Spaziergang-5

»Ich habe mal neunzig Leute mitgebracht«

Saša Stanišić löste mit seinem Uckermark-Epos Vor dem Fest, mit dem er im letzten Frühjahr den Leipziger Buchpreis gewann, einen wahren Hype auf die »Toskana des Nordens« aus, wie der Landstrich rund um Prenzlau auch liebevoll genannt wird. Rund 25 Kilometer südöstlich von Prenzlau liegt die 800-Seelengemeinde Fürstenwerder, die dem in Bosnien geborenen Autor als…

© FreibeuterFilm

Berlinale Bites: Der Mann im Kind

Die Jury der 64. Berlinale sollte erwägen, einen Sonderbären für den besten Act unter 16 Jahren zu vergeben. Mit dem elfjährigen Ramasan Minkailov in dem Österreichischen Sozialdrama »Macondo« gäbe es einen weiteren Kandidaten, der für diese Auszeichnung in Frage käme.

Bai-Ri-Yan-Huo

Goldener Bär geht an chinesischen Krimi

Mit »Bai Ri Yan Huo« hat die 64. Berlinale ihren ersten klassischen Kriminalfall im Wettbewerb. »Diao Yinans solider Film dürfte für den Ausgang des Rennens um die Berlinale-Bären aber keine Rolle spielen«, hieß es an dieser Stelle. So kann man sich täuschen, er gewann den Goldenen Bären.

Peter Drittenpreis © Independent Artists Filmproduktion

Berlinale Bites: Keine Zeit, aber Uhren

Mit Feo Aldags Drama »Zwischen Welten« über den Afghanistan-Einsatz der deutschen Bundeswehr ist der letzte deutsche Beitrag heute im Berlinale-Wettbewerb angelaufen. Der Film thematisiert die Widersprüche der Afghanistan-Mission und konfrontiert uns mit der Not der afghanischen Ortskräfte.

© Christian Geisnæs

Berlinale Bites: Sex aus dem Würfelbecher

Was ist über diesen Film schon alles geschrieben und gesagt worden. Vom Vorwurf der schlichten Pornographie bis hin zur grandiosen Verfilmung des allgegenwärtigen Sex-Hypes der Moderne – über Lars von Triers »Nymph( )maniac« streitet sich seit Wochen der Blätterwald. Auf der Berlinale war der erste Teil des Films erstmals in Deutschland zu sehen.