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Raus aus der deutschen Enge

Der große Buchpreis geht in dieser Woche in die nächste Runde. Unabhängig davon, wer es mit seinem aktuellen Werk auf die Shortlist schafft, steht eines schon von vorneherein fest: die Vielfalt der deutschen Gesellschaft bildet auch dieser Buchpreis nicht ab. Dabei gibt es einige ausgezeichnete Werke, denen es gelingt, mehr Vielfalt in die deutsche Literatur…

11515-Haus-für-Poesie

»Eine Sprache, die in Formen gebunden ist«

Die literaturWERKstatt Berlin ist eine Institution für die Kunst der Poesie. Zum 25-jährigen Jubiläum im September erhält das Haus einen neuen Namen und organisiert die erste Berliner Rede zur Poesie. Gründungsdirektor Thomas Wohlfahrt erklärt die Motive des Namenswechsels, erläutert die Ausrichtung des künftigen Hauses für Poesie und spricht über den Sinn der Lyrik in unserer Zeit.

Foto: ORF/ORF K/Thomas Feichter

Die Berliner Seite von Klagenfurt

Vom 29. Juni bis zum 3. Juli findet in diesem Jahr der Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb statt. In diesem Jahr hätte nicht nur die Namensgeberin des Literaturwettstreits ihren 90. Geburtstag gefeiert, auch der »Bewerb« hat ein Jubiläum, das Vierzigste. Zur Feier fünf Thesen zum fruchtbaren Literaturverhältnis von Berlin und Klagenfurt.

Zusammenstellung-Titel

Berliner Literatur(t)räume

Das Literaturjahr 2015 hat gezeigt, dass Berliner Autoren erfolgreicher schreiben, als die Hauptstadtclubs Fußball spielen. Ob das Literaturjahr 2016 mithalten kann, bleibt abzuwarten, aber es gibt einiges, worauf man sich freuen kann. Das Schöne daran: der besonderen Provinzialität von Berlin wird schreibend definitiv ein Ende gemacht wird.

Titelbild

Neun Überlebensmittel

»Keep them entertained, keep them happy, keep them fed, keep them drunk.« Karen Köhler legt mit ihrer Erzählungssammlung »Wir haben Raketen geangelt« ein fulminantes Debüt vor. Raffiniert, rührend und radikal erzählt die Hamburgerin von der Fragilität der menschlichen Existenz.

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Rabenmutterseelenallein

Von der Rabenmutter aus dem schützenden Nest gestoßen erzählt Peter Wawerzinek in seinem mit dem Bachmannpreis gekrönten Roman »Rabenliebe« von einem Leben, das mit dem Winter nur eine Jahreszeit kennt.