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Wilde Rosen und mörderische Gesänge

Der niederländische Comickünstler Erik Kriek verneigt sich mit »In the Pines« vor der amerikanischen Folkmusik. In den dunklen Silhouetten und harten Konturen seiner holzschnittartigen Zeichnungen ruht nicht nur der zeitlose Horror, der aus diesen Erzählungen aufsteigt, sondern auch die sanfte Melancholie, die in den Tiefen der amerikanischen Folkmusik ruht. 

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#WomenDoBD oder: Realitätsverweigerung in Angoulême

  Gut drei Wochen, bevor das Internationale Comicfestival in Angoulême seine Tore öffnet, hat es seinen großen Skandal. Als die Festivalleitung zu Wochenbeginn die Nominierungsliste für den Großen Preis von Angoulême herausgab, befanden sich unter den 30 genannten Comickünstlern ausschließlich männliche Comicschaffende. Nachdem ein Drittel der Nominierten um Streichung von der Liste bat und Comickünstlerinnen…

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Eine Kindheit im Nahen Osten

Acht Jahre lang hat der französische Zeichner Riad Sattouf für die Satirezeitschrift Charlie Hebdo das »geheime Leben der Jugend« erkundet, nun erobert er mit augenzwinkernder Religionssatire gleichermaßen Kinosäle und Buchhandlungen. Deutschlands einflussreichster Comickritiker Andreas Platthaus hat Sattoufs autobiografischen Comic »Der Araber von morgen« ins Deutsche übertragen, der Neunten Kunst aber dennoch einen Bärendienst erwiesen.

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Der Kafka der Neunten Kunst

Das surreale Werk des französischen Comiczeichners und Grafikers Marc-Antoine Mathieu macht in seiner vermeintlichen Monotonie aus Schwarz und Weiß die verborgenen Zwischenwelten des Daseins sichtbar.

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Die Karikatur lebt oder: Die Feder, das Schwert und der Tod

Nachdem bereits am Tag des schrecklichen Attentats auf die Redaktion des französischen Satiremagazins »Charlie Hebdo« zahlreiche grafische Reaktionen im Netz zu finden waren, haben auch am tag danach viele Kollegen und Freunde der ermordeten Karikaturisten und Zeichner die Ereignisse verarbeitet. Bilder des Widerstands, der Wut und der Trauer von Riad Sattouf, Lewis Trondheim, Joann Sfar, James, Penélope…

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»Wir müssen unbedingt weiterlachen«

Bei dem schrecklichen Attentat auf die Redaktion der französischen Satirezeitschrift »Charlie Hebdo« sind zwölf Menschen ums Leben gekommen, darunter die Spitze der politischen Satire in Frankreich. Ein Angriff auf die Presse- und Meinungsfreiheit, auf den viele Autoren und Karikaturisten mit Erschrecken, Trauer und Trotz reagiert haben. 

Titelbild Joann Sfar

Dialoge zwischen Realität und Imagination

Der Franzose Joann Sfar ist einer der erfolgreichsten Comicautoren Europas. Sein Kinofilm »Gainsbourg« gewann drei Césars, die Trophäe des französischen Filmpreises. Im Januar 2014 konnte ich mich mit ihm in Dresden über sein umfangreiches Werk, dessen Verankerung in der jüdischen (Kultur)Geschichte und die Balance zwischen Realität und Imagination, Abgeklärtheit und Magie unterhalten.

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Erotik im Comic ­– Ein Versuch, das Ungreifbare zu greifen

Der Gegenstand des Erotischen in der Neunten Kunst unterliegt in hohem Maße der Subjektivität des Autors. Erotik liegt schließlich im Auge der Betrachtenden und ist dem nagenden Zahn der Zeit sowie den kulturgesellschaftlichen Wandlungsprozessen unterworfen. Die hier vorgestellten Comics sind im offenen Deutungsraum von Erotik, Sex und Porno zu verorten und könnten Ausgangspunkt einer Debatte…

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Selbstfindungstrip nach Italien

Der französische Comiczeichner Alfred erzählt in »Come Prima« von zwei Brüdern, die nach Jahren der Trennung eine Reise nach Italien unternehmen und sich dabei selbst finden. Mit diesem preisgekrönten Album beweist sich Alfred als souveräner Meister seines Genres.

Figuren aus dem Kosmos von Joann Sfar

Fliegende jüdische Identitäten

Seit Anfang Dezember setzt sich das Dresdener Kunsthaus mit den gegenwärtigen Perspektiven von Künstlern auf die Frage nach der Identität in Europa auseinander. Ein Teil der Ausstellung »Vot ken you mach?« widmet sich den jüdischen Identitäten im zeitgenössischen Comic.

Ausschnitt aus einer Uderzo-Zeichnung | Foto: Thomas Hummitzsch

Wer wird König von Angoulême?

Beim Internationalen Comicfestival in Angoulême werden alljährlich nicht nur die besten Comics der vergangenen Saison gekürt, sondern auch Comickünstler für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet. Drei Wochen vor dem 41. Festival stehen die 25 Nominierten für den »Großen Preis der Stadt Angoulême« fest. Die Liste reicht von B wie Blain bis W wie Watterson.