Die Berliner Autorin Katerina Poladjan blickt in ihrem für den Preis der Leipziger Buchmesse nominierten Roman »Zukunftsmusik« aus ganz individueller Perspektive vom Rand der sowjetischen Welt auf das Ende einer Epoche in ihrem Zentrum.
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»We are Hongkong, und ein Ende ist nicht abzusehen«
Marko Martins Essay »Die letzten Tage von Hongkong« liest sich wie eine Sammlung an Spaziergängen und Sehenswürdigkeiten, an Entdeckungen und Erinnerungen, an Diskussionen über schöne und traurige, aber immer auch politische Literatur, an Plaudereien zu zweit oder Unterhaltungen mit Fremden und neuen Freunden, an Freundschaften, Erotik und Sex. Die Lektüre lohnt sich auch mit Blick auf den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, den Russland aktuell in der Ukraine führt.
WeiterlesenDie bitteren Tränen hinter der Maske
Wie die Corona-Pandemie dem Neoliberalismus in die Karten spielt und den Feminismus unterläuft. Feministischer Protest war daher nie so gerechtfertigt wie im Jahr drei nach Beginn der Pandemie. Ein Kommentar zum Frauentag.
WeiterlesenFatma Aydemir im Gespäch: Der Wahrheit näher kommen
Ein Mann will nach Jahrzehnten nach Istanbul zurückkehren, doch noch bevor die Wohnung eingerichtet ist, stirbt Hüseyin an einem Herzinfarkt. Seine Frau Emine und seine Kinder Ümit, Sevda, Peri und Hakan müssen an den Bosporus, um den Vater zu beerdigen. Der Weg in die türkische Metropole ist auch einer in die eigene Vergangenheit. Fatma Aydemirs zweiter Roman »Dschinns« ist eine Hommage an die Generation ihres Großvaters und erzählt von Enttäuschungen, Brüchen und Verletzungen. Ein Gespräch über autobiografische Motive, vielfältige Lebensentwürfe und das Politische im Literarischen.
WeiterlesenHeulen macht hässlich
Corinna Harfouch spielt in dem Nachwende-Drama »Das Mädchen mit den goldenen Händen« eine verschlossene Frau, die sich gegen den Ausverkauf der Geschichte und ihrer Biografie zur Wehr setzt.
WeiterlesenLiebe bis zum Ende
Harry MacQueen erzählt in seinem poetisch-warmen Film »Supernova« vom Aufleuchten der Liebe in ihren letzten Zügen. Colin Firth und Stanley Tucci tragen diese universelle Erzählung.
WeiterlesenLeipzig überrascht
Wie in jedem Frühjahr hat die Jury zum Preis der Leipziger Buchmesse 15 Titel in das Schaufenster gestellt, die um den begehrten Preis konkurrieren. Dabei setzt die Jury mehrere Ausrufezeichen und macht einen großzügigen Bogen um die Konzernverlage, die den Messeausfall provoziert haben. Der Preis wird trotz Ausfall der Messe im März vergeben.
WeiterlesenBerlinale: Goldener Bär geht an spanisches Drama »Alcarràs«
Die Preise bei der Berlinale 2022 sind vergeben. Den Goldenen Bären für den Besten Film nimmt die Spanierin Carla Simón mit nach Hause. Als beste Hauptdarstellerin wurde die deutsche Kabarettistin Meltem Kaptan geehrt, den Bären für die Beste Doku erhalten zehn anonyme Filmemacher:innen aus Myanmar. Das Festival leidet derweil weniger unter den Corona-Einschränkungen als vielmehr unter programmatischer Willkür und der Verwässerung der Sektionen.
WeiterlesenDokus auf der Berlinale: Die Wirklichkeit festhalten
Gut ein Fünftel der über 250 gezeigten Filme der 72. Berlinale sind Dokumentarfilme. Die besten Dokus des diesjährigen Filmfestivals halten die Welt in all ihren Ambivalenzen fest.
WeiterlesenEin letzter Sommer im Paradies
Die Spanierin Carla Simón erzählt in »Alcarràs« vom Ende einer Pfirsichplantage, die einem Solarpark weichen muss. Sie hat mit ihren kindlichen Laiendarstellern die wohl bezauberndsten Bilder des Festivals eingefangen.
WeiterlesenEin Schweizer Drama
Mit Michael Kochs Film »Drii Winter« läuft seit Jahren mal wieder ein Beitrag, in dem durchgängig Schweizerdeutsch gesprochen wird. Erzählt wird das Drama einer Liebe vor majestätischer Kulisse.
WeiterlesenTiefgreifende Erschütterungen
Esther Kinsky rekonstruiert in ihrem Erinnerungsroman »Rombo« die Folgen zweier Erdbeben für Mensch und Natur. Dabei gibt es Berührungspunkte zu ihrer Übersetzung von Mary Ruefles Miniaturen »Mein Privatbesitz«.
WeiterlesenDie unsichtbaren Wunden des Terrors
Der spanisch-französische Film »Un Año, Una Noche« begleitet ein Paar, das den Anschlag auf das Bataclan in Paris überlebt hat. Eindrucksvoll und klug komponiert geht der Film der Traumatisierung von Menschen auf den Grund.
WeiterlesenWer A sagt, kann noch lange nicht sprechen
Nicolette Krebitz’ »A E I O U – Das schnelle Alphabet der Liebe« ist eine witzige, kluge und leichtfüßige Liebesgeschichte zwischen einem ungestümen jungen Mann und einer selbstkontrollierten reifen Frau. Sophie Rois glänzt im zweiten deutschen Wettbewerbsbeitrag bei der Berlinale.
WeiterlesenJetzt kommen die Frauen
Nachdem der Beginn der Berlinale von männlichen Charakteren geprägt war, rücken zunehmend Frauen in allen Gefühlslagen in den Mittelpunkt des Festivals. Der maskuline Blick wird dabei mehr als einmal entlarvt.
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