Julius Shulman war der berühmteste Architekturfotograf seiner Zeit. 98-jährig ist er am 15. Juli 2009 verstorben. Zurück bleiben seine zahlreichen fotografischen Werke, die längst Ikonen der Fotografie sind.
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Schwarz-Weißes Afrika
Schwarzafrika ist gemeinhin als Region der ethnischen Auseinandersetzungen und Bürgerkriege bekannt. Der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado hat mehr als ein viertel Jahrhundert die Entwicklungen dieses Teilkontinents mit all ihren Erschütterungen und Ruhephasen begleitet. Der Bildband »Africa« dokumentiert seine Beobachtungen zwischen der Grausamkeit des Menschen und der Schönheit der Natur.
WeiterlesenAlptraum auf dem Kaukasus
Der ehemalige Tschetschenienveteran Arkadi Babtschenko legt mit »Ein guter Ort zum Sterben« sein zweites Buch über die Folgen seines Einsatzes im Kaukasus vor. Nachdem er in seinem ersten Buch vor allem seine Erlebnisse in autobiografische Erzählungen gebannt hat, setzt er sich in diesem Roman mit seiner Traumatisierung auseinander.
WeiterlesenJeder Verlag heut für ’ne Mark
Der Verleger Christoph Links hat sich in seiner Doktorarbeit mit der Privatisierung der ostdeutschen Verlage nach der Wende auseinandergesetzt. Die ernüchternden Ergebnisse seiner Analyse lautet: nur noch eines von fünfzig Büchern wird in den neuen Ländern hergestellt. Neunzig Prozent der Arbeitsplätze in der Branche sind seit der Wende in Ostdeutschland verschwunden. Sein Buch »Das Schicksal der DDR-Verlage« dokumentiert den systematischen Ausverkauf der ostdeutschen Buchhäuser.
WeiterlesenLogbuch aus dem Dunkeln
Mit bitterer Ironie durchdringt der Kanadier Guy Delisle in seinem neuen Comic »Aufzeichnungen aus Birma« die Verhältnisse in dem südostasiatischen Absurdistan.
Weiterlesen»Narrheit unser, die Du bist im Himmel«
In seinem neuen Roman »Empörung« hält Philip Roth den modernen Gesellschaften unserer Zeit einen Spiegel vor. Deren Sicherheits- und Ordnungsdenken bereitet nur den Weg, um zu Unfreiheit und Zerstörung zu gelangen.
WeiterlesenVerehrung der Weiblichkeit
Als Auftragsarbeit lichtete die renommierte französische Fotografin Bettina Rheims das russische Modell Olga Rodionow ab. Das Ergebnis ist »The Book of Olga«, der exklusivste und sinnlichste Fotoband des Jahres.
WeiterlesenVersuch und Irrtum
Warum tragen Apfelbäume nicht keine Äpfel? Und warum ist die Erde nicht der Mittepunkt von allem? Und was hält die Welt im Innersten zusammen? Schwer zu sagen? Ralf König erklärt es in seinem neuesten Werk »Prototyp«.
WeiterlesenSpiel mit den Männern
New York erholt sich langsam von den Erschütterungen der Welt-Wirtschaftskrise. Während die junge Generation mit allen Mitteln aufsteigen will, feiert die High-Society weiter Cocktailparties. John O’Haras Roman »BUtterfield 8« ist ein Sittenbild der dreißiger Jahre.
WeiterlesenZwischen Illusion und Wirklichkeit
Die Fotografien der französischen Künstlerin Bettina Rheims beherrschen das kaiserliche Postfuhramt in Berlin. »Can you find happiness?« lautet der Titel der Ausstellung mit Bildern rund um die weibliche Sexualität.
WeiterlesenEin Blick zurück ins heute
Die mehr als dreißig Jahre alten New York-Impressionen des deutschen Fotografen Dirk Reinartz eröffnen einen Blick auf die Stadt, der aktueller kaum sein könnte.
WeiterlesenDer sinnlose Kampf der »Nicht-Mehrs«
Philip Roth macht seinem Alter Ego in »Exit Ghost« ein Ende. Nathan Zuckermann erliegt schlussendlich den drängenden Gefühlen eines sinnlosen Begehrens und damit einer Eigenschaft, die all seine Werke prägen – dem menschlichen Makel.
WeiterlesenSticheleien können böse enden – oder amüsant sein
Marjane Satrapis jüngste Erzählungen geben nicht nur einen Einsicht in die iranische Gesellschaft, sondern lassen vor allem tief in die menschliche Seele blicken. Satrapi macht dabei die Würde und den Stolz einer vorschnell verurteilten Gesellschaft sichtbar.
WeiterlesenDer ganz normale Wahnsinn
Mit »Monsieur Lambert« ist Jean-Jacques Sempé ein Meisterwerk gelungen, in dem er nicht nur ein literarisches, sondern zugleich auch ein künstlerisches Ausrufezeichen setzt.
WeiterlesenDer Anfang vom Ende der Demokratie
Das »Russische Tagebuch« von Anna Politkovskaja zeigt den gleitenden Niedergang der russischen Verhältnisse auf und belegt, wie ein machtsüchtiger Herrscher im Kreml mit Schauprozessen, Repression und staatlicher Gewalt ein ganzes Land in seine eiserne Faust genommen hat.
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