolfgang Herrndorfs Bestseller »Tschick«.

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Zeichnende Philosophen

Jeden Sonntag lässt der Berliner Tagesspiegel vier Comiczeichner über das Besondere im Alltag nachdenken. Zwei von ihnen veröffentlichen nun eine Sammlung ihrer besten Strips.