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Shahkroh Galame (Vater) und Sheila Vand (Simin) in »Land of Dreams« von Shirin Neshat | © W-film / Ghasem Ebrahimian / Bon Voyage Films / Palodeon Pictures

Iranische Albträume

Ali Abbasis düsterer Iran-Thriller »Holy Spider« erzählt vom fanatischen Frauenhass im Iran und basiert auf wahren Begebenheiten. Die Exil-Iranerin Shirin Neshat blickt in ihrem Drama »Land of Dreams« einer Gesellschaft ins Gewissen, die selbst die Träume der Menschen überwacht. Beide Filme sind nun für das Heimkino zu haben.

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Albrecht Schuch in »Die stillen Trabanten« von Thomas Stuber | © 2022 Warner Bros. Ent. / Felix Abraham

Träume und Tristesse

Clemens Meyer und Thomas Stuber erzählen einmal mehr von Menschen, die im Abseits der Aufmerksamkeit stoisch ihre Kreise ziehen. »Die stillen Trabanten« handelt von Menschen, die sich Illusionen nicht leisten können, aber dennoch Träume, Ängste und Sehnsüchte in sich tragen. Jetzt erscheint der Film fürs Heimkino.

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Friedenspreisträger 2023: Der unbeugsame Salman Rushdie

Der in Mumbai geborene und in den USA lebende Schriftsteller Salman Rushdie, Autor von Bestsellern wie »Die satanischen Verse«, »Joseph Anton« und »Quichote« wurde zum diesjährigen Träger des Friedenspreises gewählt. Unter hohen persönlichen Risiken verteidige er die Freiheit des Denkens und der Sprache, heißt es in der Begründung. Seit Jahrzehnten lastet auf Rushdie ein Todesurteil der Ayatollahs, im August vergangenen Jahres wurde er bei einer Lesung lebensbedrohlich attackiert. Seither ist er auf einem Auge blind, seine Schreibhand wurde ebenso nachhaltig in Mitleidenschaft gezogen.

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Brendan Fraser in »The Whale« von Darren Aronofsky als trauriger Fisch im Ozean der Liebe | © A24

Trauriger Wal

Brendan Fraser feiert in Darren Aronofskys »The Whale« ein überwältigendes Comeback als schwergewichtiger Literaturdozent. Sein in Venedig und bei den Oscars ausgezeichnetes Spiel macht diese Parabel über den Kern des Menschlichen zu ganz großem Kino.

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Filmstill aus »Ennio Morricone - Der Maestro» von Giuseppe Tornatore | © PLAION PICTURES GmbH

Spiel mir das Lied von Ennio Morricone

Niemand hat dem Kino derart seinen Stempel aufgedrückt wie Ennio Morricone. Der Italo-Western ist ohne ihn nicht denkbar, aber auch Brian De Palma, Oliver Stone oder Quentin Tarantino wussten das Genie des Italieners zu schätzen. Der Dokumentarfilm von Oscar-Preisträger Giuseppe Tornatore führt noch einmal Leben und Werk des 2020 verstorbenen Meisters der Töne vor Augen.

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Preis der Leipziger Buchmesse 2023 | © Thomas Hummitzsch

Eine Verbeugung vor den Frauen

»Unser Deutschlandmärchen« von Dinçer Güçyeter erhält den Preis der Leipziger Buchmesse. Die Buchszene jubelt über die Auszeichnung des beliebten Dichterverlegers mit dem wichtigsten Buchpreis des Frühjahrs, favorisiert waren zwei andere Kandidatinnen. Außerdem wird Regina Scheer für ihre Biografie der linken Intellektuellen Hertha Gordon-Walcher und Johanna Schwering für ihre Übersetzung von Aurora Venturinis Roman »Die Cousinen« ausgezeichnet.

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© Thomas Hummitzsch

Wenn Texte atmen

Pünktlich zum Österreich-Schwerpunkt auf der Leipziger Buchmesse erscheint »Literatur und Kritik« in neuem Gewand. Unter der neuen Herausgeberin Ana Marwan zeigt sich die österreichische Zeitschrift auf der Höhe der Zeit: vielfältig, offen und innovativ.

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