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Das Gefühl einer Utopie
In Israel wird Ende Oktober ein neues Parlament gewählt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die rechtsextreme Regierung unter Benjamin Netanyahu im Amt bleibt. Der in Berlin lebende Israeli Tomer Dotan-Dreyfus schildert in »Keinheimisch« seine eigenen Beklemmungen gegenüber dem Staat Israel, aber auch seiner Wahlheimat Deutschland. Seine schmerzhafte Selbstbefragung ist eine linke jüdische Intervention, die schonungslos mit jeder selbstgerechten Bequemlichkeit abrechnet. Und mit Joana Osman...
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Ein Ort für Kings, Queens und Suchende
Philipp Fussenegger und Susanne Heuer haben einen Film über den legendären KitKatClub im Herzen Berlins gedreht. Darin begleiten sie einige Stammgäste und zeigen das hedonistische Treiben im Club. Die Schattenseiten des hedonistischen Tempels beleuchtet der Film nur halbherzig.
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Politische Gewalt im Gerichtssaal
Der Regisseur Faraz Shariat hat mit »Staatsschutz« den Film der Stunde gedreht. Darin wechselt eine Staatsanwältin die Seiten und kämpft gegen rechte Netzwerke.
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Warum Shida Bazyar schon jetzt die Autorin des Jahres ist
Shida Bazyar konkurriert mit ihrem dritten Roman »Die Lücken« um gleich drei renommierte Preise. 2026 ist ihr Jahr, denn auch ihre ersten beiden Romane sorgen für Furore.
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Eine körperliche Erfahrung
Die deutsche Geschichte scheint auserzählt, dabei gibt es immer noch Perspektiven, die in der etablierten Geschichtsschreibung kaum Platz finden. Mit Marion Kraft, Miriam Carbe und Tupoka Ogette verschaffen sich nun drei Schwarz gelesene Autorinnen aus drei Generationen Gehör, die ausgehend von ihrer (Familien-)Biografie der deutschen Wirklichkeit im 20. Jahrhundert nachgehen. Ihre Texte erzählen vom Alltagsrassismus und seiner folgenschweren Wirkung für Körper und Seele.
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Crossartige Eröffnung
Am Donnerstagabend wurde im Haus der Berliner Festspiele das 26. Internationale Literaturfestival eröffnet. Curator in Residence Jeet Thayil faszinierte mit einer Performance über die Bedeutung der Kunst in Krisenzeiten. Über 100 Autor:innen sind in den nächsten zehn Tagen in Berlin zu sehen, unter anderem eine Literaturnobelpreisträgerin und ein Booker-Preisträger.
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Souverän, verspielt, meisterhaft
Christian Hansen ist einer der besten Übersetzer Deutschlands. Roberto Bolaño, Alan Pauls, Julio Cortázar und César Aira hat er ins Deutsche gebracht. Nun wird seine jüngste Aira-Übertragung mit dem Straelener Übersetzerpreis ausgezeichnet und damit endlich auch ein Werk, das seit Jahren preisverdächtig unter dem Radar der großen Übersetzerpreise flog. Der Straelener Förderpreis geht an Wiebke Stoldt, die verblüffend souverän einen portugiesischen Klassiker ins Deutsche...
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Die Liebe in Zeiten der Trostlosigkeit
Der libanesische Filmemacher Cyril Aris feiert in seinem preisgekrönten Drama »A Sad and Beautiful World« das Leben. Die Geschichte ist auch eine Liebeserklärung an seine Heimat und seine Landsleute.
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Die Poesie des Überlebens
Timea Tankós brillante Übersetzung von András Viskys Roman »Die Aussiedlung« wurde in diesem Jahr gleich mehrfach ausgezeichnet. Nachdem Sie beim Preis der Leipziger Buchmesse noch leer ausging, wurde sie Anfang Juli gemeinsam mit András Visky mit dem Internationalen Literaturpreis ausgezeichnet. Kurz danach wurde ihr zudem der Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis zugesprochen.
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The American Dream Of Literature
250 Jahre Amerika bedeutet auch 250 Jahre amerikanische Literatur. In den USA sind in unheimlich viele bedeutungsvolle und bleibende Werke entstanden, in diesem Beitrag wird der Versuch unternommen, für (fast) jedes Jahrzehnt ein beziehungsweise ab dem 20. Jahrhundert zwei einflussreiche Werke vorzustellen.










