»Daten bereitstellen könnte eine neue Form der Arbeit sein«

Bijan Moini im Ocelot-Buchstore in Berlin

Der Berliner Bürgerrechtler und Jurist Bijan Moini wagt sich in seinem literarischen Debüt »Der Würfel« an den Entwurf einer positiven Zukunft, in der alle Daten transparent sind. Sein utopischer Roman ist die perfekte Blaupause, um über unsere nahe Zukunft nachzudenken. Wir sprachen mit ihm über den Wert und das Potential von Daten und darüber, wie diese richtig eingesetzt zum Wohl Allgemeinheit beitragen könnten.

Herr Moini, wie sind Sie auf die Idee von »Der Würfel« gekommen?

Als ich als Wirtschaftsanwalt arbeitete, habe ich mich länger mit dem Thema »Legal Tech« beschäftigt, also der Möglichkeit, mit Hilfe von künstlicher Intelligenz und Software Dienstleistungen zu ersetzen, die typischerweise Rechtsanwälte erbringen. Das hat mich zu der Frage geführt, was dann aus Menschen wie mir oder allgemeiner aus Akademikern werden soll, wovon also Menschen leben werden, deren geistige Arbeit nicht mehr benötigt wird. Denn es hätte ja durchaus auch etwas für sich, wenn jeder Rechtsdienstleistungen in Anspruch nehmen kann, ohne einen teuren Anwalt bezahlen zu müssen. Ganz verdammen wollte ich eine solche Zukunft deshalb nicht. Ich habe mir also überlegt, wie man eine Gesellschaft finanzieren könnte, und mir den Würfel und das PredScore-System ausgedacht. Ich wollte das dann unbedingt einmal zu Ende zu denken, aber nicht streng sachlich und mit dem Anspruch, dass alles vollkommen stimmig sein muss. Ich wollte einfach ein bisschen in die Zukunft denken und welche Herausforderungen sie mit sich bringt.

Wie funktioniert das Prinzip des Würfels? Was sind die wichtigsten Eigenschaften dieser Gesellschaft, wie Sie sie beschreiben?

Der Würfel macht den Menschen folgendes Angebot: Seid vollkommen transparent, offenbart euch mir voll und ganz, dafür kümmere ich mich um euch. Er hält dazu ein Datenmonopol und behandelt diese Daten als Gemeingut. Wer ihm Informationen bereitstellt – zu sich oder zu anderen –, erhält dafür Geld; wer Informationen nachfragt, zahlt. Weil der Würfel sie zwischenzeitlich verarbeitet, insbesondere mit anderen Informationen verknüpft, entsteht ein Mehrwert. Damit – und mit den Effizienzgewinnen, die eine zentrale Instanz mit sich bringt – finanziert der Würfel den Menschen ein Grundeinkommen. Er kann außerdem für nahezu absolute Sicherheit sorgen, jedem bei der Verwirklichung seines Potenzials helfen, Ressourcen sparen und so weiter. Damit das funktioniert, müssen sich aber – und das ist der zentrale Aspekt – die Menschen vorhersehbar verhalten. Deshalb hat jeder einen Predictability-Score, und es gibt zahlreiche Anreize, den Pred-Score zu erhöhen, sich also vorhersehbar zu verhalten.

Wann in der Zukunft spielt der Roman denn ungefähr?

Ich nenne ganz bewusst kein genaues Jahr, weil das zu viele Fragen aufwirft. Die einen fänden den zeitlichen Abstand zur Gegenwart zu kurz, manche wiederum zu lang. Auch die Fragen nach anderen technologischen Trends, die ich komplett ausblende, weil es sonst zu komplex geworden wäre, drängen sich nicht so auf, wenn das Datum im Ungefähren bleibt. Meine Lektorin meinte mal, der Roman spiele wohl in etwa 50 Jahren. Ich persönlich finde, das ist zu weit weg. Ein Bekannter sprach von zehn Jahren, das finde ich wiederum zu nah dran. Irgendwo dazwischen liegt die Wahrheit.

