Die Fotografen Robert Frank und Robert Mapplethorpe stehen im Zentrum zweier Dokumentarfilme, deren Macher sich über das Werk den Männern hinter der Kamera anzunähern versuchen.
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Wenn das Herz zerreißt
Der einzige deutsche Beitrag bei der 66. Berlinale polarisiert, weil er die Abtreibungsdebatte dem gesellschaftlichen Diskurs entzieht und sie dorthin führt, wo sie hingehört: auf die individuelle Ebene. Anne Zohra Berracheds Familiendrama »24 Wochen« wird aller Voraussicht nach der meistdiskutierte Film des Festivals werden.
WeiterlesenShakespeare in Dschidda
Systemkritik geht auch anders, wie die saudi-arabische Romance-Satire »Barakah Meets Barakah« beweist. Der Film ist eine der kleinen Perlen, die man auf der diesjährigen Berlinale entdecken kann.
WeiterlesenEuropas träges Auge
Es ist nicht so, als wäre die Flüchtlingssituation bislang nicht auf der Berlinale wahrnehmbar gewesen. George Clooneey traf sich sogar eigens mit Angela Merkel zum Refugee-Talk. Mit Gianfranco Rosis erschütternd-anrührendem Dokumentarfilm »Fuocoammare« ist das Thema nun unmittelbar ins Zentrum dieses noch jungen Festivals gerückt. Außerdem mussten sich am zweiten Wettbewerbstag die Französin Isabelle Huppert als Lehrerin neu erfinden und ein junger Maori gegen seinen autoritären Großvater durchsetzen.
WeiterlesenHochgelobt und totmassiert
Der New Yorker Sprachkünstler Ben Lerner legt mit »22:04« einen schmalen, aber großen Roman über das Werden des Menschen und des Künstlers vor. Seine Prosa ist ebenso betörend wie verstörend. Seine Sprache durchbricht immer wieder das Sagbare und macht so die Komplexität der Moderne verständlich.
WeiterlesenDie Sache mit dem Glück
Die Berlinale sucht in diesem Jahr energisch nach dem Recht auf Glück, das in der Familie gehört vermeintlich selbstverständlich dazu. Wie die Filme am ersten wirklichen Wettbewerbstag gezeigt haben, ist das mit dem Recht auf Glück und Liebe in der Familie aber doch etwas komplizierter.
WeiterlesenEuropa – Die Nadel, an der wir hängen
Der Schweizer Regisseur Jan Gassmann zeigt in seinem halbdokumentarischen Film »Europe, She Loves« die depressive Seite der Europäischen Union.
WeiterlesenLetzte Ausfahrt Rache
Wie viel Verantwortung hat eine Gesellschaft für das Glück und Unglück des Einzelnen? Diese Frage steht nicht nur im Zentrum der diesjährigen Berlinale, sondern auch des Auftaktfilms der Sektion Panorama »Já, Olga Hepnarová« (I, Olga Hepnarova) von Petr Kazda und Tomas Weinreb.
WeiterlesenHommage durch knallbunte Persiflage
Was kann ein Eröffnungsfilm eines Filmfestivals Besseres leisten, als dem Medium nicht nur Hommage zu erweisen, sondern es auch nicht zu ernst zu nehmen. Ethan und Joel Coen gelingt mit ihrer mit zahlreichen Stars besetzten Hollywood-Komödie »Hail, Caesar!« genau dies, ohne dabei zu sehr in den Klamauk abzugleiten.
WeiterlesenLiterarisches bei der 66. Berlinale
Wir haben uns durch die Sektionen gewühlt und spannende Literaturadaptionen sowie Autorenporträts entdeckt. Von Emily Dickinson über Hans Fallada bis hin zu Philip Roth – Bücherwürmer finden auch in diesem Jahr ihre Lieblingsstoffe, adaptiert für die große Leinwand.
WeiterlesenKampf um Gleichberechtigung
Vor nicht einmal einhundert Jahren war der weibliche Teil der Bevölkerung in den meisten Staaten der Welt von der Mitbestimmung ausgeschlossen. Im Kino und der Neunten Kunst kann man aktuell den Kampf der Frauen um ihr Stimmrecht eindrucksvoll nachvollziehen.
WeiterlesenIm Land der Wölfe
Emily Blunt steht in Denis Villeneuves »Sicario« Schmiere, während sich Josh Brolin und Benicio Del Toro die Gesetzlosigkeit des panamerikanischen Drogenkrieges zu Eigen machen. Erzählerisch ist Villeneuves actiongeladener Drogenthriller unspektakulär, bildsprachlich hingegen großes Kino.
WeiterlesenGeneration der verlorenen Seelen
Henri Steinmetz wagt in »Uns geht es gut« viel und scheitert zum Teil grandios. Darin führt der vielversprechendste deutsche Nachwuchsschauspieler Franz Rogowski als Mephisto eine Gang verwöhnter Gören an, die in einer künstlichen Gegenwart alles zur hedonistischen Spielerei macht.
WeiterlesenBerlinale legt Schwerpunkt auf das Kino im Nahen Osten
Das politischste aller Filmfestivals macht sich auch in diesem Jahr auf die Suche nach der Realität im internationalen Filmgeschäft. Die Berlinale erkundet das »Recht auf Glück«, beobachtet die weltweiten Flüchtlingsströme und schaut auf das Kino im Nahen Osten. In zwei Mammutvorführungen wird das Sitzfleisch des Publikums besonders auf die Probe gestellt.
WeiterlesenInside Refugee oder: Abbas Khider und sein Roman zur Stunde
Auch wenn der neue Roman des Deutsch-Irakers Abbas Khider vor der Kulisse des zweiten Golfkriegs spielt, ist der lückenlose Erfahrungsbericht seines in Deutschland gestrandeten Asylsuchenden von höchster Aktualität. Wer verstehen will, was die Flüchtlingspolitik mit den Betroffenen im Inneren anrichtet, muss diese »Ohrfeige« auf das europäische Asylsystem lesen.















