Neueste Artikel

Serhij Zhadan im Preisregen

Ukrainische Autor:innen haben noch nie so viel Aufmerksamkeit bekommen wie in diesen Tagen und Wochen. Serhij Zhadan, der in der hart umkämpften Region Charkiw in der zivilen Verteidigung aktiv ist, ist aber der Autor der Stunde. Zahlreiche Preise wurden ihm in den letzten Wochen zugesprochen, längst überfällig seien die, sind sich Expert:innen einig. Denn Zhadan beschreibe die ukrainische Welt nicht nur, sondern er helfe sie zu verstehen, sind sich zahlreiche Jurys einig.

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Die Welt der Lust entdecken

Die spanische Illustratorin María Hesse widmet ihr neues Buch der Entdeckung der eigenen Lust. Auch wenn der Band an mancher Stelle an Liv Strömquists feministische Interventionen erinnert, hat diese »Erkundung der weiblichen Sexualität« durch den ganz anderen Strich und den autobiografischen Ansatz ihren eigenen Charme.

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Foto: Thomas Hummitzsch

Schreiben statt Verschweigen

In den Eruptionen der Gegenwart spiegeln sich meist die Abgründe der Vergangenheit. Dabei führen die Romane des Sommers von Andrea Tompá, Can Xue, Fiston Mwanza Mujila, Maggie Shiptstead und Guillermo Arriaga in fünf Kontinente, durchqueren Zeiten und Welten und überzeugen dank wunderbarer Übersetzungen mit höchster Sprachkunst.

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Foto: Thomas Hummitzsch

Wälzer der Neunten Kunst

Wenn man schon mit einem Comic in den Urlaub fährt, dann muss das auch genug Lesestoff mitbringen. Die Auswahl reicht von Alben, von denen junge und ältere Leser:innen gleichermaßen etwas haben über comicale Freak-Shows bis hin zur identitätspolitischen Selbstreflexion der aktuell besten deutschen Comic-Zeichnerin.

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Foto: Thomas Hummitzsch

Entkommen, um zu kommen

Liebe, Sex und Begehren dringen tief ins Private und sind doch so politisch wie nie. Zahlreiche aktuelle feministische Texte fragen danach, wie frei wir inner- und außerhalb der Betten leben können. Eine Reise durch die aktuellen und wieder aufgelegten Bücher von Laurie Penny, Amia Srinivasan, Maggie Nelson, Audre Lorde sowie bell hooks und ein Blick auf das Paradies weiblicher Macht.

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»Atlantis« von Valentyn Vasyanovych | Foto: Mubi

Ukrainische Perspektiven

Die Deutsche Kinemathek bringt »Perspectives of Ukrainian Cinema« auf die Leinwand. Bis zum 30. Juni wird in Berlin, Leipzig und Hamburg ukrainisches Gegenwartskino gezeigt, das ein eindrucksvolles und facettenreiches Bild von Land und Menschen geben. Der Eintritt zu allen Vorführungen ist frei.

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Die Zeit steht in »Der schlimmste Mensch der Welt« von Joachim Trier still: Julie (Renate Reinsve) kann es kaum erwarten, ihre große Liebe zu treffen | © Oslo Pictures

Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

Joachim Trier hat einen grandios lebensbejahenden Film über die Suche nach Erfüllung im 21. Jahrhundert gedreht. Seine Liebeskomödie »Der schlimmste Mensch der Welt« erzählt vom Erwachsenwerden in den 30ern und verhandelt dabei die großen existenziellen Fragen. Getragen von einer umwerfenden Hauptdarstellerin ist dies der schönste Film des Jahres.

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