Welche gegenwärtigen Umstände sind für Sie zentral für die Handlung Ihres Romans?

Zwei ganz wesentliche Aspekte: zum Einen der steigende Wert unserer Daten, den die Menschen auch verstärkt erkennen. Wie wertvoll die Daten genau sind, zeigt zum Beispiel Facebook, das über Jahre eine App eingesetzt hat, mit der Nutzer – darunter auch 13-Jährige – für 20 US-Dollar pro Monat dem Unternehmen Zugriff auf jede Handlung auf ihrem Handy gewährten. Facebook konnte alles mitlesen, alles sehen und jeden Touch auf dem Handy mitverfolgen. Für 20 Dollar. Wenn diese Daten Gemeingut wären und nicht exklusiv von einem Unternehmen erhoben und verarbeitet würden, läge ein ziemlich hohes Potenzial darin. Damit verbunden ist der zweite Aspekt, was man mit diesen Daten alles machen kann. Personalisierte Werbung ist nur das eine. Das andere hat das Unternehmen Cambridge Analytica vorgemacht, das unter Einsatz künstlicher Intelligenz versuchte, Menschen zur Wahl einer bestimmten Partei zu bewegen. In diese Richtung gibt es schon sehr viele Trends, die ich auch im Roman beschreibe.

In »Der Würfel« gibt es gar keine Wahlen mehr, weil der Würfel das Parlament zusammensetzt. Das klingt offen gesagt ziemlich gruselig.

Ja, das ist total gruselig. In meinem Roman habe ich aber trotzdem versucht, die Gesellschaft möglichst wenig dystopisch wirken zu lassen. Wirklich böse wird es nicht, weil der Würfel in dem System, das ich beschreibe, keine eigene Agenda entwickelt hat. Es gibt auch keinen bösen Konzern, der alles kontrolliert und an die Daten oder das Geld der Bürger will. Das gesellschaftspolitische System in meinem Roman orientiert sich stark am Gemeinwohl, so dass man zumindest darüber nachdenken kann, ob es nicht sogar gut ist, wenn ein Algorithmus ein Parlament zusammenstellt, in dem nicht Populisten, sondern Menschen sitzen, die die objektiven Interessen aller beachten.

Und, zu welchem Ergebnis sind sie gekommen?

Ich hoffe, dass kein Leser am Ende das Gefühl hat, ich hätte ihn oder sie in irgendeiner Form belehren wollen. Darum geht es mir nicht. Es ist ein Modellversuch, um einen Diskussionsraum zu eröffnen. Wenn alles gut läuft und alle Möglichkeiten der Datenverarbeitung künftig zugunsten der Allgemeinheit eingesetzt würden, kann man der Meinung sein, dass das ein gutes System wäre. Man kann aber auch ganz anderer Meinung sein. Und das einmal neutral und ohne Angst vor einem autoritären Staat oder einem bösen Riesenkonzern zu diskutieren, ist Zweck meines Gedankenexperiments.

 

Bijan Moini | © Thomas Friedrich Schäfer

Bijan Moini | © Thomas Friedrich Schäfer

Wie fantastisch ist das im Roman geschilderte Szenario?

Ich hoffe, dass wir von manchen Aspekten nicht allzu weit entfernt sind. Ich denke da an den Gemeinwohlbezug von Daten, also dass unsere Daten nicht einzelnen Konzernen wirtschaftlich zustehen. Rechtlich gehören können sie ohnehin niemandem. Aber dass die Verwertung nicht nur bei den Großkonzernen, die sie sammeln, liegt, sondern dass jeder Mensch und jedes Unternehmen diese Daten – natürlich anonymisiert – auch zum Wohle der Allgemeinheit einsetzen kann, ist schon eine Entwicklung, die einiges zum Guten wenden könnte. Weil das viel Macht aus dem System herausnehmen würde, Macht, die gerade zunehmend konzentriert wird.

