In Yannis Economidis kuriosem Mix aus Sozialdrama und Actionfilm bildet das wirtschaftlich am Boden liegende Griechenland die Kulisse für das Porträt einer verkommenen Gesellschaft.
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Berlinale Bites: Verloren in Berlin
Dem deutsch-brasilianischen Film »Praia do Futuro« von Karim Aïnouz fehlt es an Handlung und Esprit. Ein Beitrag, der um seiner selbst Willen existiert und im Wettbewerb nichts verloren hat.
Berlinale Bites: Keine Zeit, aber Uhren
Mit Feo Aldags Drama »Zwischen Welten« über den Afghanistan-Einsatz der deutschen Bundeswehr ist der letzte deutsche Beitrag heute im Berlinale-Wettbewerb angelaufen. Der Film thematisiert die Widersprüche der Afghanistan-Mission und konfrontiert uns mit der Not der afghanischen Ortskräfte.
Ein sonderbarer Fall
Don’t SPAM me! Eine Geschichte über die Tücken der modernen Kommunikation, schwache Nerven und einen österreichischen Kleinverlag, den jetzt jeder kennt, weil der Kulturbetrieb nach einer Rundmail fast die Nerven verlor.
Berlinale Bites: Vergnügliche Gangsterparodie
Mit Hans Petter Molands »Kraftidioten« hat die 64. Berlinale endlich einen Favoriten für den besten Film und bringt mit einem großartigen Pål Sverre Hagen gleich noch einen Kandidaten für den Bären als bester Schauspieler in Stellung.
Berlinale Bites: Intrigen im Kulissentheater
In Alain Resnais »Aimer, Boire et Chanter« geht es um eine Person, die im Film nicht einmal auftaucht. Der todkranke George bleibt ein Mysterium – für die Zuschauer ebenso wie für seine Freunde, die ihm seine letzten Monate auf Erden angenehm gestalten wollen.
WeiterlesenBerlinale Bites: Eine ganz normale Parallelwelt
Die Chinesen sind da. Mit Lou Yes »Tui Na« ist der erste von drei Wettbewerbsbeiträgen aus dem Reich der Mitte gestartet. Er bietet Einblicke in den Alltag einer Massagepraxis für Blinde.
WeiterlesenBerlinale Bites: Sex aus dem Würfelbecher
Was ist über diesen Film schon alles geschrieben und gesagt worden. Vom Vorwurf der schlichten Pornographie bis hin zur grandiosen Verfilmung des allgegenwärtigen Sex-Hypes der Moderne – über Lars von Triers »Nymph( )maniac« streitet sich seit Wochen der Blätterwald. Auf der Berlinale war der erste Teil des Films erstmals in Deutschland zu sehen.
WeiterlesenDie Dinge jenseits aller Politik und Gerechtigkeit
Im November 2013 stellte Assaf Gavron in Deutschland seinen neuen Roman »Auf fremdem Land« vor. Darin erzählt er von der illegalen Siedlung Ma’aleh Chermesch im Westjordanland, in der sich die Interessen jüdischer Siedler und arabischen Einwohner, die Sicherheitsinteressen Israels und die Staatlichkeitsansprüche der Palästinenser, weltliche Politik und biblische Heilsversprechen überlagern. Nachfolgend wird der Einführungstext von Maria Hummitzsch zur von ihr moderierten Lesung aus Gavrons neuem Roman publiziert.
Berlinale Bites: Die Angst zwischen arm und reich
Statt einer wirklichen Geschichte der Angst präsentiert der Argentinier Benjamin Naishtat mit »Historia del Miedo« ein vorhersehbares Stückwerk aus Klischees und Langeweile.
Berlinale Bites: Mit Lächeln in die Schlacht gegen die Bravo
Dietrich Brüggemann hat mit »Kreuzweg« eine bedrückende Religionsfarce vorgelegt, in deren Mittelpunkt die 14-jährige Maria steht, die ihr Leben inmitten einer erzkonservativen Gemeinschaft Gott opfern will. Ein Hauch von Ulrich Seidl schwebte am Sonntag in den Berlinale-Wettbewerb.
Berlinale Bites: Ein spektakulärer Rahmen
Außerhalb des Wettbewerbs tummeln sich die Filme mit Staraufgebot und bildgewaltigen Erzählungen. Der Wettbewerb der Berlinale ist weniger glamourös gestartet als das Rahmenprogramm. Der einzige echte Hingucker war bislang Wes Andersons Belle-Epoque-Märchen »Grand Budapest Hotel«.
Berlinale Bites: Niveauvolles Grinsen
Dominik Grafs »Die geliebten Schwestern« ist eine Hommage an Friedrich Schiller und den freien Geist sowie eine Verneigung vor dem Mut dreier Menschen, einen anderen Weg und damit das Scheitern zu wagen.
Berlinale Bites: Auf sich allein gestellt
Edward Berger erzählt in seinem Sozialdrama »Jack« von einer überforderten Mutter und der Odyssee ihrer beiden Söhne durch ein ignorant überzeichnetes Berlin.
Berlinale Bites: Ein Leben lang in Ketten
Forest Whitaker überzeugt in »La voie de l’ennemie« als Ex-Häftling, der erbittert mit den Dämonen seiner Vergangenheit und um seine Menschenwürde kämpft. Rachid Boucharebs Wettbewerbsbetrag ist eine Anklage gegen den Alltagsrassismus in den USA.















