Kaum ein Mythos hat seine Faszination und düstere Anziehung bis heute so stark bewahrt, wie der des englischen Frauenmörders Jack the Ripper. In hunderten Büchern hat man versucht, dem Phantom auf die Spur zu kommen. Alan Moores Comic »From Hell« sortiert die zahlreichen Dokumente und ordnet sie zu einer modernen und packenden Geschichte an.
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»Wir haben den Sinn für gemeinsames Handeln verloren«
Der reinste Albtraum: Ein Planet mit zehn Milliarden Menschen. Der Klimaforscher Stephen Emmot glaubt, dass es keinen Ausweg mehr aus dem selbstgewählten Untergang gibt und schreibt dennoch dagegen an. Warum er das tut, erklärte er mir in Berlin.
WeiterlesenOhne Rücksicht auf Verluste
Don Winslows »Tage der Toten« ist ein grandioses, weltgeschichtliches Epos über die Abgründe des Drogenkriegs in Mittel- und Südamerika und der verhängnisvollen Rolle der US-amerikanischen Geheimdienste. Brutal. Knallhart. Mörderisch.
Der politische Anspruch der Fotografie
Das »Neue Sehen« als ästhetischer Ausdruck der Neuen Sachlichkeit hat nicht nur die Malerei, sondern insbesondere auch die Fotografie geprägt. In Deutschland wird dieses von den Konventionen emanzipierte Sehen wiederentdeckt.
Vom Zauberwürfel am Fuße der Klippen
Benjamin Stein setzt sich in seinem Roman »Die Leinwand« kongenial mit seiner eigenen Biografie auseinander. Entstanden ist ein Zauberwerk um Dichtung und Wahrheit, ein grandioses Kunstwerk literarischer Gattung. Einer der großen Romane der vergangenen Jahre, der unter dem englischen Titel »The Canvas« längst internationale Lorbeeren einfährt.
Mit Comics an den Herd
Christophe Blains »In der Küche mit Alain Passard« und Guillaume Longs »Kann denn Kochen Sünde sein« erobern die Küche für die Neunte Kunst – und deren Leser für die kulinarischen Freuden.
»Romane schreiben ist wie Tagträumen«
Der Schweizer Buchautor Peter Stamm eröffnete mit einer von der Literaturkritikerin Insa Wilke moderierten Lesung aus seinem Roman »Nacht ist der Tag« den Berliner Lesemarathon Stadt-Land-Buch.
Dämonendämmerung
Der französische Comiczeichner David B. zeichnet die Geschichte seiner Familie aus der Perspektive eines Heranwachsenden, dessen Leben von der Epilepsie seines älteren Bruders überschattet wird. »Die heilige Krankheit« ist eine Perle in der europäischen Comiclandschaft.
WeiterlesenKrieg spielen mit Kriegsspielen
»Das Dritte Reich« ist die Keimzelle eines ebenso unheimlichen wie grandiosen Werkes. Roberto Bolaños Debütroman liegt endlich in deutscher Übersetzung vor.
Alternativer Verfassungsschutzbericht 2013 vorgestellt
Die Humanistische Union hat in Berlin gemeinsam mit sieben weiteren Organisationen ihren diesjährigen »Grundrechte-Report« vorgestellt. In insgesamt 43 Beiträgen nehmen die Bürgerrechtsorganisationen Stellung zur Lage der Bürger- und Menschenrechte in Deutschland.
WeiterlesenDas schleichende Ende einer Welt
Nadav Kanders Fotografien des längsten Flusses Asiens bezeugen die Unaufhaltsamkeit der ressourcenvernichtenden Moderne.
Berlinale eröffnet mit »The Grand Budapest Hotel«
Mit der Weltpremiere von Wes Andersons »Grand Budapest Hotel« werden am 6. Februar 2014 die 64. Internationalen Filmfestspiele Berlin im Berlinale Palast eröffnet. Damit ist Anderson bereits zum dritten Mal Gast bei den Berliner Filmfestspielen.
Staatliches Droh(nen)potential
Der Sicherheitsexperte von der Universität Texas Armin Krishnan geht in seiner haarscharfen Analyse »Gezielte Tötung. Die Zukunft des Krieges« der Praxis und Geschichte des »gezielten Tötens« als Konfliktstrategie detailliert nach und zeichnet – ausgehend von und vor dem Hintergrund des Auf Asymmetrie beruhenden Drohnenkriegs – ein wahrhaft dystopisches Zukunftsbild.
Vom Grollen und Donnern der Welt
Wie erzählt man vom lärmenden Brand des Zweiten Weltkriegs? Marcel Beyer fand in seinem als Sprachkunstwerk gerühmten Roman »Flughunde« die richtigen Worte. Die preisgekrönte Comiczeichnerin Ulli Lust hat den Roman nun mit den noch besseren Bildern als Comic adaptiert.
»Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin«
Kaum ein Schriftsteller von seinem Gewicht ist so schnell in Vergessenheit geraten, wie Thomas Brasch. Zahlreiche Bücher und ein Kinofilm ermöglichen es, sich auf ganz unterschiedliche Weise dem 2001 verstorbenen Dichter anzunähern.















