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Fail better oder: Zum Schreiben berufen

Marion Poschmann besitzt eine seltene Doppelbegabung. Wie keiner anderen gelingt es ihr, die Poesie ihrer Lyrik in ihre Prosa zu übertragen und die Erzählkunst ihrer Romane in ihre Gedichte einfließen zu lassen. Mit ihrem neuen Roman »Die Kieferninseln« stand sie auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Wir sprachen mit ihr über die Faszination des Träumens,…

Ocelot

Das schöne Funkeln in den Augen

Maria-Christina Piwowarski von ocelot – not just another bookstore ist positive gestimmt. Dem Kulturpessimismus im unabhängigen Buchhandel setzt sie Kundenorientierung, Empfehlungskompetenz und Kooperation statt Konkurrenzdenken entgegen. Dass die Kultbuchhandlung in Berlin-Mitte inzwischen Teil eines größeren Verbunds und damit nicht mehr wirtschaftlich unabhängig ist, verschweigt sie nicht.

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»Mich interessiert, wie Gesellschaft funktioniert«

Mit »Wieder unterwegs« und »Bleierne Hitze« sind in diesem Frühsommer zwei neue Alben des franco-italienischen Zeichners Hervé Barulea, besser bekannt als Baru, erschienen. Seine Alben »Autoroute du soleil« und »Die Sputnik-Jahre« gehören zu internationalen Comic-Bestsellern. Wir sprachen mit ihm über seine Arbeit, die Motive in seinen Alben und seine gesellschaftspolitische Haltung. 

Jakob Nolte | © Thomas Hummitzsch

Literatur ermöglicht Empathie

Der Berliner Schriftsteller und Bühnenautor Jakob Nolte hat mit »Schreckliche Gewalten« einen aufwühlenden und surrealen Roman über ein Geschwisterpaar in den siebziger Jahren geschrieben. Wir sprachen mit ihm über literarische Hegemonialketten, den Einfluss von Fernsehserien auf das Schreiben sowie das verführerische Angebot der Literatur.

Road Trip | © Bob Sala (https://500px.com/rumdiarist)

»Mit Trump hätte Hunter sicherlich seinen Spaß«

Große amerikanische Autoren wie Tom Wolfe oder James Salter lobten den meisterhafter Stil und die abgründige Komik in der Prosa von Hunter S. Thompson. Mit seinem Buch über die Hells Angels und dem Roman »Angst und Schrecken in Las Vegas« wurde Thompson zur Kultfigur. In der Edition Tiamat ist eine Auswahl seiner grenzenlosen Korrespondenz mit Persönlichkeiten wie Tom Wolfe,…

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»Seit dem Anschlag ist die Gegenwart obszön und lächerlich«

Heute auf den Tag genau jährt sich der Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo. Die Karikaturistin Catherine Meurisse verlor nach den Ereignissen im Januar 2015 den Boden unter den Füßen. Wie sie zurück ins Leben fand, erzählt sie in ihrem Comicalbum »Die Leichtigkeit«. Wir sprachen mit ihr über das dunkle Jahr 2015, ihren stillen Abschied…

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Der Groove der Freiheit

Der Film »Raving Iran« erzählt die Geschichte des DJ-Duos Blade & Beard. Arash und Anoosh sind aus dem Iran geflohen, um ohne Angst auflegen zu können. Wir sprachen mit beiden über das Leben im Iran, heimliche Filmaufnahmen und den Klang der Freiheit.

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„Es gibt so viel schlechte Kunst“

Brecht Vandenbroucke hat sich einer Mission verschrieben. Als junger Wilder will er Kunst und Punk zusammenbringen. Das macht er in Comicserien wie »White Cube« oder »Shady Bitch«, in seinen Illustrationen für Zeitungen wie die New York Times sowie als Modedesigner. Wir sprachen mit ihm über seine Leidenschaft für die Kunst, fehlende Relationen und die Perversion…

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Wilde Rosen und mörderische Gesänge

Der niederländische Comickünstler Erik Kriek verneigt sich mit »In the Pines« vor der amerikanischen Folkmusik. In den dunklen Silhouetten und harten Konturen seiner holzschnittartigen Zeichnungen ruht nicht nur der zeitlose Horror, der aus diesen Erzählungen aufsteigt, sondern auch die sanfte Melancholie, die in den Tiefen der amerikanischen Folkmusik ruht. 

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»Der kleine heilige Martinus im großen Krieg«

Stefan Hertmans erzählt in »Der Himmel meines Großvaters« die Geschichte seines Vorfahren, der pflichtbewusst in den Reihen des belgischen Heeres gedient hat, während die Welt um ihn herum zusammenbrach. Wir sprachen mit dem belgischen Autor über das Reproduzieren von Familiengeschichte, seinen lebenslang traumatisierten Großvater und die flämische Emanzipation in den Schützengräben.

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»Dadaab ist eine Stadt wie von einem anderen Stern«

Ben Rawlence arbeitet seit zehn Jahren als Menschenrechtsbeobachter. Für die BBC und den Guardian hat er den Krieg im Kongo beobachtet und anschließend die Situation am Horn von Afrika beobachtet. Für sein Buch »Stadt der Verlorenen« hat er mehrere Monate in Dadaab verbracht und somalische Flüchtlinge in ihrem Alltag im größten Flüchtlingslager der Welt begleitet.…

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»Ich kann nicht ohne Musik«

Der niederländische Comiczeichner Erik Kriek legt nach seinen Lovecraft-Adaptionen »Vom Jenseits und andere Erzählungen« nun gezeichnete »Mörder-Balladen« vor. Mit seinem Comicband »In the Pines« verneigt er sich vor der amerikanischen Country- und Folkmusik. Wir sprachen mit ihm über Motive dieser düsteren Geschichten, die die meisten als Songs kennen.