Der Ungar Péter Nádas lässt in seinen »Parallelgeschichten« die geschichtenbeladenen Ströme des zwanzigsten Jahrhunderts zusammenfließen. Ein Roman, den man Europa nennen möchte.
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Die Logik der Assekuranz
Thomas von Steinaecker hat mit »Das Jahr in dem ich aufhörte, mir Sorgen zu machen, und anfing zu träumen« einen technisch perfekten Roman geschrieben, der in der staubtrockenen Luft des Versicherungswesens, dem seine tragische Heldin entstammt, erstickt.
Vergib uns unsere Schulden
Unsere Wirtschaft ist eine Kulturerscheinung, die es zu gestalten gilt. Wie man das am besten macht, kann man bei den großen Denkern der Menschheitsgeschichte erfahren, zeigt das tschechische Ökonomiewunderkind Tomas Sedlacek.
WeiterlesenDer Pfad aus der Unmündigkeit
Der Germanist Manfred Geier spannt in seiner klugen Geschichte »Aufklärung. Ein europäisches Projekt« den Bogen von den Gründern der Aufklärung zu den Denkern der Moderne.
WeiterlesenZwei Regime, eine verbrannte Erde
Timothy Snyder ermöglicht mit seiner Geschichte der Massenmorde in Osteuropa einen neuen Blick auf die blutige europäische Vergangenheit und denkt das Undenkbare.
WeiterlesenVon der Gesellschaft ausgespuckt
Hans Weingartner erzählt in seinem neuen Film »Die Summe meiner einzelnen Teile« vom Zusammenbruch und Aufrappeln eines Mathematikers, dessen neues Lebensmodell aus unserer wirtschaftsorientierten Zeit fällt.
WeiterlesenShakespeare im Knast gewinnt Goldenen Bären
Die italienischen Brüder Taviani haben bei den 62. Internationalen Filmfestspielen in Berlin den Goldenen Bären gewonnen. Ihr außergewöhnlicher Beitrag »Cesar must die« ist in diesem Jahr nicht der einzige Beitrag, der mit einem Appell an die Menschenrechte und Rekurs auf Aufklärung reüssierte.
WeiterlesenKein richtiges Leben im falschen
Mit »Stuck Rubber Baby« kann das Opus Magnum des amerikanischen Comiczeichners Howard Cruse nun wiederentdeckt werden. Darin arbeitet er die Verfolgung von Schwarzen und Homosexuellen im Amerika der 1960er Jahre auf.
WeiterlesenBemerkenswerte Blicke auf das Individuum im Wettbewerb der 62. Berlinale
Noch sind nicht alle Stars und Sternchen über den roten Teppich am Potsdamer Platz in Berlin gegangen, aber bereits zur Halbzeit der Berlinale kann man feststellen, dass die Wettbewerbsbeiträge außergewöhnliche Blicke auf den Menschen werfen.
WeiterlesenAufzeichnungen eines ausgeflippten Freaks
Der Autor von Kultromanen wie »Geschichte machen« und »Der Sterne Tennisbälle« legt den zweiten Teil seiner Biografie vor. Stephen Fry erklärt nach »Columbus war ein Engländer« nun, »Ich bin so Fry«!
WeiterlesenIm Schatten der Berge
Die Schweizer Regisseurin Ursula Meier überzeugt bei der diesjährigen Berlinale mit ihrem Sozialdrama »L’enfant d’en haut«, in dem sie eine unbekannte Welt abseits der weiß glänzenden Skipisten Frankreichs zeigt.
WeiterlesenKomplett, aber keine Krönung
Dem portugiesischen Romancier José Saramago gelang in seinen Romanen, das Absurde möglich erscheinen zu lassen. Nun erscheint sein letzter Roman posthum, der dieses Talent bestätigt, das Werk aber dennoch nicht krönt.
WeiterlesenEin neues christliches Menschenbild?
Der Sozialphilosoph Hans Joas zeichnet die Entstehungsgeschichte der Menschenrechte nach und findet darin eine Verheiligung des Individuums. »Die Sakralität der Person« ist ein spannendes Gedankenspiel, in dem der Bezug zur Realität verloren geht.
Weiterlesen»Ich wollte stark sein, ist mir nicht gelungen«
Vom Leben einer Familie mit dem heranrauschenden Tod erzählt Andreas Dresen in seinem neuen Film »Halt auf Freier Strecke«. Ein ebenso einfühlsamer wie erschütternder Film über das Sterben eines Familienvaters.
WeiterlesenVon trügerischer Schönheit
Der spanische Regisseur Pedro Almodóvar fragt in seinem neuen Film »Die Haut, in der ich wohne« nach der Identität des Menschen.
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