Das iranische Kino hinterlässt erneut einen starken Eindruck bei der diesjährigen Berlinale. Sowohl in dem packenden Drama »A Ballad Of A White Cow« als auch in der surrealen Dystopie »Terminal District« standen die Filmemacher nicht nur hinter der Kamera, sondern haben tragende Rollen übernommen.
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Magischer Realismus aus Georgien
In »Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?« erzählt der georgische Regisseur Alexandre Koberidze mit großer Lust und eindrucksvollen Bildern von einer fast unmöglichen Liebe.
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Mitten in der Pandemie hat der rumänische Regisseur Radu Jude eine Satire gedreht, die es in sich hat. Bei der digitalen Berlinale ist nun »Bad Luck Banging or Loony Porn« zu sehen. Darin tragen zwar alle Maske, die Gesellschaft wird dennoch auf einmalige Weise entblößt.
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Alice Diop fühlt bei der digitalen Berlinale der Grande Nation auf den Zahn. Für ihr Gesellschaftsporträt »Nous« hat die Tochter senegalesischer Einwanderer Franzosen getroffen, die an der Pariser Vorstadtlinie RER B leben.
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Wie kann man Kino in Zeiten der Pandemie machen? Bei der digitalen Berlinale zeigen zu Beginn gleich drei Filme, wie man trotz Corona starkes Kino machen kann.
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Shannon Murphy erzählt in ihrem Spielfilmdebüt »Milla Meets Moses« mit kraftvollen Bildern eine außerordentlich berührende Coming-of-Age-Geschichte.
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In der Straßenfotografie von Harald Hauswald kann man entdecken, was die Politik verbergen will: wie weit Wunsch und Wirklichkeit auseinanderliegen. Und wie sich das Leben immer wieder durchsetzt, allen Widerständen zum Trotz.
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Nachdem Ottessa Moshfegh Leser:innen ihres letzten Romans in ein bittersüßes Delirium gestürzt hat, spielt sie diesmal mit den Elementen eines klassischen Krimis, um der Einsamkeit einer alten Frau auf den Grund zu gehen.
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Die Exiliranerin Marjane Satrapi hat in ihrer autobiografischen Erzählung ihre Kindheit und Jugend in Teheran und Wien verarbeitet. Ihre Comicgeschichte machte dem eingeschränkten Blick auf den Iran und seine Menschen ein Ende und berührt auch noch zwanzig Jahre nach ihrem Erscheinen.
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Der Argentinier Nahuel Pérez Biscayart brilliert als jüdischer Sprachkünstler neben einem genialen Lars Eidinger als manischem SS-Kommandant in Vadim Perelmans Drama »Persischstunden«.
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Bettina Böhlers Filmbiografie »Schlingensief – In das Schweigen hineinschreien« ist eine materialreiche Hommage an den engagierten Künstler und Freund Christoph Schlingensief. Ein Jahr nach der Premiere auf der Berlinale ist der Film nun für das Heimkino erhältlich.
WeiterlesenDie dunkle Seite Indiens
2008 erhielt der damals 33-jährige Journalist und Schriftsteller Aravind Adiga in London für seinen Debütroman »Der weiße Tiger« den wichtigsten britischen Literaturpreis. Was sich wie die Vorlage für ein Drehbuch las, war offenbar doch nicht so einfach zu verfilmen. Nun läuft »Der weiße Tiger« auf Netflix.
WeiterlesenFeuermann – ohne wehr
»Fahrenheit 451« sei die Temperatur, bei der Buchpapier Feuer fängt, war sich Ray Bradbury sicher. Nach ihr benannte er seine Dystopie, die in einer Reihe mit den Werken von George Orwell und Aldous Huxley steht. Peter Torberg hat die Geschichte von Guy Montags Kampf für das freie Wort neu ins Deutsche übertragen und sich mit mir darüber ausgetauscht.
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