Alle Artikel mit dem Schlagwort: Preis der Leipziger Buchmesse

© Thomas Hummitzsch

Das Fanal des 20. Jahrhunderts

Herfried Münklers voluminöses Werk »Der große Krieg. Die Welt 1914 – 1918« ist kein Geschichtsbuch, sondern eine Arbeit der politischen Analyse. Zwar erzählt der Berliner Politikwissenschaftler darin viele Geschichten und vermittelt überaus eingängig historische Fakten, jedoch nicht um ihrer selbst Willen, sondern um organisatorische und strukturelle Fragen der Machtpolitik zu verstehen, deren Relevanz bis in die Gegenwart reicht.

Überschlagschaukel | Foto: Gerd Danigel , ddr-fotograf.de

Die Logik der Assekuranz

Thomas von Steinaecker hat mit »Das Jahr in dem ich aufhörte, mir Sorgen zu machen, und anfing zu träumen« einen technisch perfekten Roman geschrieben, der in der staubtrockenen Luft des Versicherungswesens, dem seine tragische Heldin entstammt, erstickt.