Web_Mythen-Wackelflügel

Was man sich so erzählt

Zwei Jahre lang erschienen im Berliner Stadtmagazin zitty von Reinhard Kleist in Comicform gebrachte Legenden, die durch die Hauptstadt geistern. Nun sind die insgesamt 17 »Berliner Mythen« in einem Album erschienen.

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Der Zeichner als Reporter

Mit dem Aufschwung der Neunten Kunst ist ein totgeglaubtes Subgenre wiederbelebt worden, dass den herkömmlichen Journalismus herausfordert. Gemeint ist der »Comic Journalism«, der meist in Form der visuellen Reportage daherkommt. Wenn »Zeichner als Reporter« aktiv sind, kann viel passieren, wie ein Blick auf verschiedene Arbeiten zeigt.

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Eisner-Awards 2015 für »Saga« und »Hip Hop Family Tree«

In der gestrigen Nacht vom 10. zum 11. Juli wurden auf der Comic-Con in San Diego die renommierten Eisner-Awards vergeben. Einen einzigen großen Gewinner wie in den vergangenen Jahren gab es nicht. Die Serien »Saga« und »Lumberjanes« gewannen zwei Eisners, verschiedene »Little Nemo«-Titel räumten mehrere Preise ab. Einige der mit Amerikas wichtigstem Comicpreis ausgezeichneten Comics liegen auch in deutscher Übersetzung vor.

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Die faszinierende Welt der Minicomics

Zines sind ein Kulturgut der Neunten Kunst, das dank Hipstertum und Kunsthochschulen an Aufmerksamkeit gewinnt. In dieser unterschätzten Subkultur wächst seit Jahren der Comic-Nachwuchs heran. Porträt einer Szene, die sich am Wochenende bei der Comicinvasion Berlin versammelt.

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Die Karikatur lebt oder: Die Feder, das Schwert und der Tod

Nachdem bereits am Tag des schrecklichen Attentats auf die Redaktion des französischen Satiremagazins »Charlie Hebdo« zahlreiche grafische Reaktionen im Netz zu finden waren, haben auch am tag danach viele Kollegen und Freunde der ermordeten Karikaturisten und Zeichner die Ereignisse verarbeitet. Bilder des Widerstands, der Wut und der Trauer von Riad Sattouf, Lewis Trondheim, Joann Sfar, James, Penélope…

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Erotik im Comic ­– Ein Versuch, das Ungreifbare zu greifen

Der Gegenstand des Erotischen in der Neunten Kunst unterliegt in hohem Maße der Subjektivität des Autors. Erotik liegt schließlich im Auge der Betrachtenden und ist dem nagenden Zahn der Zeit sowie den kulturgesellschaftlichen Wandlungsprozessen unterworfen. Die hier vorgestellten Comics sind im offenen Deutungsraum von Erotik, Sex und Porno zu verorten und könnten Ausgangspunkt einer Debatte…

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Comics im Preisregen

In den USA wurden im Herbst die wichtigsten US-amerikanischen Comicpreise vergeben. Aus hiesiger Sicht erfreulich war nicht nur, dass viele der ausgezeichneten und nominierten Bände auch in deutscher Übersetzung vorliegen, sondern dass in allen drei Wettbewerben auch deutschsprachige Kunstschaffende vertreten waren.

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Pirouetten drehen zwischen den Linien

Mit Eduardo Halfon gibt es einen neuen Stern am südamerikanischen Literaturhimmel. Sein schmaler Roman »Der polnische Boxer« ist ein fesselndes surrealistisches Großereignis, mit dem er sich aus dem Nichts in die Höhen von Jorge Luis Borges und Roberto Bolaño aufschwingt.

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Glücklich eine Szene, die solche Künstler hat

Ulli Lust und Reinhard Kleist waren in diesem Jahr mit den englischsprachigen Ausgaben ihrer Comics »Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens« und »Der Boxer« für die drei wichtigsten US-Comicpreise nominiert. Auch wenn sie am Ende leer ausgingen, sind sie die deutschsprachigen Comiczeichner der Stunde.

Figuren aus dem Kosmos von Joann Sfar

Fliegende jüdische Identitäten

Seit Anfang Dezember setzt sich das Dresdener Kunsthaus mit den gegenwärtigen Perspektiven von Künstlern auf die Frage nach der Identität in Europa auseinander. Ein Teil der Ausstellung »Vot ken you mach?« widmet sich den jüdischen Identitäten im zeitgenössischen Comic.

SciFi

Angoulême 2014 oder: Ein Blick in die Zukunft

Die Werke deutscher Comicautoren sucht man auf der Liste der Nominierten für den wichtigsten europäischen Comicpreis in Angoulême vergeblich. Neben den Arbeiten zahlreicher Comicschaffender, die auf dem deutschen Comicmarkt bereits vertreten sind, sind aber auch spannende Neuerscheinungen für die Preise berufen, auf die sich die deutschen Comicleser freuen können.

© Reinhard Kleist | www.reinhard-kleist.de

Die Revolution frisst ihre Kinder

2008 verbrachte der deutsche Comiczeichner Reinhard Kleist vier Wochen auf Kuba. Entstanden sind daraus ein facettenreicher Reisebericht und eine beeindruckende biografische Annäherung an Fidel Castro in Bildern.