Film

Eine Rose und einen Goldenen Bären für die Filmleute

»Taxi« von Jafar Panahi | Berlinale

Die Silbernen Bären der Berlinale sind breit gestreut, in zwei Kategorien sogar zweimal vergeben worden. Weiterhin haben Filme, die politische oder gesellschaftliche Missstände aufzeigen, beim Berliner Filmfestival gute Karten.

Der Silberne Bär Großer Preis der Jury ging an den chilenischen Film El Club von Pablo Larraín, in dem eine Gruppe Priester, die ihr Amt nicht ausüben dürfen, porträtiert werden. Der Silberne Bär für einen Spielfilm, der neue Perspektiven eröffnet, der sogenannte Alfred-Bauer-Preis, ging an den Film Ixcanul aus Guatemala, der Einblicke in das Leben einer Kleinfamilie auf einer Kaffeeplantage eröffnet.

Der Silberne Bär für die Beste Regie wurde zweimal verliehen, sowohl an die polnische Regisseurin Małgorzata Szumowska für ihren Film Body, als auch an den rumänischen Regisseur Radu Jude für seinen Schwarz-Weiß-Western Aferim. Auch der Silberne Bär für eine Herausragende Künstlerische Leistung wurde doppelt vergeben, sowohl an den norwegischen Kameramann Sturla Brandth Grøvlen für seine beeindruckende Leistung eines 140-minütigen Nonstop-Drehs in dem deutschen Beitrag Victoria von Sebastian Schipper als auch an die beiden Kameramänner Evgeniy Privin und Sergey Mikhalchuk für ihre Leistung in dem russischen Beitrag Under Electric Clouds.

Ixcanul

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Silberner Bär Alfred-Bauer-Preis für einen Spielfilm, der neue Perspektiven eröffnet, an »Iscanul« von Jairo Bustamante | © La Casa de Producción