Rudolph und Gustav Dirks sind die ersten deutschen Comicpioniere, denen der Durchbruch in Amerika gelungen ist. Die umwerfende Monografie »Katzenjammer« lädt nun dazu ein, ihr bahnbrechendes Werk mit allen Hintergründen wiederzuentdecken.
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Eine gewaltiges Labyrinth
Der Senegalese Mohamed Mbougar Sarr erhielt für »Die geheimste Erinnerung der Menschen« den Prix Goncourt 2021. Sein Roman ist die Beschwörung eines marginalisierten malischen Schriftstellers, eine Hommage an die Literatur und ein überwältigendes Leseerlebnis. Dies ist ein Roman, der bleiben wird.
WeiterlesenBesonderes auf die Ohren
Von ausgewanderten Geistesgrößen bis zu den wichtigsten Poeten des Landes. Fünf(einhalb) Empfehlungen für Literaturfreunde, die gern mal die Augen schließen und ihr Ohr auf fesselnde Tonspuren legen. Zu entdecken sind dabei nicht nur Wortakrobaten, sondern auch Sprechkünstler, die ferne Welten entstehen lassen.
WeiterlesenEin Befreiungsschlag
Der 1975 erschienene Debütroman von Gayl Jones ist so kraftvoll und schmerzhaft wie ein Blues-Song. Er handelt von einer Blues-Sängerin und ihren Konfrontationen mit den verschiedenen Formen männlicher Gewalt. Mit Gayl Jones kann man eine außergewöhnliche Stimme der Schwarzen Literatur Amerikas wiederentdecken.
WeiterlesenDie Frauen aus der Lerchenstraße
Bettina Wilpert erzählt in »Herumtreiberinnen« von drei Frauen, die sich ihrer Gegenwart nicht beugen und dafür teuer bezahlen müssen. Sie alle kommen zu unterschiedlichen Zeiten in ein Haus in der Leipziger Lerchenstraße. Der Roman zollt ihnen Tribut, indem er ihnen eine Stimme verleiht.
WeiterlesenHinter dem Raum-Zeit-Kontinuum
Ein ambitioniertes Comicprojekt widmet sich den Welten von SciFi-Star Cixin Liu. Die ersten Alben lassen sich sehen und geben einen Eindruck davon, was es für zukünftige Generationen heißt, wenn das Klima kippt.
WeiterlesenDie verführerische Kraft des Schauspiels
Der amerikanische Comiczeichner Nick Drnaso hatte mit »Sabrina« als erster Comiczeichner überhaupt eine Nominierung für den Booker Prize erhalten. In seinem neuen Comic blickt er erneut in den Abgrund der Gesellschaft.
WeiterlesenForsch, furchtlos und widerständig
Von der Gegenwartsliteratur aus Spanien, dem diesjährigen Gastland der Frankfurter Buchmesse, beeindrucken vor allem die Romane junger Autor:innen, die sich intensiv mit den aktuellen Fragen der Zeit auseinandersetzen, die belastete Geschichte des Landes aber nicht außen vor lassen.
WeiterlesenFür jedes Bild ein passendes Kostüm
Dinçer Güçyeter hat im Juni mit dem Peter-Huchel-Preis die wichtigste Auszeichnung für deutsche Lyrik erhalten. Nun legt er mit »Unser Deutschlandmärchen« einen wort- und bilderstürmenden Roman über (s)eine türkische Einwandererfamilie vor. Ein Gespräch über schriftstellerische Abenteuer, proletarische Schreibschulen und ausgezeichnete Lyrik.
Weiterlesen»Climate Fiction wird sicher noch ganz hot«
Ein Hintergrundgespräch mit Martin Zähringer, dem Initiator vom Climate Cultures Festival Berlin, zu Nature Writing und dem Potential der Klimawandel-Literatur.
WeiterlesenInnovation gibt es nicht umsonst
Springer-Unternehmer Christoph Keese hat ein Buch über visionäre Erfinder geschrieben, die mit marktwirtschaftlichen Instrumenten die Grenzen des Möglichen verschieben. Anhand von Beispielen aus den Bereichen Energie, Kommunikation, Mobilität, Gesundheit und Bildung zeigt er auf, wie technologischer Fortschritt und digitale Innovation Mensch und Gesellschaft voranbringen können.
WeiterlesenWeltumwälzendes Konzept
In einem weltweit einmaligen Projekt werden verschiedene Erzählungen aus dem Werk des chinesischen SciFi-Superstars Cixin Liu in Comics übertragen. Ich sprach mit dem französischen Szenaristen Christophe Bec, der gemeinsam mit Stefano Raffaele die Adaption von »Die wandernde Erde« vorgenommen hat, mit der das Comicprojekt startet.
WeiterlesenDie Einsamkeit der Angehörigen
Der Regisseur Hans-Christian Schmidt hat den autofiktionalen Roman »Wir sind dann wohl die Angehörigen« verfilmt. Erzählt wird die Geschichte der Entführung des Soziologen und Mäzens Jan Philipp Reemtsma aus der Perspektive seines 13-jährigen Sohnes.
WeiterlesenClimate Fiction: Alles wird nur noch verheerender
Climate Fiction ist die literarische Antwort auf den Klimawandel und dessen Folgen. Unter diesem Schlagwort suchen Autor:innen weltweit nach Wegen, über die Klimakatastrophe zu schreiben. Eine Erkundung eines entstehenden Genres – von Frank Schätzing über Maja Lunde bis zu Jens Liljestrand.
WeiterlesenJetzt ist der Moment…
Jetzt ist der Moment, um der Ukraine zu helfen, diesen Kriegswinter zu überstehen. Mehr als 70 Osteuropa-Forscher:innen, Schriftsteller:innen, ehemaligen Diplomat:innen und Politiker:innen, Historiker:innen und Sicherheitsexpert:innen rufen mit dem LibMod – Zentrum Liberale Moderne für verstärkte Hilfen für die Ukraine auf. Die Unterstützung der zivilen und militärischen Widerstandskraft der Ukraine sei nicht nur eine moralische Pflicht, sondern liege in unserem Interesse. 30 internationale Autor:innen berichten zudem in einem neuen Film, was der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine mit ihnen macht.
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