Alle Artikel mit dem Schlagwort: T.S.Eliot

© Sabine Blackmore

Kopflose Grüße aus Hölle


Mit »Katabasis« legt die sino-amerikanische Autorin Rebecca F. Kuang in kürzester Zeit ihren dritten und einen weiteren ehrgeizigen, wenngleich langatmigen Roman vor. Nach »Babel« führt sie ihre Leser*innen erneut in akademische Gefilde. Statt nach Oxford geht es diesmal ins benachbarte Cambridge, wo sich das Tor zur Unterwelt nicht in den Tiefen der Mythologie, sondern im Labor eines Instituts für »Analytische Magie« öffnet.

© Thomas Hummitzsch

Prix Goncourt und Booker Prize prämieren afrikanische Literatur

Der Senegalese Mohamed Mbougar Sarr hat den Prix Goncourt, der Südafrikaner Damon Galgut den Booker Prize gewonnen. Damit gingen die renommierten Preise für den besten französisch- und englischsprachigen Roman an Autoren, die über afrikanische Themen schreiben. Vor wenigen Wochen erst wurde der auf Sansibar geborene britische Schriftsteller Abdulrazak Gurnah mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet.

Jason Lutes »Berlin«-Comics sprengen Grenzen

Dem Amerikaner Jason Lutes gelingt es in seiner comicalen Berlin-Geschichte, den Untergang der ersten deutschen Republik in all seinen Facetten darzustellen. Dabei kratzt er nicht nur an der historischen Oberfläche, sondern erforscht die Untiefen einer Gesellschaft am Abgrund. Lutes Berlin-Saga ist das umfangreiche Porträt einer Stadt in Unruhe.