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»Shoah« von Claude Lanzmann | © Les Films Aleph/Why Not Productions

63. Berlinale: Die Verhandlung des Menschlichen im Kinosaal

Neben Stars und Sternchen bieten die diesjährigen Internationalen Filmfestspiele Berlin vor allem spannende Beiträge, die den Menschen unter dem Eindruck der internationalen Finanzkrise in den Blick nehmen. Außerdem verneigt sich die Berlinale vor dem französischen Dokumentaristen Claude Lanzmann und zeigt sein bis heute einmaliges, neuneinhalbstündiges Erinnerungswerk »Shoah« aus dem Jahr 1985 in einer restaurierten Fassung.

Eine königliche Affäre

Auf der diesjährigen Berlinale reüssierten vor allem Beiträge, die humanistische Themen wie Menschenrechte und die Aufklärung in den Mittelpunkt stellten. Mit dem historischen Drama »Der Leibarzt und die Königin« kommt nun einer der preisgekrönten Filme in unsere Kinos.

Shakespeare im Knast gewinnt Goldenen Bären

Die italienischen Brüder Taviani haben bei den 62. Internationalen Filmfestspielen in Berlin den Goldenen Bären gewonnen. Ihr außergewöhnlicher Beitrag »Cesar must die« ist in diesem Jahr nicht der einzige Beitrag, der mit einem Appell an die Menschenrechte und Rekurs auf Aufklärung reüssierte.