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Miriam Carbe, Marion Kraft und Tupoka Ogette schreiben aus Schwarzer Perspektive deutsche Geschichte | © Thomas Hummitzsch

Eine körperliche Erfahrung

Die deutsche Geschichte scheint auserzählt, dabei gibt es immer noch Perspektiven, die in der etablierten Geschichtsschreibung kaum Platz finden. Mit Marion Kraft, Miriam Carbe und Tupoka Ogette verschaffen sich nun drei Schwarz gelesene Autorinnen aus drei Generationen Gehör, die ausgehend von ihrer (Familien-)Biografie der deutschen Wirklichkeit im 20. Jahrhundert nachgehen. Ihre Texte erzählen vom Alltagsrassismus und seiner folgenschweren Wirkung für Körper und Seele.

Deutscher Buchpreis: Longlist ist weiblich und divers

Shida Bazyar, Karosh Taha, Yade Yasemin Önder, Tomer Gardi und Giuliano Musio – das sind nur fünf von zwanzig Namen, die es unter die 20 für den Deutschen Buchpreis nominierten Autor:innen geschafft haben. Die Hälfte der nominierten Autor:innen hat einen migrantischen Hintergrund. Während die Gesellschaft nach rechts driftet, wird in der Literatur Vielfalt sichtbar.