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»Goldstrand« gewinnt den Preis der Leipziger Buchmesse

Die Berliner Schriftstellerin Katerina Poladjan hat den Preis der Leipziger Buchmesse für den besten literarischen Titel gewonnen. Das Buch »Balkan-Odyssee. 1933–1941. Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa« der Münchener Historikerin Marie-Janine Calic wurde als bestes Sachbuch ausgezeichnet. Der Österreicher Manfred Gmeiner erhielt für seine Übertragung von Gustavo Faverón Patriaus Roman »Unten leben« den Übersetzerpreis.

Die Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 | © Thomas Hummitzsch

Über Herbstbücher, Comics und Prachtbände

Die Nominierungen für den Preis der Leipziger Buchmesse sind da. In den drei Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung sind jeweils fünf Titel nominiert. Nominiert sind Autor:innen wie Anja Kampmann, Katerina Poladjan, Norbert Gstrein oder Ines Geipel. Mit Ulli Lust ist auch wieder eine Comickünstlerin nominiert.

Foto: Thomas Hummitzsch

Keine Exil-Autor:innen

Seit 2017 denken Autor:innen, die aus Kriegs- und Krisengebieten geflohen sind, bei »Weiter Schreiben« mit deutschen Schriftsteller:innen über ihr Leben und Schreiben nach. Zum fünfjährigen Jubiläum des Projekts erscheint ein Hörbuch, das beweist, das Literatur ein Überlebensmittel ist. Kurz vor der großen Release-Party konnte ich mit Annika Reich, der künstlerischen Leiterin des Projekts, über die Bedeutung persönlicher Begegnungen, das Ankommen in der deutschen Literaturlandschaft und die traurige Seite des Projekts sprechen.