Neueste Artikel

© Thomas Hummitzsch

Innovation gibt es nicht umsonst

Springer-Unternehmer Christoph Keese hat ein Buch über visionäre Erfinder geschrieben, die mit marktwirtschaftlichen Instrumenten die Grenzen des Möglichen verschieben. Anhand von Beispielen aus den Bereichen Energie, Kommunikation, Mobilität, Gesundheit und Bildung zeigt er auf, wie technologischer Fortschritt und digitale Innovation Mensch und Gesellschaft voranbringen können.

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Weltumwälzendes Konzept

In einem weltweit einmaligen Projekt werden verschiedene Erzählungen aus dem Werk des chinesischen SciFi-Superstars Cixin Liu in Comics übertragen. Ich sprach mit dem französischen Szenaristen Christophe Bec, der gemeinsam mit Stefano Raffaele die Adaption von »Die wandernde Erde« vorgenommen hat, mit der das Comicprojekt startet.

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Jetzt ist der Moment…

Jetzt ist der Moment, um der Ukraine zu helfen, diesen Kriegswinter zu überstehen. Mehr als 70 Osteuropa-Forscher:innen, Schriftsteller:innen, ehemaligen Diplomat:innen und Politiker:innen, Historiker:innen und Sicherheitsexpert:innen rufen mit dem LibMod – Zentrum Liberale Moderne für verstärkte Hilfen für die Ukraine auf. Die Unterstützung der zivilen und militärischen Widerstandskraft der Ukraine sei nicht nur eine moralische Pflicht, sondern liege in unserem Interesse. 30 internationale Autor:innen berichten zudem in einem neuen Film, was der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine mit ihnen macht.

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© Thomas Hummitzsch

Literatur reagiert auf die Gegenwart

Welche Bedeutung haben Nature Writing und Climate Fiction in der zeitgenössischen Literatur? Wie beeinflussen laufende Debatten zum Klimawandel die Arbeit einer literarischen Institution? Anlässlich einer Recherche für den tip Berlin bat ich Janika Gelinek, einer der beiden Leiterinnen des Literaturhaus Berlin, auf diese Fragen einzugehen. Hier dokumentiere ich ihre Antwort.

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Sinthujan Varatharajah | © Thomas Hummitzsch

»Wir sind nicht irrelevant!«

»Der Albtraum von damals ist der Albtraum von heute«, sagt der tamilische Autor Sinthujan Varatharajah. In seinem Buch »an alle Orte, die hinter uns liegen« beschreibt er eindrucksvoll, wie der Kolonialismus die Gegenwart prägt. Ein Gespräch über den langen Schatten der kolonialen Gewalt, die Bedeutung von Biografie und Sprache und die Bigotterie der aktuellen Debatten.

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Cheon Myeong-kwan: Der Wal |© Thomas Hummitzsch

Die Gesetze des Erzählens

Der südkoreanische Schriftsteller Cheon Myeong-kwan erzählt in »Der Wal« das 20. Jahrhundert mit all seinen erfüllten und unerfüllten Träumen als feministisches Märchen. Mit fast zwanzigjähriger Verspätung erscheint sein moderner Klassiker nun erstmals in deutscher Übersetzung. Die parallel erschienene englische Übersetzung des Romans hat es auf die Lonlist des renommierten International Booker Prize geschafft.

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Kim de L'Horizon: Blutbuch | © Thomas Hummitzsch

Kim de L’Horizon gewinnt Deutschen Buchpreis

Erstmals wird eine non-binäre Autor:in für den Roman des Jahres ausgezeichnet. Kim de L’Horizon aus der Schweiz erhält den Deutschen Buchpreis für den autofiktionalen Identitätsroman »Blutbuch« und macht die Verleihung im Frankfurter Römer zu einem politischen Happening. Ein Roman von einem Ort, an dem ein Sprechen über Vielfalt, Ambivalenz und Fluidität, Offenheit, Neugier und Lebenslust möglich ist.

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