Alle Artikel mit dem Schlagwort: Manu Larcenet

Prähistorische Superhelden

Der Weltbestseller »Eine kurze Geschichte der Menschheit« wurde in einen kurzweiligen Comic übersetzt, der nicht nur in Schulen die Vermittlung historischen Wissens revolutionieren könnte. Dass er dabei auch noch dem Genre Comic alle Ehren erweist, spricht für sich.

Orwellsche Bilderwelten

Orwell-Fans, die gerne Comics lesen, müssen sich nicht mit den Illustrationen des Berliners Reinhard Kleist begnügen. Um George Orwell und seine Visionen bilderreich zu erobern, haben sie die Wahl zwischen vier Roman-Adaptionen und einer fulminanten Comicbiografie.

Von Brüssel über Rummelsdorf nach Berlin

Zum 80. Geburtstag von »Spirou und Fantasio« erscheinen die gesammelten Werke von André Franquin und Jean-Claude Fournier in edler Aufmachung. Der französische Zeichner Émile Bravo führt in einer Spezialreihe zurück zu den Anfängen des Magazins, der deutsche Zeichner Flix steuert der Erzählung ein Wende-Abenteuer bei.

Der Zeichner als Reporter

Mit dem Aufschwung der Neunten Kunst ist ein totgeglaubtes Subgenre wiederbelebt worden, dass den herkömmlichen Journalismus herausfordert. Gemeint ist der »Comic Journalism«, der meist in Form der visuellen Reportage daherkommt. Wenn »Zeichner als Reporter« aktiv sind, kann viel passieren, wie ein Blick auf verschiedene Arbeiten zeigt.

Explosionen im Kopf

Manu Larcenet beweist sich mit »Blast« endgültig als Meister der Neunten Kunst. In seiner von allen Nebengeräuschen bereinigten und dennoch überbordenden Grafik ist jedes Bild eine Hommage an die Natur und das Leben.

Im Preisregen wird niemand nass

Der Japaner Katsuhiro Otomo ist bei Europas wichtigsten Comicfestival bereits mit dem Großen Preis von Angoulême ausgezeichnet worden. Damit steht fest, dass 2016 zum ersten mal ein Japaner als Präsident der Jury vorsteht. Die Konkurrenz um die weiteren Preise, die am Sonntag vergeben werden, ist gewaltig.

Der König und sein Exil

Bill Watterson, der Zeichner der weltberühmten Comicstrips von »Calvin & Hobbes«, wurde beim 41. Internationalen Comicfestival in Angoulême für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Damit ist er auch zum Jurypräsidenten des nächsten Festivals ernannt worden. Die internationale Comicwelt fragt sich, ob der publikumsscheue Autor den Posten antreten wird.

Wer wird König von Angoulême?

Beim Internationalen Comicfestival in Angoulême werden alljährlich nicht nur die besten Comics der vergangenen Saison gekürt, sondern auch Comickünstler für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet. Drei Wochen vor dem 41. Festival stehen die 25 Nominierten für den »Großen Preis der Stadt Angoulême« fest. Die Liste reicht von B wie Blain bis W wie Watterson. Die Neunte Kunst ist in Frankreich wie in kaum einem anderen Land Europas tief in den Genen der Nation verankert. Während man in Deutschland zuweilen noch irritiert belächelt wird, wenn man sich als Comicleser zu erkennen gibt, ist es in Frankreich genau anders herum. Einen bedauernswerten Blick ernten all jene, die den Zauber der »Bandes Dessinées« nicht erkennen. Am 30. Januar öffnet Europas wichtigstes Comicfestival im französischen Angoulême zum 41. Mal seine Türen. Hunderttausende »Bédéphiles« werden vier Tage lang in die kleine südwestfranzösische Stadt in der Cognac-Region pilgern und sie zum europäischen Mekka der Comickultur machen. In Angoulême werden alljährlich Europas wichtigste Comicpreise vergeben. Neben den besten Comics der Saison ­– u. a. werden das beste Album, das beste Debüt, die beste Serie, der beste …

Mit Polza Mancini unter Spannung

Manu Larcenets Comic »Blast. Masse« wurde im Dezember von der Comic-Tagesspiegeljury zum besten Comic des Jahres 2012 gekürt. Mit »Blast. Die Apokalypse des Heiligen Jacky« ist im Mai der zweite Teil der Geschichte des mutmaßlichen Mörders Polza Mancini erschienen. Der vorletzte dritte Teil »Blast. Augen zu und durch« kommt im Dezember in die deutschen Buchläden.