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»Colored« drinking fountain from mid-20th century with african-american drinking | wikimedia commons

Der Treibstoff der schwarzen Vernunft

Der US-amerikanische Journalist Ta-Nehisi Coates schrieb im vergangenen Jahr seinem Sohn einen Brief, in dem er der Frage nachgeht, wie man in einem traumverlorenen Land in einem schwarzen Körper leben soll. Die Ereignisse in Louisiana zeigen, wie aktuell sein Werk ist. Die »Kritik der schwarzen Vernunft« des Nigerianers Achille Mbembe attestiert gar dem Kapitalismus rassistische Grundzüge, während sich der Sprachwissenschaftler Robert Stockhammer in den Untiefen der »Afrikanischen Philologie« verzettelt .

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Sharon Dodua Otoo gewinnt Bachmannpreis

Britischer Triumph in Klagenfurt. Die Berliner Britin Sharon Dodua Otoo, der Zürcher Autor Dieter Zwicky, die Berlinerin Julia Wolf sowie die Wiener Schriftstellerin Stefanie Sargnagel sind die Gewinner beim Ingeborg-Bachmann-Preis 2016. Damit gewannen beide Berliner Wettbewerbsteilnehmerinnen wie prophezeit einen Preis beim diesjährigen Wettsingen. Mit dem serbischen Autor Marko Dinić hat der Jahrgang 2016 auch einen viel gelobten tragischen Verlierer.

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Des Wahnsinns fette Beute

Christiane Scherer alias Thea Dorn hat sich als erste Frau an den Faust-Mythos gewagt. »Die Unglückseligen« ist ein grandioser Wissenschafts- und Kulturroman, in dem weder Wissenschaft, Philosophie noch Poesie ein Mittel gegen Schmerz und Endlichkeit finden. Beim Schreiben hat es »Deutschlands brutalste Schreiberin« allerdings selbst mit der Angst zu tun bekommen. 

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»Es ist sehr schade, dass Plattformen für anspruchsvolle Comicserien wegfallen«

Der Berliner Reinhard Kleist ist einer der besten und erfolgreichsten Comiczeichner Deutschlands, seine Arbeiten werden in der FAZ, dem Spiegel und der zitty veröffentlicht. Im Interview spricht er über seine letzte Comicserie »Berliner Mythen«, seinen jüngsten Erfolg mit »Der Traum von Olympia« und das zweite Ende der Zeitungscomics.

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»Dadaab ist eine Stadt wie von einem anderen Stern«

Ben Rawlence arbeitet seit zehn Jahren als Menschenrechtsbeobachter. Für die BBC und den Guardian hat er den Krieg im Kongo beobachtet und anschließend die Situation am Horn von Afrika beobachtet. Für sein Buch »Stadt der Verlorenen« hat er mehrere Monate in Dadaab verbracht und somalische Flüchtlinge in ihrem Alltag im größten Flüchtlingslager der Welt begleitet. Ein Gespräch über die Individualität von Flüchtlingsschicksalen, den Konflikt in Ostafrika und die perfide Politik der Europäischen Union.

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Menetekel der westlichen Zivilisation

Oliver Grajewski zeichnet in »Abend im Abendland« ein Bild der westlichen Zivilisation, das die herkömmlichen Sichtweisen auf den Kopf stellt und gerade deshalb die Widersprüchlichkeit unserer Zivilisation sichtbar macht. Ein subversiver, grotesker, satirischer und grenzüberschreitender Hammerschlag gegen die bourgeoise Selbstzufriedenheit. 

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Erik Kriek | Foto: Bob Sala

»Ich kann nicht ohne Musik«

Der niederländische Comiczeichner Erik Kriek legt nach seinen Lovecraft-Adaptionen »Vom Jenseits und andere Erzählungen« nun gezeichnete »Mörder-Balladen« vor. Mit seinem Comicband »In the Pines« verneigt er sich vor der amerikanischen Country- und Folkmusik. Ich sprach mit ihm über Motive dieser düsteren Geschichten, die die meisten als Songs kennen.

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