Die Bibel als »Tagebuch der Menschheit« gibt uns Einblicke in den Prozess der kulturellen Entwicklung und die Vergemeinschaftung des Menschen.
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Schädel, die am Meeresgrund verbleichen
Der österreichische Schriftsteller Franzobel verlässt mit »Das Floß der Medusa« seine Heimat. Eine gute Entscheidung, denn seine ansteckende Erzählung einer Seefahrt in den Untergang stand nicht nur völlig zurecht auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises, sondern ist nun mit dem Bayerischen Buchpreis 2017 ausgezeichnet worden.
WeiterlesenSchluss mit der Krimi-Event-Kultur!
Ein Gespräch mit Christian Koch von der Hammett-Krimibuchhandlung in Berlin-Kreuzberg über die prekäre Lage des unabhängigen Buchhandels sowie die Chancen und Herausforderungen, mit Genreliteratur erfolgreich zu sein.
WeiterlesenDeutschstunde 2.0
Und er schreibt immer weiter. Buchpreisträger Frank Witzel legt mir »Direkt danach und kurz davor« einen neuen Wälzer vor, der in der bundesrepublikanischen Geschichte wühlt.
WeiterlesenDas schöne Funkeln in den Augen
Maria-Christina Piwowarski von ocelot – not just another bookstore ist positive gestimmt. Dem Kulturpessimismus im unabhängigen Buchhandel setzt sie Kundenorientierung, Empfehlungskompetenz und Kooperation statt Konkurrenzdenken entgegen. Dass die Kultbuchhandlung in Berlin-Mitte inzwischen Teil eines größeren Verbunds und damit nicht mehr wirtschaftlich unabhängig ist, verschweigt sie nicht.
WeiterlesenErst die Kunden, dann die Literatur
Sarah Schaper von der Buchkantine in Berlin-Moabit spricht anlässlich der Woche der Unabhängigen Buchhandlungen über internetaffine Kunden, junge Lesende und die Zusammenarbeit mit anderen Buchhändlern.
Weiterlesen»Künftig wird es um Inspiration gehen«
Anlässlich der Woche der Unabhängigen Buchhandlungen haben wir einen Fragebogen an verschiedene Buchhändler in Berlin geschickt. Edgar Rai von der Pankower Buchhandlung »Uslar&Rai« spricht über spannende Veranstaltungen, Buch(händler)preise und die Buchhandlung 2.0.
WeiterlesenEmanzipation reloaded
Zadie Smiths fünfter Roman handelt einmal mehr von der Bedeutung von Herkunft und Hautfarbe. Zuweilen gerät die Autorin von »Zähne zeigen« und »London NW« dabei ins Straucheln.
WeiterlesenMusikperformance als kosmische Ästhetik – Meredith Monk gewinnt Gish Prize 2017
Meredith Monk – Komponistin, Sängerin, Pianistin, Tänzerin, Theater- und Filmregisseurin – gilt als Kultfigur der zeitgenössischen Musikavantgarde. Jetzt gewinnt sie den jährlich verliehenen, mit 300.000 US-Dollar dotierten Kulturpreis der Gish-Stiftung. Ein Beitrag von Constanze Elisabeth Tinawi.
WeiterlesenRaus aus der deutschen Enge
Der Deutsche Buchpreis geht in dieser Woche in die nächste Runde. Unabhängig davon, wer es mit seinem aktuellen Werk auf die Shortlist schafft, steht eines schon von vorneherein fest: die Vielfalt der deutschen Gesellschaft bildet auch dieser Buchpreis nicht ab. Dabei gibt es einige ausgezeichnete Werke, denen es gelingt, mehr Vielfalt in die deutsche Literatur zu bringen und aus der eingefahrenen deutschen Perspektive zu führen. Ihren Autoren gehört die Zukunft.
WeiterlesenHinreißend und bedrückend
In Sebastiáo Lelios Drama »Eine fantastische Frau« ist mit Daniela Vega eine außergewöhnliche Schauspielerin zu entdecken, die mit großer Würde die Rolle von Marina Vidal ausfüllt. Marina hieß vor Jahren Daniel und sucht nun in der neu gewählten Rolle der Frau ihren Platz in der machistischen chilenischen Gesellschaft.
WeiterlesenDaseinspanorama zwischen zwei Welten
Was heißt es, ein Iraner in Deutschland zu sein? Shida Bazyar wagt in ihrem Debüt »Nachts ist es leise in Teheran« einen großen Sprung, um eine Antwort auf diese Frage zu finden. Er führt ihre Helden von der iranischen Revolution zu den Protesten gegen die schlechte Bildungspolitik in Deutschland. Dabei erzählt sie die Geschichte einer Familie, die in zwei Generationen Flucht, Heimweh, Ankommen und Aufbruch erlebt.
WeiterlesenHumboldts Vermächtnis
Die Humboldt-Jahre sind angebrochen. Im Juni dieses Jahres konnten wir den 250. Geburtstag von Wilhelm von Humboldt feiern, am 14. September 2019 werden wir den 250. Geburtstag seines jüngeren Bruders Alexander begehren. Das Interesse an den beiden speist sich daraus, dass sie Namensgeber des Humboldt Forums sind.
WeiterlesenStarke Gefühle
Der französische Comiczeichner und Filmemacher Riad Sattouf öffnet die Augen für die wirklich wichtigen Dinge, ganz egal, ob er den Zeichenstift in die Hand nimmt oder zur Kamera greift.
Weiterlesen»Mich interessiert, wie Gesellschaft funktioniert«
Mit »Wieder unterwegs« und »Bleierne Hitze« sind in diesem Frühsommer zwei neue Alben des franco-italienischen Zeichners Hervé Barulea, besser bekannt als Baru, erschienen. Seine Alben »Autoroute du soleil« und »Die Sputnik-Jahre« gehören zu internationalen Comic-Bestsellern. Wir sprachen mit ihm über seine Arbeit, die Motive in seinen Alben und seine gesellschaftspolitische Haltung.
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