Die Berliner Schriftstellerin Marion Poschmann lauscht in ihrem neuen Roman »Chor der Erinnyen« dem Flüstern dreier moderner griechischer Rachegöttinnen und beobachtet das Zerbrechen der Natur.
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Sackgasse Ghetto
David Wnendt zeigt in seinem Berlin-Film »Sonne und Beton« schonungslos und realistisch die ganze Härte des Lebens in der Neuköllner Gropiusstadt. Zugleich ist der vierte Film des in Berlin lebenden Filmemachers ein mitreißender Film über Freundschaft und das Erwachsenwerden.
WeiterlesenHerrndorfs Himmel
Heute vor zehn Jahren hat sich Wolfgang Herrndorf das Leben genommen. Der Germanist und FAZ-Redakteur Tobias Rüther legt zum 10. Todestag eine erste Biografie vor. Darin zeichnet er Herrndorfs Weg aus der Provinz Schleswig-Holsteins nach Berlin nach und präsentiert den Autor von »Tschick« und »Sand« als Porträtmaler, Erzähler und Menschenfreund.
WeiterlesenJung, bunt, überraschend
Die Longlist zum Deutschen Buchpreis kann sich sehen lassen. Neben den Romanen einiger erwartbarer Kandidat:innen enthält sie überraschende Titel, die bislang noch nicht entdeckt wurden. Ein prominenter Name taucht überraschend nicht auf. Jeweils exakt die Hälfte der nominierten Romane sind aus den Frühjahrs- und den Herbstprogrammen.
WeiterlesenLiteratur, die im Dunkeln leuchtet
Zwei Anthologien mit Texten afrikanischer Autor:innen bieten vielfältige Perspektiven und Haltungen, um die festgefahrenen Denkmuster über Afrika aufzulösen.
WeiterlesenLeben und Tod eines Paradiesvogels
Bis heute ist der Tod von Matthias Domaschk ungeklärt. Spiegel-Reporter Peter Wensierski zeichnet die Ereignisse um seinen Tod in »Jena-Paradies« nach und liefert zwischen den Zeilen einige Antworten zur Ost-Debatte.
WeiterlesenDie Magie von Sätzen
Pulitzerpreisträgerin Louise Erdrich erzählt in ihrem neuen Roman »Jahr der Wunder« von einer indigenen Buchhändlerin, ihrem Ringen um Vergangenheit und Gegenwart und der befreienden Kraft der Literatur.
WeiterlesenDer Freiheitsdealer
Der Hauptpreis des Filmfestivals in Locarno geht an den deutsch-iranischen Spielfilm »Critical Zone« von Ali Ahmadzadeh. Im Mittelpunkt steht der Dealer Amir, der in Teherans Untergrund High Society und Junkies mit Drogen versorgt.
WeiterlesenVon Posern und Impostern
Kristoffer Borglis schwarze Komödie »Sick of Myself« geht dahin, wo es weh tut. Seine skurrile Heldin will ihre Mittelmäßigkeit hinter sich lassen und geht dafür radikale Wege. Ein satirischer Genre-Mix, der keine Angst hat, den Body-Horror unserer Zeit im Schaufenster des Kinos bloßzustellen.
WeiterlesenGeschichten, die das Arbeitsleben schreibt
In der Anthologie »Türschwellenkinder« erzählen die Kinder von Schneider:innen, Stahlarbeitern, Putz- oder Hausfrauen von der Arbeit ihrer Eltern. Dabei wird deutlich, wie die eigene soziale Herkunft das Schreiben und Erinnern prägt. Pierre Bordieu kann sich von diesen Erzählungen bestätigt fühlen.
WeiterlesenWahlverwandschaften oder Die koreedaeske Seite des Kinos
In dem neuen Film von Kirokazu Kore-eda reist ein ungleiches Trio mit Anhang durch Südkorea und wächst zur Schicksalsgemeinschaft zusammen. Das zutiefst empathische Kino des Japaners bringt uns Menschen in all ihrer Ambivalenz nahe und verweigert sich einfachen Antworten.
WeiterlesenKalkuliertes Debakel
Der französische Autor Éric Vuillard ist einer der prominentesten Vertreter der engagierten Literatur seines Landes. In seinem neuen Buch geht er dem eiskalten Kalkül der bourgeoisen Elite im Rahmen des Indochina-Feldzugs auf den Grund.
WeiterlesenEin Meister seines Fachs
Anderthalb Jahre nach seinem Tod ist im Frühjahr eine »Belmondo Collection« mit einigen der wichtigsten Filme des Franzosen erschienen. Sie zeigt die Wandlungsfähigkeit der Schauspiel-Ikone Jean-Paul Belmondo, der die Nouvelle Vague ritt wie kein anderer, um schließlich auf dem Pferd des Unterhaltungskinos dem Sonnenuntergang entgegen zu reiten.
Weiterlesen»Ich schreibe immer wieder die Geschichte meiner Eltern«
Der kanadische Comiczeichner Seth alias Gregory Gallant im Gespräch über die Ungenauigkeit der Erinnerung, die Last der Nostalgie und seine Erwartung, in der Bedeutungslosigkeit zu versinken. In diesen Tagen erscheint sein lang erwartetes, neues »Palookaville«-Album.
Weiterlesen»I’m writing my parents story over and over again«
Canadian comic artist Seth aka Gregory Gallant talks about the inaccuracy of memory, the burden of nostalgia and the fear of being forgotten. These days his long-awaited new »Palookaville« album is released.
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