Alle Artikel mit dem Schlagwort: Franz Kafka

Geschichten aus dem Blauen heraus

Alice Munro gilt als Meisterin der Short Story. Über ein Dutzend Sammlungen mit Erzählungen hat sie veröffentlicht. 2013 erhielt die »Virtuosin der zeitgenössischen Novelle« den Literaturnobelpreis. Am 13. Mai ist die kanadische Autorin im Alter von 92 Jahren in ihrer Heimat Ontario gestorben. In einem Interview mit dem Magazin »the PARIS REVIEW« sprach sie über ihr Vorgehen beim Schreiben einer Erzählung.

Jenny Erpenbeck für International Booker Prize nominiert

Jenny Erpenbeck hat es mit ihrem englischen Übersetzer Michael Hofmann auf die Shortlist für den International Booker Prize geschafft. Die Berlinerin ist in der englischsprachigen Welt äußerst erfolgreich, manche sehen in ihr bereits eine kommende Nobelpreisträgerin. Mit dem renommierten Preis wird der beste Roman aus dem nicht englischsprachigen Ausland ausgezeichnet.

Gebrüll und Argumente zum Auftakt

Die 20. Leipziger Buchmesse ist eröffnet, bis zum Sonntag lädt das Frühjahrstreffen der Branche zum Meinungsaustausch ein. Zum Auftakt wurde der Preis der Leipziger Buchmesse zur Europäischen Verständigung an den israelisch-deutschen Philosophen Omri Boehm verliehen. Bei der Festveranstaltung gab es nicht nur warme, sondern auch mahnende Worte.

»Kafka hat auch Trost zu bieten«

Reiner Stach ist Herausgeber der bahnbrechenden dreibändigen Kafka-Biografie sowie zahlreicher Kafka-Schriften. Kaum jemand ist so tief in den rätselhaften und labyrinthischen Kosmos des Prager Autors vorgedrungen, wie Stach. Nun gibt er im Wallstein-Verlag eine neue Leseausgabe von Franz Kafkas Werken heraus.  Im Interview spricht er über seine Motive und die Zeitlosigkeit von Kafkas Literatur.

Lektionen und Exkursionen zu Franz Kafka

»Irgendwann einmal wird man wissen, warum in unserem Jahrhundert soviel große Künstler so viele unlesbare Werke geschrieben haben. Und warum diese unlesbaren und ungelesenen Bücher wunderbarerweise dennoch Einfluß auf das Jahrhundert ausübten und berühmt sind«, notierte Witold Gombrowicz in seinem Tagebuch nach der Lektüre von Franz Kafkas Roman »Der Prozess«.

»Jeder hat sofort ein Bild von Kafka«

Seit einigen Jahren setzt sich der Wiener Comiczeichner Nicolas Mahler mit der Hochkultur auseinander. Als Freibeuter im Meer der Weltliteratur macht er sich ein Werk nach dem anderen zu eigen. Zum 100. Todestag von Franz Kafka sind gleich zwei Arbeiten von ihm erschienen. Bereits im Vorjahr konnte ich mit ihm über Faszinierendes und Skurriles in Leben und Werk des Prager Schriftstellers austauschen.

Kafka Originals

Ob in der Schule oder später auf dem Sofa – um Franz Kafka kommen Menschen nicht herum, deren Herz für die Literatur schlägt. Wer verstehen will, wie der in Prag lebende Versicherungsbeamte mit seinen Schriften die Kultur bis heute prägt, muss sich in seine Textwelten begeben. Dazu laden verschiedene Neuerscheinungen ein, die kurz vor dem Kafka-Jahr erschienen sind oder bis zum 100. Todestag in den kommenden Wochen erscheinen.

Herrndorfs Himmel

Heute vor zehn Jahren hat sich Wolfgang Herrndorf das Leben genommen. Der Germanist und FAZ-Redakteur Tobias Rüther legt zum 10. Todestag eine erste Biografie vor. Darin zeichnet er Herrndorfs Weg aus der Provinz Schleswig-Holsteins nach Berlin nach und präsentiert den Autor von »Tschick« und »Sand« als Porträtmaler, Erzähler und Menschenfreund.

Meister der Strichmännchen

Am 10. März feierte »Akira Kurosawa und der meditierende Frosch«, der neue Comic des Wiener Comiczeichners Nicolas Mahler, in der Pablo-Neruda-Bibliothek in Berlin seine Buchpremiere. Ich durfte die Veranstaltung moderieren und mit Mahler über seine Arbeit, das vertrottelte Feuilleton und seine Beziehung zu Japans bekanntestem Filmemacher sprechen. Hier die Dokumentation meiner Einführung in das Gespräch.