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Zwischen Groteske und Katastrophe

In »Das Blutbuchenfest« entwirft Martin Mosebach ein überzeichnetes Beziehungsgeflecht zwischen zutiefst unsympathischen Mitgliedern der Frankfurter besseren Gesellschaft. Ihnen stellt er Ivana zur Seite. Alle Handlungsstränge laufen über die bosnische Putzfrau, in deren Heimat währenddessen der Krieg Einzug hält.

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© Thomas Hummitzsch

Maximilian allein zu Haus

Fabian Hischmanns Selbstfindungsroman »Am Ende schmeißen wir mit Gold« erzählt in leichten Tönen und Knalleffekten vom Abschiednehmen und der Suche einer Zukunft in der Vergangenheit. Mit seinem Debütroman könnte der Berliner auf Anhieb den Literaturpreis der Leipziger Buchmesse erhalten. Beim Publikum liegt der Roman schon ganz vorn.

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In der Mitte der Evolution

Der Berliner Comiczeichner Jens Harder legt mit »BETA …civilisations« den lang ersehnten zweiten Teil seiner Erdgeschichte in Bildern vor. Darin führt er seine Leser kühn und souverän aus der Kreide- durch die Stein-, Kupfer- und Bronzezeit in die Antike und erzählt spektakulär von der Entwicklung des Menschen. In ihrer bestechenden Grafik, aufregenden Bildkomposition und dichten Erzählweise ist die auf mehrere Bände angelegte Weltbiografie schon jetzt eine der aufregendsten und anspruchsvollsten Comicarbeiten überhaupt.

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Die Welt durch die Brille eines Galliers

Alice Schwarzer hat Steuern hinterzogen, die #GroKo ist am Rand des Abgrunds und in Dänemark wirft ein Zoo seine Giraffen den Löwen zum Fraß vor. Das Jahr 2014 hat mit Meldungen losgelegt, die 2013 schnell vergessen machen könnten. Klaus Stuttmanns Karikaturenband »Frisch verwählt!« sorgt dafür, dass die Ereignisse des Vorjahres nicht so schnell aus unseren Köpfen verschwinden.

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