»Wenn man die alten Fehler immer wieder macht und nicht aus der Erfahrung lernt, dann ist das in meinen Augen dumm.« Ein Gespräch mit dem iranischen Autoren Amir Hassan Cheheltan über den arabischen Frühling, die Situation im Iran und sein neues Buch »Amerikaner töten in Teheran«, ein Roman über den Hass in sechs Episoden.
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Die Wirklichkeit des iranischen Frühlings
Das iranische Regime ruft sein Volk an die Wahlurnen. Erinnerungen an die Mutter aller grünen Revolutionen im Jahr 2009 werden wach. Der Comic »Zahra’s Paradise« blickt zurück und ermöglicht einen Blick hinter den Vorhang der iranischen Theokratie.
Aus der Dunkelheit ans Licht geholt
Seit zehn Jahren ist die Fotojournalistin Kate Brooks in der arabischen Welt unterwegs und dokumentiert den Alltag mit ihrer Kamera. In ihrem fotografischen Reisetagebuch »Im Licht der Dunkelheit« wirft sie ein Licht auf die Welt, die von den Folgen der Anschläge am 11. September 2001 am meisten betroffen ist.
WeiterlesenDas Leben ist oft anders
Michael Göring erzählt in seinem Debütroman »Der Seiltänzer« von einer lebenslangen Freundschaft und einem katholischen Priester, der lautstark innerkirchliche Reformen fordert und plötzlich unter Missbrauchsverdacht gerät. Ein scheinbar geordnetes Leben zerfällt vor den Augen des Lesers.
WeiterlesenDas Ende ist nah, es lebe das Ende
Lars von Trier ist ein Tänzer am Abgrund, der zum Skandal neigt. In seinem Kinofilm »Melancholia« feiert der dänische Skandalregisseur das Unzelebrierbare: den Untergang der Welt.
Michel Onfrays »Anti Freud«: Diffamierung statt vernünftige Kritik
Der unter Atheisten hoch angesehene französische Philosoph Michel Onfray verunglimpft den von Humanisten geschätzten Psychologen Sigmund Freud in seinem neuen Buch. Im April erschien »Anti Freud. Die Psychoanalyse wird entzaubert« – ein Werk, das Frankreich aufgebracht hat.
WeiterlesenMax Beckmann – Ein Ausstellungstriptychon
Drei Werkschauen bringen uns im Herbst den deutschen »Titanen der Moderne« Max Beckmann näher.
WeiterlesenVon Gottes Gnaden
Giorgio Agamben stellt die Welt auf den Kopf, um die politische Tradition der Gewaltenteilung einem theologischen Prinzip zu unterstellen. Die Lehre von den Dingen, die das Wesen Gott nicht vermag, wird bei ihm zum »Paradigma der Unterscheidung« von Herrschaft und Regierung.
WeiterlesenEhrenmord in Deutschland
Drei Jahre lang haben die Journalisten Matthias Deiß und Jo Goll recherchiert, um den Motiven und Folgen des Ehrenmords an Hatun Sürücü auf den Grund zu gehen. Übermorgen zeigt die ARD ihre Fernsehdokumentation, am Tag danach erscheint ihr Buch zum Thema.
Weiterlesen80 Mal Charlie Chaplin
Erstmals ist eine Gesamtschau der Filme des großen Charlie Chaplin im Kino zu sehen. Bis zum 7. August zeigt das Berliner Kino Babylon 80 Filme in einer Retrospektive.
WeiterlesenWenn Darwin zur Gottheit wird
Terrence Malick präsentiert mit seinem neuen Film »The Tree of Life« eine Melange aus Psychodrama, religiösem Kitsch, Naturverehrung und genialem Bildwerk.
WeiterlesenIt’s the education, stupid!
Chris Morris zeigt mit seiner wunderbaren Mockumentary »Four Lions«, dass Islamisten und Anti-Islamisten gemeinsam Opfer ihres Wahns sind.
WeiterlesenSackgasse Naher Osten – Gibt es eine friedliche Zukunft?
Seit mehr als 60 Jahren finden Israelis und Palästinenser keinen Frieden. An Initiativen und zivilgesellschaftlichem Engagement für eine einvernehmliche Lösung hat es nie gemangelt. Was bis heute fehlt, ist der politische Wille.
WeiterlesenDer Lächerlichkeit preisgeben
Maria Luise Knott erklärt in ihrem klugen Essay » Verlernen. Denkwege bei Hannah Arendt«, warum das konventionelle Denken zur Seite gelegt werden muss, um Eichmann als empörend dummen und beliebigen Hanswurst zu identifizieren. Zwei weitere Titel gehen der Rolle von Hannah Arendt in der Aufarbeitung der NS-Verbrechen nach.
WeiterlesenDie Hunde wurden immer lauter
Der kubanische Autor Leonardo Padura anlässlich seines neuen Romans »Der Mann, der Hunde liebte« im Gespräch über kommunistische Fundamentalisten, Hundeliebende Männer und unverschämte Leser, die geliehene Bücher nicht zurückgeben.
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