Aufzeichnungen eines ausgeflippten Freaks
Der Autor von Kultromanen wie »Geschichte machen« und »Der Sterne Tennisbälle« legt den zweiten Teil seiner Biografie vor. Stephen Fry erklärt nach »Columbus war ein Engländer« nun, »Ich bin so Fry«!
Der Autor von Kultromanen wie »Geschichte machen« und »Der Sterne Tennisbälle« legt den zweiten Teil seiner Biografie vor. Stephen Fry erklärt nach »Columbus war ein Engländer« nun, »Ich bin so Fry«!
Dem portugiesischen Romancier José Saramago gelang in seinen Romanen, das Absurde möglich erscheinen zu lassen. Nun erscheint sein letzter Roman posthum, der dieses Talent bestätigt, das Werk aber dennoch nicht krönt.
Die Berlinerin Judith Schalansky lässt uns drei Tage lang in den Kopf der Sport- und Biologielehrerin Inge Lohmark blicken. Mit ihrem Buch »Der Hals der Giraffe« beweist die 31-jährige Autorin, dass sie schon jetzt zu den ganz großen ihrer Zunft zu zählen ist.
Dem ehemaligen Bischof von Münster, Kardinal von Galen, rückt der Kölner Autor Roland E. Koch in seinem Roman »Dinge, die ich von ihm weiß« auf den Leib. Katholische Buchhändler setzten das Buch deswegen auf den Index.
»Wenn man die alten Fehler immer wieder macht und nicht aus der Erfahrung lernt, dann ist das in meinen Augen dumm.« Ein Gespräch mit dem iranischen Autoren Amir Hassan Cheheltan über den arabischen Frühling, die Situation im Iran und sein neues Buch »Amerikaner töten in Teheran«, ein Roman über den Hass in sechs Episoden.
Michael Göring erzählt in seinem Debütroman »Der Seiltänzer« von einer lebenslangen Freundschaft und einem katholischen Priester, der lautstark innerkirchliche Reformen fordert und plötzlich unter Missbrauchsverdacht gerät. Ein scheinbar geordnetes Leben zerfällt vor den Augen des Lesers.
Der kubanische Autor Leonardo Padura anlässlich seines neuen Romans »Der Mann, der Hunde liebte« im Gespräch über kommunistische Fundamentalisten, Hundeliebende Männer und unverschämte Leser, die geliehene Bücher nicht zurückgeben.
Dem argentinischen Autor Alan Pauls ist mit seiner »Geschichte der Tränen« eine große Allegorie auf die Geschichte Lateinamerikas gelungen.
Jan Faktor überlässt in seinem zweiten Roman seiner Hauptfigur Georg das Feld des Erzählers. Ohne falsche Scheu nimmt dieser die Einladung an und beschreibt sein Leben im Schatten seiner Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht. »Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag« ist eine irrwitzig-geniale Zeitreise und ein (verbal-)erotischer Findungsroman.
Der amerikanische Schriftsteller Stewart O’Nan legt mit seinem neuen Roman einen ebenso einfühlsamen wie schockierenden Psychothriller vor, in dem sich alles um ein Phantom dreht.
Der iranische Autor Amir Hassan Cheheltan beschreibt in seinem im Iran nicht veröffentlichten Roman »Teheran. Revolutionsstraße« die Unterdrückung der einfachen Menschen durch das System und deren selbstgerechte Repräsentanten.
Bücher, wie dieses, gibt es nur noch wenige. Leonid Dobyčins Lebenswerk »Die Stadt N.« geriet erst in Stalins Vernichtungsmaschinerie und dann in Vergessenheit. Peter Urban hat den avantgardistischen Roman erstmals ins Deutsche übertragen.
Unausweichlich sind die wenigsten Dinge, die Liebe aber gehört ganz gewiss dazu. Die Liebe ertrage und glaube, hoffe und dulde alles, komme was da wolle. Ungefähr so beschrieb der Apostel Paulus das höchste der Gefühle den Korinthern. Was aber muss das für eine Liebe sein? In seinem fulminanten Roman »Die Vergangenheit« beschreibt der Argentinier Alan Pauls die Liebe zweier Menschen als exzessiv, zerstörerisch und unausweichlich.
Seine Leser verzauberte der indische Autor Aravind Adigar mit seinem Erstlingsroman »Der weiße Tiger«, indem er seine Heimat entzauberte. Der gerade erschienene zweite Roman steht dem mit dem Man Booker Prize prämierten Debütwerk in nichts nach. Mit »Zwischen den Attentaten« hält Adiga der indischen Gesellschaft erneut schonungslos den Spiegel vor.
Der ehemalige Tschetschenienveteran Arkadi Babtschenko legt mit »Ein guter Ort zum Sterben« sein zweites Buch über die Folgen seines Einsatzes im Kaukasus vor. Nachdem er in seinem ersten Buch vor allem seine Erlebnisse in autobiografische Erzählungen gebannt hat, setzt er sich in diesem Roman mit seiner Traumatisierung auseinander.