Springer-Unternehmer Christoph Keese hat ein Buch über visionäre Erfinder geschrieben, die mit marktwirtschaftlichen Instrumenten die Grenzen des Möglichen verschieben. Anhand von Beispielen aus den Bereichen Energie, Kommunikation, Mobilität, Gesundheit und Bildung zeigt er auf, wie technologischer Fortschritt und digitale Innovation Mensch und Gesellschaft voranbringen können.
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Weltumwälzendes Konzept
In einem weltweit einmaligen Projekt werden verschiedene Erzählungen aus dem Werk des chinesischen SciFi-Superstars Cixin Liu in Comics übertragen. Ich sprach mit dem französischen Szenaristen Christophe Bec, der gemeinsam mit Stefano Raffaele die Adaption von »Die wandernde Erde« vorgenommen hat, mit der das Comicprojekt startet.
WeiterlesenDie Einsamkeit der Angehörigen
Der Regisseur Hans-Christian Schmidt hat den autofiktionalen Roman »Wir sind dann wohl die Angehörigen« verfilmt. Erzählt wird die Geschichte der Entführung des Soziologen und Mäzens Jan Philipp Reemtsma aus der Perspektive seines 13-jährigen Sohnes.
WeiterlesenClimate Fiction: Alles wird nur noch verheerender
Climate Fiction ist die literarische Antwort auf den Klimawandel und dessen Folgen. Unter diesem Schlagwort suchen Autor:innen weltweit nach Wegen, über die Klimakatastrophe zu schreiben. Eine Erkundung eines entstehenden Genres – von Frank Schätzing über Maja Lunde bis zu Jens Liljestrand.
WeiterlesenJetzt ist der Moment…
Jetzt ist der Moment, um der Ukraine zu helfen, diesen Kriegswinter zu überstehen. Mehr als 70 Osteuropa-Forscher:innen, Schriftsteller:innen, ehemaligen Diplomat:innen und Politiker:innen, Historiker:innen und Sicherheitsexpert:innen rufen mit dem LibMod – Zentrum Liberale Moderne für verstärkte Hilfen für die Ukraine auf. Die Unterstützung der zivilen und militärischen Widerstandskraft der Ukraine sei nicht nur eine moralische Pflicht, sondern liege in unserem Interesse. 30 internationale Autor:innen berichten zudem in einem neuen Film, was der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine mit ihnen macht.
WeiterlesenLiteratur reagiert auf die Gegenwart
Welche Bedeutung haben Nature Writing und Climate Fiction in der zeitgenössischen Literatur? Wie beeinflussen laufende Debatten zum Klimawandel die Arbeit einer literarischen Institution? Anlässlich einer Recherche für den tip Berlin bat ich Janika Gelinek, einer der beiden Leiterinnen des Literaturhaus Berlin, auf diese Fragen einzugehen. Hier dokumentiere ich ihre Antwort.
WeiterlesenDer neue Sex geht unter die Haut
David Cronenberg kehrt mit seinem neuen Body-Horror-Meisterwerk zu seinen Anfängen zurück. Sein Film »Crimes of the Future« zeichnet das Bild einer neuen Menschheit, in der Body Politics eine völlig neue Bedeutung bekommt.
WeiterlesenGesellschaftliche Debatten sind deutlich spürbar
Ein Hintergrundgespräch mit Andreas Rötzer, dem Verleger des Verlags Matthes & Seitz Berlin, zur Bedeutung des Nature Writing, dessen inhaltlicher Entwicklung und dem Engagement seines Verlags.
Weiterlesen»Wir sind nicht irrelevant!«
»Der Albtraum von damals ist der Albtraum von heute«, sagt der tamilische Autor Sinthujan Varatharajah. In seinem Buch »an alle Orte, die hinter uns liegen« beschreibt er eindrucksvoll, wie der Kolonialismus die Gegenwart prägt. Ein Gespräch über den langen Schatten der kolonialen Gewalt, die Bedeutung von Biografie und Sprache und die Bigotterie der aktuellen Debatten.
WeiterlesenPolitik als Mondmission
Mariana Mazzucato hat ein Buch darüber geschrieben, was wäre, wenn die Innovationskraft, die die Menschheit vor 50 Jahren auf den Mond gebracht hat, auf die Herausforderungen unserer Gegenwart angewendet würde. »Mission« ist ein Buch, nach dem diese unruhigen Zeiten verlangen.
WeiterlesenViel Lärm um Nichts
Der Amerikanerin Emily Segal gelingt in ihrem avantgardistischen Debütroman »Rückläufiger Merkur« ein Sittenbild der New Economy. Autor:innen wie Eileen Myles oder Chris Kraus stehen für ihren Kunst- und Konsumroman Pate.
Weiterlesen»Auf lange Sicht gibt es nur noch Physik«
Der Berliner Zeichner Jens Harder hat den dritten von vier Bänden seiner Erdgeschichte abgeschlossen. In »Beta… Visions Volume II« führt sein Bilderkanon aus der Antike in die Gegenwart. Ein Gespräch über schwierige Bildquellen, riesige Archive und persönliche Akzente.
WeiterlesenDie Gesetze des Erzählens
Der südkoreanische Schriftsteller Cheon Myeong-kwan erzählt in »Der Wal« das 20. Jahrhundert mit all seinen erfüllten und unerfüllten Träumen als feministisches Märchen. Mit fast zwanzigjähriger Verspätung erscheint sein moderner Klassiker nun erstmals in deutscher Übersetzung. Die parallel erschienene englische Übersetzung des Romans hat es auf die Lonlist des renommierten International Booker Prize geschafft.
WeiterlesenKim de L’Horizon gewinnt Deutschen Buchpreis
Erstmals wird eine non-binäre Autor:in für den Roman des Jahres ausgezeichnet. Kim de L’Horizon aus der Schweiz erhält den Deutschen Buchpreis für den autofiktionalen Identitätsroman »Blutbuch« und macht die Verleihung im Frankfurter Römer zu einem politischen Happening. Ein Roman von einem Ort, an dem ein Sprechen über Vielfalt, Ambivalenz und Fluidität, Offenheit, Neugier und Lebenslust möglich ist.
WeiterlesenBooker Prize geht an Shehan Karunatilaka
Der in Sri Lanka geborene Autor Shehan Karunatilaka ist für seinen Roman »The Seven Moons of Maali Almeida« mit dem renommierten britischen Booker Prize ausgezeichnet worden. Die Jury beschreibt den Roman als unprätentiösen »Afterlife Noir, mit Anspielungen auf Dante und Buddha«.
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