Wie genau kann dieses Einsetzen von Daten zum Wohle der Allgemeinheit aussehen?

In Teilen gibt es das schon, zum Beispiel im Versicherungssektor, der Unfalldaten untereinander austauschen muss. Genauso könnte man die Verkehrsdaten, die Google Maps sammelt, anderen Unternehmen zugänglichmachen, oder aggregierte – natürlich nicht persönliche – Gesundheitsdaten für Forschungszwecke. Und all die Datensätze, mit denen heute künstliche Intelligenzen in allen möglichen Beziehungen trainiert werden, verschaffen ebenfalls wenigen Großkonzernen unschätzbare Vorteile, die man verteilen könnte. Allerwenigstens könnte man aber Menschen, die Daten von sich bereitstellen, dafür vergüten, sie also am wirtschaftlichen Wert der Daten teilhaben lassen. Daten bereitzustellen wäre dann eine neue Form der Arbeit, während klassische Arbeit immer stärker durch Maschinen und eben künstliche Intelligenz ersetzt wird.

Ich finde, insgesamt hat die technische Entwicklung, die sie beschreiben, ein ziemliches hohes Realisierungspotential.

Ich bin mir relativ sicher, dass bestimmte Technologien wie die SmartEyes und SmartEars, die ich mir ausgedacht habe, in ähnlicher Form früher oder später auf den Markt kommen werden. Ich kann mir auch vorstellen, dass sich Leute künftig ihr Erscheinungsbild digital liften lassen, um sich das Make Up oder teure Klamotten zu sparen. Aber dass sich das System im Ganzen genau so entwickelt, wie ich es beschreibe, ist unwahrscheinlich. Ich zeige eine mögliche Zukunft, die ich theoretisch auch für realisierbar halte, aber keine, die notwendigerweise genau so entstehen muss. George Orwell war ja auch nicht davon überzeugt, dass der Big Brother genauso kommt, wie er ihn beschrieben hat. Aber es gibt jetzt eben Staaten, in denen Teile dessen, was er vorhergesehen hat, Realität sind.

George Orwell ist ein schönes Stichwort. Wie vermeidet man als Autor, ein zweites Mal »1984« oder »Brave New World« zu schreiben?

Ich glaube, man kann es nicht vermeiden, dass der Roman mit diesen großen Vorbildern verglichen wird. Aber ich denke, dass sich »Der Würfel« von »1984« und anderen Dystopien insofern unterscheidet, dass er eine positive Utopie beschreibt. Und zwar in dem Sinne, dass viele unserer heutigen Probleme gelöst sind, dass die Menschen, die in diesem System leben, ganz überwiegend glücklich sind – und dass die Minderheit, die damit unglücklich ist, sich aus eigener Entscheidung diesem System entzieht und nicht wegen bestimmter Eigenschaften unterdrückt wird. Aber auch das kann man natürlich für dystopisch halten. »Brave New World« wurde in den Dreißigern ja auch als totale Dystopie gelesen, weil die Menschen eine Welt, in der alle unter Drogen stehen, ständig Sex haben und scheinbar glücklich sind, als frivol und gotteslästerlich empfanden. Heute liest man das entspannter. In zwanzig Jahren wird man den »Würfel« auch anders lesen als heute.

Das Utopischste an Ihrem Roman ist aus meiner Sicht der Aspekt, dass Daten hier zum Wohle Aller verwendet werden. Zugleich ist der mögliche Missbrauch immer da, etwa wenn das smarte Einblenden einer schönen Umgebungsatmosphäre dafür verwendet werden kann, auch noch die unzumutbarsten Wohnungen zu vermieten, weil man deren wahre Beschaffenheit ja ausblenden kann. Diese Welt scheint mir daher auch aus wirtschaftsliberaler Sicht nahezu perfekt

Ich glaube nicht, dass Unternehmer diese Welt gut fänden. Es gibt nämlich keine wirtschaftlichen Vorteile mehr gegenüber möglichen Konkurrenten. Wenn alle Unternehmen auf dieselben Daten zugreifen, gibt es kein Exklusivwissen mehr, das einen Vorteil verschaffen könnte. Bei der Gegenüberstellung der Positionen der Verbraucher und der Unternehmen gewinnen im »Würfel« die Verbraucher.

