Ein »Perlmuttknopf« dient als Faustpfand für ein Kind, viele Jahre später ist er der einzige Beweis eines schrecklichen Verbrechens. Patricio Guzmán zieht eine Linie zwischen der Zerstörung der indigenen Völker Chiles und den Verbrechen Pinochets.
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Mapping Stereotypes
Jeder sieht die Welt mit eigenen Augen. Dieses Prinzip hat Yanko Tsvetkov auf Landkarten angewandt. Entstanden sind bislang zwei »Atlanten der Vorurteile« mit tiefgründigen Welt- und Denkbildern, die Klischees als unreflektierte Bequemlichkeiten entlarven.
WeiterlesenDie Welt als Kulisse, die Frau ein Amüsement
Über Terrence Malicks »Knight of Cups« wird bis zum Ende der diesjährigen Berlinale und wahrscheinlich auch noch nach der Verleihung der Bären diskutiert werden. Genialer Scoop oder spirituelles Machwerk – die Meinungen gehen angesichts eines seltsamen Frauen- und Weltbildes auseinander.
WeiterlesenAm seidenen Faden
Auf jedem Filmfestival gibt es die Beiträge, die nicht viel mehr bieten als Stars im Schlepptau, und jene, die mit unbekannten Gesichtern unglaubliche Geschichten erzählen. Das ist auch auf der Berlinale nicht anders. Und am dritten Tag startet mit dem ersten Wettbewerbsbeitrag aus Guatemala ein Film, der wie ein Schlag in die Magengrube fährt. Außerdem startete die französische Romanverfilmung »Aus dem Tagebuch einer Kammerzofe« im Wettbewerb.
WeiterlesenEine Rose für die Filmleute
Dem iranischen Regisseur Jafar Panahi ist es einmal mehr gelungen, heimlich einen Film zu drehen und ihn außer Landes zu schaffen. »Taxi« ist das Porträt einer Gesellschaft im ständigen Ausnahmezustand und eine kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Möglichkeiten.
WeiterlesenUnterkühlter Berlinale-Auftakt mit »Nobody wants the Night«
Am Donnerstagabend wurden mit der Weltpremiere von Isabel Coixets historischem Drama »Nobody Wants the Night« die 65. Internationalen Filmfestspiele in Berlin eröffnet. Es ist bereits der siebente Beitrag von Isabel Coixet, 2009 war die katalanische Regisseurin Mitglied der Internationalen Jury.
WeiterlesenWorldwide Reading zum Gedenken der verstummten Armenier
Im April jährt sich der Völkermord an den Armenien zum 100. Mal. Anlässlich des traurigen Jubiläums veranstaltet das Internationale Literaturfestival Berlin gemeinsam mit dem Lepsiushaus in Potsdam eine weltweite Lesung aus Varujan Vosganians »Buch des Flüsterns«.
WeiterlesenVom Porträt bis zur Versuchsanordnung
Im Programm der 65. Internationalen Filmfestspiele in Berlin, die heute beginnen, verbergen sich spannende Dokumentationen mit Anbindung an Literatur und Kunst. Eine Übersicht der Dokumentarfilme zu Kunst und Literatur auf der 65. Berlinale – von außergewöhnlichen Kochbüchern und Künstlerporträts.
WeiterlesenZwischen »Das Schloss« und »Fifty Shades of Grey«
Am Donnerstag starten die 65. Internationalen Filmfestspiele in Berlin. Deutschlands größtes Filmfestival ist seit Jahren nicht nur Treffpunkt zahlreicher Stars und Sternchen, sondern auch ein Ort für den literarischen Film und die filmische Inszenierung des Autors. Von Franz Kafka über Philipp K. Dick und Clemens Meyer bis hin zu E. L. James – eine Übersicht der Spielfilme mit literarischer Vorlage.
WeiterlesenShowdown im Tal der Könige
Die drei jungen Wilden der französischen Comicszene Bastien Vivès, Michaël Sanlaville und Yves Bigerel revolutionieren mit einer Franco-Manga-Serie den europäischen Comic und legen eine Abenteuergeschichte vor, die die Leser nicht mehr loslässt. In Frankreich gerade beim Comicfestival in Angoulême als beste Serie ausgezeichnet, geht »LASTMAN« nun in Deutschland an den Start.
WeiterlesenAngoulême krönt vor allem Franzosen
Riad Sattoufs »Der Araber von morgen« ist der beste Comic des Jahres. Dies entschied die Jury unter Leitung des französischen Zeichners Gwen de Bonneval bei Europas größtem Comicfestival in Angoulême. Fast alle Preise gingen an französische Zeichner. Von den prämierten Künstlern kommen einzig der Amerikaner Chris Ware und der Chinese Zhang Leping nicht aus Frankreich.
WeiterlesenIm Preisregen wird niemand nass
Der Japaner Katsuhiro Otomo ist bei Europas wichtigsten Comicfestival bereits mit dem Großen Preis von Angoulême ausgezeichnet worden. Damit steht fest, dass 2016 zum ersten mal ein Japaner als Präsident der Jury vorsteht. Die Konkurrenz um die weiteren Preise, die am Sonntag vergeben werden, ist gewaltig.
WeiterlesenAngoulême ist Charlie
Das 42. Internationale Comicfestival in Angoulême ist so etwas wie das erste Familientreffen seit den Anschlägen auf »Charlie Hebdo«. Entsprechend präsent ist das Thema. Die Redaktion der Zeitschrift wurde mit einem Sonderpreis geehrt, ein Gedenkpreis für unterdrückte Zeichner wurde geschaffen. Zugleich läuft die Festivalroutine weiter. Mit dem Hauptpreis der Stadt wurde »Akira«-Zeichner Katsuhiro Otomo ausgezeichnet.
WeiterlesenFrüher war mehr Lametta
Der kanadische Comiczeichner Gregory Gallant alias Seth war viele Jahre lang ein Geheimtipp in der Szene. Nach und nach wird sein Werk auch in Deutschland verlegt. Von seinen Werken geht eine Magie aus, der man nur erliegen kann.
Zum Fraß vorgeworfen
Joe Sacco hat sich mit zahlreichen Krisenreportagen einen Ruf als Comicreporter erarbeitet. Zuletzt hat er mit seinem Weltkriegsleporello Geschichte erfahrbar gemacht. In seinem neuesten Werk verarbeitet er im Underground-Stil die moralischen Verfehlungen der Machtpolitik der USA. »BUMF Vol. 1. I buggered the Kaiser« ist DER Comic zum US-Folterbericht.
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