Nadav Kanders Fotografien des längsten Flusses Asiens bezeugen die Unaufhaltsamkeit der ressourcenvernichtenden Moderne.
Neueste Artikel
Berlinale eröffnet mit »The Grand Budapest Hotel«
Mit der Weltpremiere von Wes Andersons »Grand Budapest Hotel« werden am 6. Februar 2014 die 64. Internationalen Filmfestspiele Berlin im Berlinale Palast eröffnet. Damit ist Anderson bereits zum dritten Mal Gast bei den Berliner Filmfestspielen.
Staatliches Droh(nen)potential
Der Sicherheitsexperte von der Universität Texas Armin Krishnan geht in seiner haarscharfen Analyse »Gezielte Tötung. Die Zukunft des Krieges« der Praxis und Geschichte des »gezielten Tötens« als Konfliktstrategie detailliert nach und zeichnet – ausgehend von und vor dem Hintergrund des Auf Asymmetrie beruhenden Drohnenkriegs – ein wahrhaft dystopisches Zukunftsbild.
Vom Grollen und Donnern der Welt
Wie erzählt man vom lärmenden Brand des Zweiten Weltkriegs? Marcel Beyer fand in seinem als Sprachkunstwerk gerühmten Roman »Flughunde« die richtigen Worte. Die preisgekrönte Comiczeichnerin Ulli Lust hat den Roman nun mit den noch besseren Bildern als Comic adaptiert.
»Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin«
Kaum ein Schriftsteller von seinem Gewicht ist so schnell in Vergessenheit geraten, wie Thomas Brasch. Zahlreiche Bücher und ein Kinofilm ermöglichen es, sich auf ganz unterschiedliche Weise dem 2001 verstorbenen Dichter anzunähern.
Der Traum menschlicher Sicherheit
Die Rede von den »Neuen Kriegen« ist zu einer der meist zitierten Floskeln des internationalen politischen Diskurses verkommen. Die britische Politologin Mary Kaldor, einst die Gründerin dieser These, verkennt in ihrem aktuellen Buch die Bedeutung der asymmetrischen modernen Kriegführung.
Asterix ist wieder da. Und wie!
Endlich sind sie wieder da, die Ga-Ga-Gallier. Das neue Autorenteam Jean-Yves Ferri und Didier Conrad hat mit »Asterix bei den Pikten« den alten Charme und Witz der ersten Alben wiederbelebt und neue Akzente gesetzt.
»Genau das ist Kafka«
Ein Satz beginnt, dann wendet er sich nach links, dann nach oben, rechts herum und geradeaus, etwas später wieder nach unten… und wenn man dann innehält und sich umschaut, dann ist man so weit gekommen. Wie man daraus Comics macht, erklärt der Szenarist David Z. Mairowitz im Interview, der für die comicalen Adaptionen »Kafka für Anfänger«, »Der Process« und »Das Schloss« die Vorlagen geschrieben hat.
Jason Lutes »Berlin«-Comics sprengen Grenzen
Dem Amerikaner Jason Lutes gelingt es in seiner comicalen Berlin-Geschichte, den Untergang der ersten deutschen Republik in all seinen Facetten darzustellen. Dabei kratzt er nicht nur an der historischen Oberfläche, sondern erforscht die Untiefen einer Gesellschaft am Abgrund. Lutes Berlin-Saga ist das umfangreiche Porträt einer Stadt in Unruhe.
Die Ethik auf dem Teller
Von Jonathan Safran Foer über Karen Duve bis hin zu den Aktivisten gegen Nahrungsmittelverschwendung – was kommt auf unsere Teller und welche Gewissensbisse haben wir beim Essen? Eine Bücherschau.
WeiterlesenWir leben in einer facialen Gesellschaft
Der Kunsthistoriker Hans Belting legt mit seiner Geschichte des Gesichts »Faces« eine beeindruckende Studie über die soziale und kulturelle Praxis der facialen Reproduktion und Maskerade vor, in der er einen Bogen von den antiken Masken bis hin zum digitalen Abbild schlägt.
Ein x-dimensionaler Gesang aus fernen Welten
Eva Hesse hat sich über ein halbes Jahrhundert mit Ezra Pound und seinem Werk auseinandergesetzt und legt nun erstmals eine deutsche Gesamtausgabe seiner »Cantos« vor, die der schwingenden Musikalität der Poundschen Verse gerecht wird.
WeiterlesenFotografische Kulturgeschichte!
Panorama der deutschen Lebensverhältnisse oder rassisches Abbild der Weimarer Gesellschaft? Unumstritten ist August Sanders fotografisches Werk nicht, dennoch gilt es bis heute als eines der größten der Fotografiegeschichte.
Und täglich grüßt das Murmeltier
Beim Lesen der umwerfend komischen und tiefgründigen Erkundungen des Alltags aus der Feder von Manu Larcenet schauen wir mit einem Lächeln in den Spiegel.
Die Vermessung der menschlichen Abgründe
Roberto Bolaño misst in seinem »Lumpenroman«, dessen Verfilmung »Il Futuro« gerade in den deutschen Kinos läuft, die Ränder und Ausläufer der grauenhaften Hölle aus, die der Chilene in seinen Texten immer wieder ergründet. Ein Blick in sein Werk macht dies deutlich.