Eine erstrebenswerte Zukunft also?

Das hängt vom Menschenbild und den eigenen Ansprüchen ab. Ich wäre in diesem System unglücklich, weil ich sehr viel Wert auf meine Freiheiten lege. Ich möchte nicht, dass es eine höhere Autorität gibt, die meinen nächsten Schritt schon kennt, bevor ich ihn kenne. Allein diese Vorstellung finde ich total unheimlich. Aber ich will auch nicht behaupten, dass dieses Menschenbild das letztgültige Menschenbild ist. So wie das theokratische Menschenbild, das stark auf Gott ausgerichtet ist, auch nicht das letztgültige war.

Spannend fand ich die weltanschauliche Dimension des Romans, die die Gegenwart etwas auf den Kopf stellt. Da kämpfen Säkulare und Religiöse gemeinsam gegen die neue höhere Autorität, gegen den Würfel.

Das hat mir auch total Spaß gemacht, diese unwahrscheinliche Allianz aufzumachen. Weil beide zu Idealen streben, die nicht so real sind, wie der Würfel selbst.

Bijan Moini: Der Würfel. Atrium Verlag 2019. 406 Seiten. 22,- Euro

Bijan Moini: Der Würfel. Atrium Verlag 2019. 406 Seiten. 22,- Euro

Wie wichtig ist es, dass das Ganze in Berlin spielt?

Es ist wichtig, dass es in Deutschland spielt, weil bestimmte Vorbehalte, die wir gegenüber der Preisgabe unserer Daten haben, spezifisch deutsch sind. Wir sind aufgrund unserer Geschichte sehr viel mehr auf unsere Privatsphäre bedacht als beispielsweise die Amerikaner, wenngleich sich das gerade ein bisschen ändert. Deutschland als Handlungsort ist also wichtig, um bestimmte Dinge glaubwürdig zu machen. Etwa dass alle Daten in Deutschland gespeichert sind. Das ergibt in Deutschland einfach mehr Sinn als in den USA oder in England. Der Handlungsort Berlin spielt für den Plot allerdings eine untergeordnete Rolle. »Der Würfel« ist kein Berlin-Roman. Deshalb taucht auch der Name der Stadt nicht auf.

Der Roman macht auch eine internationale Perspektive auf, indem er einen globalen Ideologiekonflikt zwischen chinesischen Harmonisten und westlichen Kubisten zeichnet. Warum musste dieser Aspekt noch mit in den Roman?

Ich interessiere mich sehr für internationale Beziehungen, da haben sich Gedanken zur globalen Verortung des Kubismus automatisch eingestellt. Ich fand sehr spannend, welche Gegengewichte es zu dem System des Würfels geben könnte. Da drängte sich alles auf, was wir in den vergangenen Jahren über das chinesische Sozialkreditsystem gelesen haben. Dieses System basiert darauf, dass jeder für gesellschaftswidriges Verhalten bestraft werden kann. Im nächsten Jahr soll das Modell im ganzen Land eingeführt werden.

Das ist im Grunde Ihr Predactability-Score unter umgekehrten Vorzeichen.

Exakt. Der Pred-Score verlangt lediglich, dass man sich vorhersehbar verhält. Man bestimmt aber weiterhin selbst, was man machen will, in diesem Sinne ist das System liberal. Das Sozialkreditsystem hingegen basiert auf der Idee, dass man Dinge tun und sagen muss, die die kommunistische Partei für einen definiert. Das ist aus meiner Sicht der fundamentale Unterschied dieser Systeme. Ich finde es plausibel, dass es zu dem einen System ein Gegengewicht gibt, das auch einem anderen Menschenbild entspricht.

