Lars Eidinger als Hamlet an der Berliner Schaubühne | Foto: Arno Declair

Fünf Gründe, warum wir Shakespeare lesen sollten

Dass Shakespeares dramatisches und lyrisches Werk keine leichte Kost ist, wollen wir nicht bestreiten. Warum sich die (Re-)Lektüre lohnt, und zwar nicht nur an seinem 400. Todestag, sondern immer wieder, dafür gibt es unzählige gute Gründe. Einige der wichtigsten Argumente, »The (Immortal) Bard« immer griff- und lesebereit zu haben, sind hier versammelt.  

Ein Kino in der nordsyrischen Stadt Aleppo  im Oktober 2010

Berlinale legt Schwerpunkt auf das Kino im Nahen Osten

Das politischste aller Filmfestivals macht sich auch in diesem Jahr auf die Suche nach der Realität im internationalen Filmgeschäft. Die Berlinale erkundet das »Recht auf Glück«, beobachtet die weltweiten Flüchtlingsströme und schaut auf das Kino im Nahen Osten. In zwei Mammutvorführungen wird das Sitzfleisch des Publikums besonders auf die Probe gestellt.

Laura Bispuri: Vergine giurata II | Flonja Kodheli, Alba Rohrwacher

Auf der Suche nach dem Ich

Auf der Zielgeraden wurde die Berlinale im Wettbewerb noch einmal nachdenklich. Nach der bildgewaltigen Eisenstein-Hommage von Peter Greenaway, der traumtänzerischen Hollywood-Elegie von Terrence Malick und den kraftvollen Jugenderzählungen von Sebastian Schipper oder Andreas Dresen waren an den letzten Tagen mit Beiträgen aus Osteuropa und Südostasien Filme zu sehen, die Identitätsfragen und -konflikte aufgreifen.