Der Italiener Stefano Ricci wirft in seinem stilistisch und erzählerisch unkonventionellen Comicalbum »Die Geschichte des Bären« viele Fragen auf, deren Antworten aber im Verborgenen bleiben.
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Auf interessante Sachen soll man nicht verzichten!
Der Autor und Journalist Dietmar Dath erklärt in seinen Antworten auf einige naive Fragen, warum Sex wichtig bleibt, Tiefsinn keine Kategorie der Kritik ist und er immer wieder Möglichkeiten der Zusammenarbeit sucht. Ganz nebenbei geht es auch um seinen neues Buch »Feldeváye. Roman der letzten Künste«.
WeiterlesenWillkommen im Prekariat
Zwei Romane hat Thomas Melle bislang geschrieben, zwei Mal landete er auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Sein in diesem Jahr nominierter Roman »3000 Euro« erzählt von den Sorgen einer alleinerziehenden Mutter und eines obdachlosen Ex-Juristen.
WeiterlesenDie Krähen picken noch immer
Marica Bodrozic entlockt der deutschen Sprache mit ihrer bilderreichen Poesie einen Klangraum von seltener Klarheit. In ihrem aktuellen Essay »Mein weißer Frieden« erkundet sie Wege, um eine Sprache für das vermeintlich Unsagbare und tatsächlich Ungesagte zu finden. »Weil es sagbar ist«, wie schon Carolin Emcke wusste.
WeiterlesenEin Leben in Augenblicken
Der Wiener Autor Robert Seethaler entführt die Leser seines neuen Romans in ein abgelegenes Alpental, wo Andreas Egger »Ein ganzes Leben« verbringt. Nach dem großen Erfolg seines Wien-Romans »Der Trafikant« legt Seethaler ein weiteres Wunderwerk der Überlieferung vor.
WeiterlesenDie weibliche Seite von »Tschick«
In Wolfgang Herrndorfs Millionenbestseller begegnen dessen Helden Maik und Andrej (Tschick) dem Müllmädchen Isa. Sie hilft den beiden Jungs, Benzin aus einem Golf zu klauen und fährt ein paar Kilometer mit ihnen mit, bevor sie sie wieder verlässt. In »BILDER deiner großen LIEBE« wird ihre Geschichte erzählt.
Weiterlesen»Stattdessen Isa, Roadmovie zu Fuß«
Wolfgang Herrndorfs unvollendeter Roman »BILDER deiner großen LIEBE« erzählt die Geschichte des »Müllmädchens« Isa Schmidt, die in seinem Jugendroman »Tschick«, wenn man so will, »die dritte Hauptfigur des Buchs« darstellt, wie Kathrin Passig und Marcus Gärtner im Nachwort zu dem nun von ihnen herausgegebenen Isa-Roman schreiben. In seinem Blog »Arbeit und Struktur« hat sich Wolfgang Herrndorf immer wieder zu dem Projekt geäußert. Die Einträge sind hier versammelt.
WeiterlesenJahrtausendfigur oder: Das Echo des Franz Kafka
Achtzehn Jahre hat der Literaturwissenschaftler und Wissenschaftslektor Reiner Stach an seiner dreibändigen Kafka-Biografie geschrieben. Er entfaltet darin nicht nur ein Leben, zwischen dessen äußerer und innerer Biografie ein tiefer Graben verläuft, sondern porträtiert darin Kafkas Prag in der Epoche der »Nervosität«. Der unnahbare Franz Kafka wird uns bei Stach plötzlich sehr vertraut.
Weiterlesen»Alles ist inszeniert«
Der österreichische Filmemacher Ulrich Seidl spricht im Interview über den Grad der Inszenierung in seinen Filmen und die Herausforderungen beim Dreh seiner Paradies-Trilogie und die Fragen, die er mit seinen Filmen aufwerfen möchte.
WeiterlesenDas Leben ausgekotzt
Lisa Kränzler lässt die Leser ihres neuen Romans einmal mehr durch den zähen Sumpf der Adoleszenz waten. »Lichtfang« ist die Geschichte von einer, die auszog, dem Leben das Fürchten zu lehren.
WeiterlesenAbschluss eines Meisterwerks
Manu Larcenet hat mit »Blast. Pourvu que les Bouddhistes se trompent« in Frankreich den vierten und letzten Teil seines Meisterwerks vorgelegt. Er lüftet die Geheimnisse im Fall Polca Mancini und vollendet sein Werk spektakulär.
WeiterlesenVom Suchen und Finden vergessener Autoren
Sebastian Guggolz will sich in seinem vor wenigen Monaten gegründeten Verlag Büchern widmen, die zu Unrecht ins Abseits, in Vergessenheit oder unter die Räder der Zeit geraten sind. Ich sprach mit ihm über seine Vergangenheit beim Verlag Matthes & Seitz Berlin, über die Suche nach vergessenen Nobelpreisträgern und die besondere Arbeit mit Übersetzern.
WeiterlesenGlücklich eine Szene, die solche Künstler hat
Ulli Lust und Reinhard Kleist waren in diesem Jahr mit den englischsprachigen Ausgaben ihrer Comics »Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens« und »Der Boxer« für die drei wichtigsten US-Comicpreise nominiert. Auch wenn sie am Ende leer ausgingen, sind sie die deutschsprachigen Comiczeichner der Stunde.
»Beim Zeichnen muss etwas Imaginäres entstehen«
Vor wenigen Wochen stellte David B. auf dem Comicsalon in Erlangen den zweiten Teil seiner Geschichte über die Beziehungen der Vereinigten Staaten mit dem Nahen Osten »Die besten Feinde« vor. Ich sprach mit dem französischen Comicstar über seine neue Arbeit, aber auch über das Düstere und Absurde in seinem Werk, die Bedeutung von Träumen und Fantasien für seine Arbeit sowie die Suche nach grafischen Lösungen am Zeichentisch.
WeiterlesenTotal normale Absurditäten
Die amerikanische Schriftstellerin Lydia Davis gehört zu den besten Erzählern ihrer Generation. Im vergangenen Jahr hat sie den Man Booker International Prize für ihr Lebenswerk erhalten. Mit »Kanns nicht und wills nicht« liegen nun ihre neuen Erzählungen vor.
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