Israels Bevölkerung wählt am Dienstag ein neues Parlament. Vorab ein kurzer Blick auf vier aktuelle Neuerscheinungen, die die Lage im Nahen und Mittleren Osten aus anderen Perspektiven betrachten.
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Literatur als Event
Die Tagebücher von Hans Werner Richter und Helmut Böttigers Geschichte der Gruppe 47 liefern eine profunde Analyse der zunehmenden Verzahnung von Literatur und Medienbetrieb und belegen Hans Werner Richters immensen Einfluss auf die deutsche Nachkriegsliteratur.
WeiterlesenDevotionalie kommt von devot und bedeutet Unterwürfigkeit
Der mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis gekrönte Reisejournalist Andreas Altmann kommt aus dem römisch-katholischen Wallfahrtsort Altötting in Niederbayern. In seinen sarkastisch-bitteren Erinnerungen blickt er auf »Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend« zurück.
WeiterlesenUlkige Wissenschaft
Drei eigensinnige Wissenschaftler aus Österreich rollen als Science Busters die Slam-Szene auf. Der Band »Gedankenlesen durch Schneckenstreicheln« versammelt einige ihrer spektakulärsten Untersuchungsergebnisse.
WeiterlesenKindheitserinnerungen in Schwarzweiß
Der Architekturjournalist Kurt Koller soll einen Artikel über Zersiedelung schreiben und reist dafür in das Dorf seiner Kindheit. Die Zugfahrt wird zur Reise in die Vergangenheit, bei der die Erinnerungen an ein düsteres Ereignis wach werden.
WeiterlesenMussolini eroberte alle im Flug
Der Italiener Antonio Pennacchi erzählt in »Canale Mussolini« vom italienischen Faschismus in der Provinz und macht ihn gerade dadurch begreifbar. Warum das spektakulär ist? Weil dieser Roman ein unglaubliches Vergnügen bereitet.
WeiterlesenDie Gewalt in den Köpfen
Der chinesische Journalist Yang Jisheng und der ins Exil getriebene Autor Liao Yiwu erinnern uns mit ihren aktuellen Büchern an die gewaltvolle Geschichte ihrer Heimat, die mit dem, was China heute ausmacht, noch eine Menge zu tun hat.
WeiterlesenIch weiß, er kommt, der Tod
Christoph Schlingensiefs post mortem erschienenes Journal »Ich weiß, ich war’s« ist ein nachdenkliches und schmerzhaftes Tagebuch über den nahenden Tod.
WeiterlesenDie Kultur gerettet…
Der Literaturwissenschaftler Jan Knopf hat ein Schwergewicht der biografischen Recherche vorgelegt. In »Bertolt Brecht. Lebenskunst in finsteren Zeiten« hat er sich mit dem proletarischsten der deutschen Bühnenautoren auseinandergesetzt.
WeiterlesenBretter, auf denen wir die Politik deuten
Die politische Debatte scheint bühnenreif. Anders ist es nicht zu erklären, dass sie die deutsche Theaterlandschaft erobert. Wo und in welcher Form findet die politische Debatte auf der Bühne statt? Eine Standortbestimmung.
WeiterlesenWie viel Sein braucht das Denken?
Autor und Fernsehjournalist Gert Scobel zeigt in »Warum wir philosophieren müssen«, dass man mit Denken besser durchs Leben kommt, glücklicher wird und die Welt klarer sieht. Indem er in die Grundprinzipien des Denkens blicken lässt, macht er deutlich, was das Besondere des Philosophierens ausmacht.
WeiterlesenVon Teufeln und erbitterten Feindschaften
Der französische Kunsthistoriker Daniel Arasse und die deutsche Kunstjournalistin Kia Vahland zeigen in ihren Betrachtungen der Renaissancekunst, wie sich das humanistische Menschenbild den Weg bahnte.
»Die Kirche liebt nur die Kinder, die an Putin glauben«
Vor einem Jahr führten Mitglieder der russischen Punk-Band Pussy Riot ihr »Punk-Gebet« in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale auf. Bei ihrem 40-sekündigen Auftritt protestierten sie gegen die enge Verbindung zwischen dem russischen Staat und der russisch-orthodoxen Kirche. Drei Bandmitglieder wurden wegen »Rowdytums aus religiösem Hass« festgenommen und zu Lagerhaftstrafen verurteilt. Ein Schauprozess erster Güte, das Buch »Pussy Riot! Ein Punkgebet für Freiheit« zeigt.
Weiterlesen»Keine kleine Beamtenseele«
Die Hamburger Philosophin Bettina Stangneth legt die persönlichen Aufzeichnungen des Eichmann-Verhörers Avner Werner Less vor. »Lüge! Alles Lüge!« ist eine unter die Haut gehende Rekonstruktion des Abgründigen.
WeiterlesenEin Jahr unter der Lupe
Das Jahr 1913, welche Bedeutung hat es in der kollektiven Erinnerung der Welt? Es ist das Jahr vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Florian Illies beweist mit seiner famosen Collage »1913. Der Sommer des Jahrhunderts«, das dieses Jahr mehr ist, als das.
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