Der unter Atheisten hoch angesehene französische Philosoph Michel Onfray verunglimpft den von Humanisten geschätzten Psychologen Sigmund Freud in seinem neuen Buch. Im April erschien »Anti Freud. Die Psychoanalyse wird entzaubert« – ein Werk, das Frankreich aufgebracht hat.
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Max Beckmann – Ein Ausstellungstriptychon
Drei Werkschauen bringen uns im Herbst den deutschen »Titanen der Moderne« Max Beckmann näher.
WeiterlesenVon Gottes Gnaden
Giorgio Agamben stellt die Welt auf den Kopf, um die politische Tradition der Gewaltenteilung einem theologischen Prinzip zu unterstellen. Die Lehre von den Dingen, die das Wesen Gott nicht vermag, wird bei ihm zum »Paradigma der Unterscheidung« von Herrschaft und Regierung.
WeiterlesenEhrenmord in Deutschland
Drei Jahre lang haben die Journalisten Matthias Deiß und Jo Goll recherchiert, um den Motiven und Folgen des Ehrenmords an Hatun Sürücü auf den Grund zu gehen. Übermorgen zeigt die ARD ihre Fernsehdokumentation, am Tag danach erscheint ihr Buch zum Thema.
Weiterlesen80 Mal Charlie Chaplin
Erstmals ist eine Gesamtschau der Filme des großen Charlie Chaplin im Kino zu sehen. Bis zum 7. August zeigt das Berliner Kino Babylon 80 Filme in einer Retrospektive.
WeiterlesenWenn Darwin zur Gottheit wird
Terrence Malick präsentiert mit seinem neuen Film »The Tree of Life« eine Melange aus Psychodrama, religiösem Kitsch, Naturverehrung und genialem Bildwerk.
WeiterlesenIt’s the education, stupid!
Chris Morris zeigt mit seiner wunderbaren Mockumentary »Four Lions«, dass Islamisten und Anti-Islamisten gemeinsam Opfer ihres Wahns sind.
WeiterlesenSackgasse Naher Osten – Gibt es eine friedliche Zukunft?
Seit mehr als 60 Jahren finden Israelis und Palästinenser keinen Frieden. An Initiativen und zivilgesellschaftlichem Engagement für eine einvernehmliche Lösung hat es nie gemangelt. Was bis heute fehlt, ist der politische Wille.
WeiterlesenDer Lächerlichkeit preisgeben
Maria Luise Knott erklärt in ihrem klugen Essay » Verlernen. Denkwege bei Hannah Arendt«, warum das konventionelle Denken zur Seite gelegt werden muss, um Eichmann als empörend dummen und beliebigen Hanswurst zu identifizieren. Zwei weitere Titel gehen der Rolle von Hannah Arendt in der Aufarbeitung der NS-Verbrechen nach.
WeiterlesenDie Hunde wurden immer lauter
Der kubanische Autor Leonardo Padura anlässlich seines neuen Romans »Der Mann, der Hunde liebte« im Gespräch über kommunistische Fundamentalisten, Hundeliebende Männer und unverschämte Leser, die geliehene Bücher nicht zurückgeben.
WeiterlesenFußnoten des Grauens
Aufklärerisch, vielschichtig, parteiisch: Comicautor Joe Sacco arbeitet in seiner eindrucksvollen Nahost-Reportage »Footnotes in Gaza« ein dunkles Kapitel der israelisch-palästinensischen Geschichte auf. In Kürze soll der Band auf Deutsch erscheinen.
WeiterlesenDer poetische Blick
»Technisch sind die Fotos makellos, und in der Komposition erkenne ich Dich nicht wieder.« Der Berliner Martin-Gropius-Bau zeigt in der weltweit ersten Retrospektive das Gesamtwerk des in Ungarn geborenen Fotografen André Kertész.
WeiterlesenArchitektonische Ausbrüche
Gab es in der Sowjetunion mehr als Einheitsgrau und Plattenbau? Durchaus, wie Frédéric Chaubin mit seinem Bildband »CCCP – Cosmic Communist Constructions Photographed« belegt. Darin versammelt der Franzose seine Aufnahmen spektakulärer Bauwerke, die er vor allem an den Rändern der ehemaligen Sowjetunion entdeckt hat.
WeiterlesenWenn Du geschwiegen hättest
Der italienische Schriftsteller und Kulturjournalist Corrado Augias ist in seiner Heimat dafür bekannt, lokalen Legenden auf den Grund zu gehen. Sein Buch »Die Geheimnisse Roms. Eine andere Geschichte der Ewigen Stadt«, vor zwei Jahren im Osburg Verlag erschienen, begeisterte das Feuilleton. Nun hat sich der Italiener den Mythen einer römischen Enklave gewidmet.
Weiterlesen»Ein Akt der seelischen Gewalt«
Ein Gespräch mit dem Feuilletonchef der FAZ Patrick Bahners über das Kopftuch, falsche Integrationsthesen und die Folgen der gesellschaftlichen Säkularisierung. In seinem jüngsten Buch »Die Panikmacher. Die deutsche Angst vor dem Islam« setzt sich Bahners mit dem Phänomen der Islamkritik auseinander. Der Titel war für den Leipziger Buchpreis in der Kategorie Sachbuch nominiert.
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