Der Comic »Im Spiegelsaal« der schwedischen Feministin Liv Strömquist zeigt, warum wir so besessen von Körpernormen sind. Es ist die konsequente Fortsetzung von Strömquists spielerisch-punkigem Nachdenken über die weibliche Existenz in der kapitalistischen Welt.
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Die Verdammten dieser Erde
Die in Kamerun geborene und in den USA lebende Schriftstellerin Imbolo Mbue lässt in ihrem zweiten Roman ein Dorf in Kamerun von seinem Kampf gegen Ausbeutung und Verrat berichten. »Wie schön wir waren« erzählt von den täglichen Verbrechen, die Konzerne in den Entwicklungsländern im Namen des Kapitalismus begehen.
WeiterlesenDie letzte große Unbekannte
In einem prächtigen Album ist erstmals das zeichnerische Werk Franz Kafkas in all seiner Vielfalt versammelt. Der sorgfältig editierte Band zeigt in Bildern und Texten, wie sich Kafka in seinem künstlerischen Schaffen vom brutalen Realismus seiner Zeit löste.
WeiterlesenBlutgetränkte Geschichte(n)
In den Romanen von Literaturnobelpreisträger Abdulrazak Gurnah sind die Gräuel der deutschen Kolonialgeschichte zum Greifen nah. Diese Woche hat der auf Sansibar geborene und in England lebende Autor den Literaturnobelpreis verliehen bekommen. Inzwischen kann man sein Werk auch hier wieder entdecken.
WeiterlesenFreisein und:oder Frausein
Die 18. Ausgabe der Comic-Anthologie »SPRING« widmet sich den Möglichkeiten und Grenzen der Freiheit aus weiblicher Perspektive.
WeiterlesenEin Prophet aus Licht und Schminke
Ziggie Stardust alias David Bowie war eine Lichtgestalt der Popkultur der frühen 70er Jahre – auch für Comiczeichner Reinhard Kleist. Nun erscheint der visuell spektakuläre erste Band seines zweiteilig geplanten Bowie-Comics.
WeiterlesenLast Exit Klimaterror
Kim Stanley Robinsons neuer Roman entfaltet eine plausibel-optimistische Vision der Welt bis 2050. »Das Ministerium für die Zukunft« zeigt aber auch, wohin der Weg führt. Wenn wir nicht handeln, wird sich der Klimaaktivismus radikalisieren. Der schwedische Aktivist Andreas Malm meint, dass das vielleicht sogar notwendig ist.
WeiterlesenDie Freiheit des Begehrens
Sebastian Meise zeigt in seinem ausgezeichneten Film »Große Freiheit« die hässliche Geschichte des Paragrafen 175 und porträtiert einen Mann, der sich vom Unrecht nicht beugen lässt.
WeiterlesenDie Irrwege der Liebe
Das Manuskript von Ulrich Woelks »Für ein Leben« wurde 2019 mit dem Alfred-Döblin-Preis ausgezeichnet. Nun liegt der Roman vor, der von den Versprechungen und Gefahren der großen Freiheit erzählt. Die Handlung erstreckt sich über Jahrzehnte.
WeiterlesenKontinent des Elends
Svealena Kutschke geht in ihrem Roman »Gewittertiere« der Frage nach, wie sich familiäre Traumata und gesellschaftliche Prägungen im Menschen fortschreiben.
WeiterlesenEin Mann mit Eigenschaften
Andreas Kleinert präsentiert den Dichter und Filmemacher Thomas Brasch so, wie er war. Radikal, direkt, unangepasst. »Lieber Thomas« ist der perfekte Film in angepassten Zeiten. Albrecht Schuch brilliert darin als Charakterdarsteller obersten Ranges.
WeiterlesenPunktlandung mit Nobelpreisträger
Abdulrazak Gurnahs Roman »Das verlorene Paradies« erscheint pünktlich zur Nobelpreisverleihung in neuer Auflage. Der Roman bildet damit den Anfang einer Neuausgabe von Gurnahs Werk im Penguin-Verlag.
WeiterlesenKrieg ist Frauensache
Mit »Asterix und der Greif« schließen Jean-Yves Ferri und Didier Conrad an die frühen gallischen Abenteuer an. Während die Verbreitung von Verschwörungstheorien Berücksichtigung findet, findet die Debatte um Geschlechterrollen trotz Matriarchat wenig Niederschlag.
WeiterlesenPrix Goncourt und Booker Prize prämieren afrikanische Literatur
Der Senegalese Mohamed Mbougar Sarr hat den Prix Goncourt, der Südafrikaner Damon Galgut den Booker Prize gewonnen. Damit gingen die renommierten Preise für den besten französisch- und englischsprachigen Roman an Autoren, die über afrikanische Themen schreiben. Vor wenigen Wochen erst wurde der auf Sansibar geborene britische Schriftsteller Abdulrazak Gurnah mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet.
WeiterlesenUnbequemer Stilist
Er war einer der größten deutschen Stilisten, ein radikaler Dichter und außerordentlicher Filmemacher, der weder sich noch seine Umwelt schonte. Heute vor zwanzig Jahren starb der Schriftsteller Thomas Brasch, dessen Literatur noch heute vor Kraft strotzt.
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