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Deutscher Buchpreis: Longlist ist weiblich und divers

Shida Bazyar, Karosh Taha, Yade Yasemin Önder, Tomer Gardi und Giuliano Musio – das sind nur fünf von zwanzig Namen, die es unter die 20 für den Deutschen Buchpreis nominierten Autor:innen geschafft haben. Die Hälfte der nominierten Autor:innen hat einen migrantischen Hintergrund. Während die Gesellschaft nach rechts driftet, wird in der Literatur Vielfalt sichtbar.

© Thomas Hummitzsch

Die Gewalt im System

Ein Blick in die Gegenwartsliteratur zeigt, wie Frauen von Erwartungsdruck, Ausbeutungsfantasien und sexualisierter Gewalt an den Rand des Wahnsinns und darüber hinaus getrieben werden. Literatur, die weibliche Lebenswelten präsentiert, ist vielfältig und lesenswert. Wer sie betritt, begibt sich nicht selten in die Gefahrenzone der Töchter dieses Landes.