Alle Artikel mit dem Schlagwort: Mark Costello

Der Traum von ewiger »Pralinen-Prosa«

Ulrich Blumenbach ist einer der renommiertesten deutschen Literaturübersetzer. Seine Übersetzungen der Arbeiten von David Foster Wallace sind mit Lobeshymnen bedacht worden, gerade sitzt er an »Witz«, dem Großwerk des amerikanischen Hyper-Intellektuellen Joshua Cohen. Ein Gespräch über das Übersetzen von Hochliteratur, Versäumnisse der Literaturkritik und die notwendige Unterscheidung von dicken und gewichtigen Büchern bei Preisvergaben.

Acht Bücher, 64 Leseratten und acht glückliche Gewinnerinnen

Unsere acht Bücher, für die wir zum Welttag des Buches neugierige Leser_innen gesucht haben, sind verlost. Zwischen 41 und 46 Lose waren je Buch in der Lostrommel. Entsprechend unwahrscheinlich war es, gezogen zu werden, oder anders gesagt: Wer ein Buch gewann, hat ganz schön Glück gehabt. Insgesamt 64 Personen haben an unserer Verlosung teilgenommen. Da es die Option gab, entweder bei allen oder nur bei ausgewählten Büchern an der Verlosung teilzunehmen, waren die Wahrscheinlichkeiten, ein Buch zu gewinnen, unterschiedlich hoch. Am schwersten war es, Carola Saavedras Blaue Blumen zu gewinnen, hier waren 46 Interessierte im Lostopf. Gewonnen hat schließlich die Buchmacherin Melanie Althage, die mit dem Roman einer Bekannten eine Freude bereiten will. In Saavedras Debütroman schreibt eine Frau Briefe an einen Mann, den sie fälschlicherweise für ihren verflossenen Liebhaber hält. Darin geht es um die Extreme des Lebens und des Liebens, um Vertrauen und Angst, Freiheit und Abhängigkeit, Nähe und Distanz, Zärtlichkeit und Gewalt. Der Mann kennt die Frau nicht, aber ihre Zeilen sind so intensiv, dass er sich über die bebende Sprache in sie verliebt. Wenn dieses Buch keine …

Acht Mal Lesefreude zu gewinnen

Zum dritten Mal findet in diesem Jahr die Aktion »Blogger schenken Lesefreude« statt. Lesebegeisterte Blogger verlosen am 23. April, dem Welttag des Buches, auf ihren Blogs Bücher, die sie selbst gern gelesen haben oder zum Lesen empfehlen. »intellectures« verlost vier Romane, zwei Sachbücher und zwei Comics, die mit weniger als 300 Seiten wie für ein entspanntes Lesewochenende gemacht sind.

»War das jetzt Scheiße? Oder war das quasi wahnsinnig, groß und frei?«

1989 schrieb David Foster Wallace ein Buch über die »Antimusik« der damaligen Stunde: Rap. Dieses erscheint nun mit dem vielsagenden Untertitel »Warum Rap, den Sie hassen, nicht Ihren Vorstellungen entspricht, sondern scheißinteressant ist und wenn anstößig, dann bei dem, was heute so abgeht, von nützlicher Anstößigkeit«. Ein Text, der Antwort gibt, ob sich die Lektüre eines 25 Jahre alten Buches lohnt, und eine Zitatensammlung, wie David Foster Wallace 1989 die ihn umgebende Subkultur wahrnahm.