Manu Larcenet hat mit »Blast. Pourvu que les Bouddhistes se trompent« in Frankreich den vierten und letzten Teil seines Meisterwerks vorgelegt. Er lüftet die Geheimnisse im Fall Polca Mancini und vollendet sein Werk spektakulär.
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Vom Suchen und Finden vergessener Autoren
Sebastian Guggolz will sich in seinem vor wenigen Monaten gegründeten Verlag Büchern widmen, die zu Unrecht ins Abseits, in Vergessenheit oder unter die Räder der Zeit geraten sind. Ich sprach mit ihm über seine Vergangenheit beim Verlag Matthes & Seitz Berlin, über die Suche nach vergessenen Nobelpreisträgern und die besondere Arbeit mit Übersetzern.
WeiterlesenGlücklich eine Szene, die solche Künstler hat
Ulli Lust und Reinhard Kleist waren in diesem Jahr mit den englischsprachigen Ausgaben ihrer Comics »Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens« und »Der Boxer« für die drei wichtigsten US-Comicpreise nominiert. Auch wenn sie am Ende leer ausgingen, sind sie die deutschsprachigen Comiczeichner der Stunde.
»Beim Zeichnen muss etwas Imaginäres entstehen«
Vor wenigen Wochen stellte David B. auf dem Comicsalon in Erlangen den zweiten Teil seiner Geschichte über die Beziehungen der Vereinigten Staaten mit dem Nahen Osten »Die besten Feinde« vor. Ich sprach mit dem französischen Comicstar über seine neue Arbeit, aber auch über das Düstere und Absurde in seinem Werk, die Bedeutung von Träumen und Fantasien für seine Arbeit sowie die Suche nach grafischen Lösungen am Zeichentisch.
WeiterlesenTotal normale Absurditäten
Die amerikanische Schriftstellerin Lydia Davis gehört zu den besten Erzählern ihrer Generation. Im vergangenen Jahr hat sie den Man Booker International Prize für ihr Lebenswerk erhalten. Mit »Kanns nicht und wills nicht« liegen nun ihre neuen Erzählungen vor.
WeiterlesenDas macht man nicht!
Über die moralischen Anforderungen eines Amtes oder: Warum Katharina Blum mehr Ehre besitzt als unsere verfehlten Spitzenkräfte. Der britische Philosoph Kwame Anthony Appiah erklärt es in seinem klugen Essay »Eine Frage der Ehre oder Wie es zu moralischen Revolutionen kommt«.
Willkommen am Meer
Egon Erwin Kisch, Stefan Zweig, Joseph Roth – heute Granden der deutschen Literatur, im Sommer 1936 personae non gratae in Nazideutschland. Volker Weidermann schreibt von ihrem gemeinsamen Sommer im Exil im belgischen Ostende, der ein Sommer der Freundschaft, aber auch ein Sommer der Abschiede und der Einsamkeit ist.
WeiterlesenDie Notwendigkeit der Liebe
»Es galt, sich zu verlieben, einen Partner zu finden, doch was, wenn es soweit war?« Dieser Frage gehen die drei Hauptfiguren in Olga Grjasnowas zweitem Roman »Die juristische Unschärfe einer Ehe« ohne Rücksicht auf Verluste nach.
WeiterlesenNeun Überlebensmittel
»Keep them entertained, keep them happy, keep them fed, keep them drunk.« Karen Köhler legt mit ihrer Erzählungssammlung »Wir haben Raketen geangelt« ein fulminantes Debüt vor. Raffiniert, rührend und radikal erzählt die Hamburgerin von der Fragilität der menschlichen Existenz.
WeiterlesenRückblick auf einen traurigen Fürsten
Mit seinen Berichten und Reportagen aus der Parallelwelt der Gutbetuchten hat sich Truman Capote ebenso viele Freunde wie Feinde gemacht. Er verstand es wie kein anderer, den Schönen und Reichen lange genug den Honig um den Bart zu schmieren, um an die gewünschten Informationen zu gelangen. Und zugleich nahm er kein Blatt vor den Mund, wenn es anschließend darum ging, diese bestmöglich zu verwerten.
Liegen lernen oder »Managertypen« liegen auf dem Rücken
Von trotzigen »Bett-Fröschen«, misstrauischen »Begehrern« und nervösen, ihr Kopfkissen umklammernden »Fallschirmspringern« – Bernd Brunner gibt in »Die Kunst des Liegens« einen verträumten Einblick in die Liegeweisen des Menschen.
WeiterlesenDie Welt zwischen den Polen
Zwischen Urknall und den ersten Dinosauriern spielte sich eine bis heute nahezu unbekannte Erdgeschichte ab. Von ihr liest man in keinem Lexikon und keinem Schulbuch. Mit der erst 25-jährigen Londoner Zeichnerin Isabel Greenberg haben die Anhänger dieser sagenumwobenen Weltgeschichte ihre ungekrönte Königin. In ihrem Debütcomic »Die ENZYKLOPÄDIE der FRÜHEN ERDE« erzählt sie in beeindruckender Souveränität und fulminant expressiven Bildern die Geschichte einer frühen Zivilisation.
WeiterlesenDas Wettlesen kann beginnen
Die 20 Romane, die auf der Frankfurter Buchmesse als bester deutschsprachiger Roman 2014 ausgezeichnet werden können, sind nominiert. Neben einigen zu erwartenden Nominierungen gibt es auch einige Überraschungen. Andere Romane werden hingegen schmerzlich vermisst.
more»Wer die meisten Fotografien hat, gewinnt«
Der Münchener Kunsthistoriker und Kunstkritiker Walter Grasskamp räumt in »André Malraux und das imaginäre Museum« mit einem Mythos auf, indem er bilder- und faktenreich nachweist, wie sich der Franzose beim Versammeln der Weltkunst frei bei anderen bedient hat.
Das Leben als Ausnahmezustand
Unangepasst und asozial – dies ist das Bild, das jeder Passant von Martin haben muss. Auch sein Jugendfreund Thomas, der ihm nach Jahren der Trennung wiederbegegnet, macht da keine Ausnahme. Bis er in ihm seine eigene Sehnsucht nach Freiheit entdeckt.
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