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Getrennt und glücklich

»Stell Dir vor, es ist Rosenkrieg, und keiner geht hin«. Die Paartherapeutin und Trennungsmediatorin Nadja von Saldern empfängt täglich Paare in der Krise. In ihrer Praxis abseits des Kurfürstendamms werden Seitensprünge verhandelt und Vorwürfe besprochen, Beziehungen weiterentwickelt oder Trennungen vollzogen. Wofür sich ein Paar am Ende entscheidet, kann und will Nadja von Saldern nicht beeinflussen. Ihre Mission ist es, einen Rosenkrieg zu verhindern.

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»Daten bereitstellen könnte eine neue Form der Arbeit sein«

Der Berliner Bürgerrechtler und Jurist Bijan Moini wagt sich in seinem literarischen Debüt »Der Würfel« an den Entwurf einer positiven Zukunft, in der alle Daten transparent sind. Sein utopischer Roman ist die perfekte Blaupause, um über unsere nahe Zukunft nachzudenken. Wir sprachen mit ihm über den Wert und das Potential von Daten und darüber, wie diese richtig eingesetzt zum Wohl Allgemeinheit beitragen könnten.

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Filmstill aus »So Long, My Son« von Wang Xiaoshuai | © Piffl Medien

Ein einfaches Leben

So früh war das Rennen um die Bären noch nie zu Ende. Nachdem der chinesische Beitrag »One Second« von Zhang Yimou wegen »technischer Probleme« kurzfristig gestrichen wurde, beschließt dessen Landsmann Wang Xiaoshuai mit dem sehenswerten Drama »So long, my son« bereits am Donnerstag den Wettbewerb der 69. Berlinale. Die chinesischen Beiträge im Festival haben einen starken Eindruck hinterlassen. Umso schwerer wiegen die Ausfälle und belasten die chinesische Filmbranche.

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Zorica Nusheva in »God Exists, Her Name Is Petrunya« von Teona Strugar Mitevska | © sistersandbrothermitevski

Gott ist eine starke Frau

Die mazedonische Regisseurin Teona Strugar Mitevska ist ein Eigengewächs der Berlinale. Vier mal war sie bereits in der Sektion Panorama zu Gast. Mit »God exists, her name is Petrunya«, einem heiteren Manifest gegen religiöse Borniertheit und toxische Männlichkeit, ist sie erstmals im Wettbewerb vertreten.

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Nora Fingscheidt: Systemsprenger | © Peter Hartwig / kineo / Weydemann Bros. / Yunus Roy Imer

Schrei nach Liebe

Nora Fingscheidt feiert mit »Systemsprenger« ein beeindruckendes Spielfilmdebüt auf der Berlinale. In ihrem Beitrag porträtiert sie ein wildes Mädchen, für das in den etablierten Kinder- und Jugendhilfestrukturen kein Platz ist.

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