Von der Gesellschaft ausgespuckt
Hans Weingartner erzählt in seinem neuen Film »Die Summe meiner einzelnen Teile« vom Zusammenbruch und Aufrappeln eines Mathematikers, dessen neues Lebensmodell aus unserer wirtschaftsorientierten Zeit fällt.
Hans Weingartner erzählt in seinem neuen Film »Die Summe meiner einzelnen Teile« vom Zusammenbruch und Aufrappeln eines Mathematikers, dessen neues Lebensmodell aus unserer wirtschaftsorientierten Zeit fällt.
Die italienischen Brüder Taviani haben bei den 62. Internationalen Filmfestspielen in Berlin den Goldenen Bären gewonnen. Ihr außergewöhnlicher Beitrag »Cesar must die« ist in diesem Jahr nicht der einzige Beitrag, der mit einem Appell an die Menschenrechte und Rekurs auf Aufklärung reüssierte.
Noch sind nicht alle Stars und Sternchen über den roten Teppich am Potsdamer Platz in Berlin gegangen, aber bereits zur Halbzeit der Berlinale kann man feststellen, dass die Wettbewerbsbeiträge außergewöhnliche Blicke auf den Menschen werfen.
Ursula Meier: L’enfant d’en haut (Winterdieb). Léa Seydoux, Kacey Mottet Klein. 97 Min. FSK: 6 Jahre
Vom Leben einer Familie mit dem heranrauschenden Tod erzählt Andreas Dresen in seinem neuen Film »Halt auf Freier Strecke«. Ein ebenso einfühlsamer wie erschütternder Film über das Sterben eines Familienvaters.
Der spanische Regisseur Pedro Almodóvar fragt in seinem neuen Film »Die Haut, in der ich wohne« nach der Identität des Menschen.
Trotz grandioser Besetzung und schauspielerischer Höchstleistungen scheitert die von Starregisseur David Cronenberg verfilmte historische Aufarbeitung des Konflikts zwischen Carl Gustav Jung und Siegmund Freud.
Lars von Trier ist ein Tänzer am Abgrund, der zum Skandal neigt. In seinem Kinofilm »Melancholia« feiert der dänische Skandalregisseur das Unzelebrierbare: den Untergang der Welt. Ein ebenso ergreifendes wie berührendes Filmerlebnis.
Erstmals ist eine Gesamtschau der Filme des großen Charlie Chaplin im Kino zu sehen. Bis zum 7. August zeigt das Berliner Kino Babylon 80 Filme in einer Retrospektive.
Terrence Malick präsentiert mit seinem neuen Film »The Tree of Life« eine Melange aus Psychodrama, religiösem Kitsch, Naturverehrung und genialem Bildwerk.
Chris Morris zeigt mit seiner wunderbaren Mockumentary »Four Lions«, dass Islamisten und Anti-Islamisten gemeinsam Opfer ihres Wahns sind.