Beim Schreiben welchen Teils hat der Bürgerrechtler Bijan Moini den meisten Spaß gehabt?

Der zentrale Dialog zwischen Taso und Emma hat schon irrsinnig viel Spaß gemacht. Dieser Teil ist das Herzstück des Romans, in dem viel von dem zusammenkommt, was ich an Zukunftsszenarien durchdenken wollte. Das dann auf eine Art darzustellen, die spannend ist und beim Lesen Spaß macht, hatte schon einen ganz besonderen Reiz. Überhaupt macht es echt Spaß, spannende Stellen zu schreiben. Es ist ja mein erstes Buch, und es war komisch, zu merken, wie man selbst mit seinen Figuren mitfiebert und mitleidet.

Taso ist die Hauptfigur des Romans. Ist er auch automatisch Ihre Lieblingsfigur?

Mir fällt es schwer, jemanden anders zu nennen, weil er die mit Abstand größte Rolle spielt. Aber ich mag auch Rosie sehr gerne, vielleicht weil seine Art mir sehr entspricht. Bei Taso mag ich seine Prinzipientreue. Mich beeindruckt es, wenn Menschen Dinge durchziehen. Auch wenn ich mit den meisten nicht tauschen will, weil das auch viele Beschwerlichkeiten mit sich bringt. Wir wissen alle, wie schwer es ist, konsequent zu sein. Als Facebook damals WhatsApp gekauft hat, habe ich WhatsApp gelöscht und bin zu Threema gegangen. Aber da niemand mitgegangen ist, war ich ziemlich allein bei Threema. Da kann man natürlich hartnäckig bleiben, aber das bringt ja nichts. Hartnäckig bin ich aber bei Facebook geblieben, ich habe immer noch keinen Facebook-Account. Aber so prinzipientreu wie Taso wäre ich nie. Das bewundere ich an ihm.

Zukunftsromane haben oft eine Lektion für die Gegenwart. Was ist die Lektion in »Der Würfel«?

Ich möchte, dass Leser mit dem Buch darüber nachdenken, wohin bestimmte Entwicklungen führen können, die jetzt schon angelegt sind. Es wäre schön, wenn Leser die Informationen und Argumente für sich reflektieren und sich darüber hinaus Gedanken machen, was Daten sammeln und Daten verarbeiten durch künstliche Intelligenz, durch Konzerne oder durch Regierungen bedeutet. Und welche Kontrollmöglichkeiten bestimmte Technologien mit sich bringen. Mein Wunsch ist, dass Menschen ein bisschen wacher durch diese sehr nahe Zukunft gehen, in der wir zu starken Teilen fremdbestimmt werden können, ohne es zu merken. Wenn ich dazu beitrage, dass da mehr Achtsamkeit entsteht, dann habe ich mein Ziel erreicht.

Dafür lässt »Der Würfel« die Preisgabe von Daten recht verlockend erscheinen.

Die Angst vor der Datensammelwut von Großkonzernen diskutieren wahnsinnig viele andere Menschen in Form von Essays und Zeitungsartikel, in Sachbüchern und in der Literatur. Ich wollte aber eine Lücke schließen und eine Welt diskutieren, in der alles optimal gelaufen ist und jeder Aspekt, den man sich als kritischer Mensch vorstellen kann, gut ausgeht. Entspricht diese Welt dann dem, was wir wollen? Da sagen vielleicht manche beim Lesen des Romans, dass das doch sehr verlockend klingt, andere sagen das Gegenteil. Beim Lesen darf sich jede und jeder gerne bewusstmachen, dass es viel wahrscheinlicher nicht ganz so optimal läuft, und wir unser Verhalten besser auf eine negativere Entwicklung ausrichten sollten.