Wer auch immer profitiert, wenn Kanzlerin Merkel die richtige Flüchtlingspolitik zum Verhängnis wird, das linke Lager wird es nicht sein. Was ist los mit jenen, die sich Gerechtigkeit und Solidarität auf die Fahnen schreiben? Albrecht von Lucke hat ein nachdenkliches Buch über das »Versagen der deutschen Linken« geschrieben.
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»Sexualität ist ein großes Ding in meinem Hirn«
Der König der Knollennasen, Ralf König, hat sich nach seiner biblischen Trilogie »Prototyp«, »Archetyp« und »Antityp« dem heterosexuellen Pornofilm zugewandt. Sein neuer Comic »Pornstory« gab Anlass für ein Gespräch über männliche Veranlagungen, moralische Wertungen und seine Sammlung unterirdischer Pornodialoge.
WeiterlesenDas AkkrediTIER – Eine seltsame Spezies
Groß ist die Freude, hat man eine der begehrten Berlinale-AkkrediTIERungen ergattert, schließlich verspricht sie den exklusiven Zugang zu allen Filmen. Doch ist man erst einmal Teil dieser exklusiven Herde, zweifelt man schnell an dieser vermeintlichen Kulturelite. Einblicke in die ökologische Nische einer eitlen Spezies.
WeiterlesenUnsere Berlinale-Favoriten
Über 400 Filme wurden auf der diesjährigen Berlinale gezeigt. Auch wenn wir bei weitem nicht alle davon gesehen haben, durften wir doch mehr Filme schauen, als wir besprochen haben. Bevor alle Preise vergeben sind, präsentieren wir unsere Favoriten aus allen Sektionen.
WeiterlesenZum Schluss brüllt der Drachen
Der iranische Regisseur Mani Haghighi schließt mit »A Dragon Arrives« den Wettbewerb so fulminant ab, wie er zu keinem Zeitpunkt war. In überwältigenden Aufnahmen erzählt er eine kafkaeske Geschichte des Iran und öffnet für den Zuschauer den Raum der Assoziation.
WeiterlesenNackt unter Leuten
Der dänische Regisseur und Dogma-Mitbegründer Thomas Vinterberg hat mit »Kolektivet« die Erinnerungen an seine Kindheit in der Kommune verfilmt.
WeiterlesenNo Sex in Englewood Chicago
Spike Lee präsentiert auf der Berlinale seinen neuen Film »Chi-Raq«, ein ebenso frivoles wie engagiertes Lehrstück für politische Schönheit im Hip-Hop-Score nach antiker Vorlage.
WeiterlesenZwischen Kerouac und Knausgård
Sechs Monate nach seinem Tod erschien Ali Eskandarians autobiografischer Roman »Die goldenen Jahre« in den USA. Es ist das Tagebuch eines Lebenssüchtigen, der versucht, sich auf die Reihe zu kriegen und grandios daran scheitert.
WeiterlesenVon Dompteuren und Sinnsuchern
Die 66. Berlinale tritt in ihre literarische Phase, mit Romanen von Hans Fallada und Philip Roth, einem japanischen Krimi sowie der Geschichte von Tom Wolfe und seinem legendären Verleger. Danis Tanovic beeindruckt mit der Verarbeitung eines Bühnenstücks von Bernard-Henri Lévy.
Weiterlesen»Better Call Saul 2«: Auf geht’s Jimmy
»Better Call Saul«, das schwungvolle Prequel von Vince Gilligans und Peter Coulds Erfolgsserie »Breaking Bad«, startete auf der Berlinale in die zweite Staffel.
WeiterlesenDie Fotografen hinter den Ikonen
Die Fotografen Robert Frank und Robert Mapplethorpe stehen im Zentrum zweier Dokumentarfilme, deren Macher sich über das Werk den Männern hinter der Kamera anzunähern versuchen.
Wenn das Herz zerreißt
Der einzige deutsche Beitrag bei der 66. Berlinale polarisiert, weil er die Abtreibungsdebatte dem gesellschaftlichen Diskurs entzieht und sie dorthin führt, wo sie hingehört: auf die individuelle Ebene. Anne Zohra Berracheds Familiendrama »24 Wochen« wird aller Voraussicht nach der meistdiskutierte Film des Festivals werden.
WeiterlesenShakespeare in Dschidda
Systemkritik geht auch anders, wie die saudi-arabische Romance-Satire »Barakah Meets Barakah« beweist. Der Film ist eine der kleinen Perlen, die man auf der diesjährigen Berlinale entdecken kann.
WeiterlesenEuropas träges Auge
Es ist nicht so, als wäre die Flüchtlingssituation bislang nicht auf der Berlinale wahrnehmbar gewesen. George Clooneey traf sich sogar eigens mit Angela Merkel zum Refugee-Talk. Mit Gianfranco Rosis erschütternd-anrührendem Dokumentarfilm »Fuocoammare« ist das Thema nun unmittelbar ins Zentrum dieses noch jungen Festivals gerückt. Außerdem mussten sich am zweiten Wettbewerbstag die Französin Isabelle Huppert als Lehrerin neu erfinden und ein junger Maori gegen seinen autoritären Großvater durchsetzen.
WeiterlesenHochgelobt und totmassiert
Der New Yorker Sprachkünstler Ben Lerner legt mit »22:04« einen schmalen, aber großen Roman über das Werden des Menschen und des Künstlers vor. Seine Prosa ist ebenso betörend wie verstörend. Seine Sprache durchbricht immer wieder das Sagbare und macht so die Komplexität der Moderne verständlich.
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