Die österreichische Regisseurin Ruth Beckermann hat aus einem Casting für einen Film über einen literarischen Porno-Klassiker einen Film gemacht. In »Mutzenbacher« hält sie die Kamera drauf, wenn sich Männer von sexualisierter Gewalt inspiriert fühlen.
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Glitzernde Wände
Der chinesische Regisseur Li Ruijun zeigt in seinem meisterhaften Epos »Return to Dust«, dass Glück auch auf karger Erde wachsen kann, wenn man es nur geduldig genug pflegt. Fragil bleibt es dennoch.
WeiterlesenBlinde Wut
Der italienische Meister des Horrors Dario Argento kehrt nach über zehnjähriger Abwesenheit mit dem packenden Thriller »Occhiali Neri« fulminant auf die Leinwand zurückkehrt.
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Ulrich Seidl porträtiert in »Rimini« einen Schlagersänger über seinem Zenit, der an der Adria mit allen Mitteln um seine Existenz kämpft. Dabei bebildert der österreichische Filmemacher auch das sozialpolitische Elend, das die Festung Europa an der Adria produziert.
WeiterlesenKafkaeske Gegenwart
Quentin Dupieux zeigt in Berlin seine neue Komödie »Unglaublich, aber wahr«. Man könnte die Absurdität der Gegenwart kaum in eine skurrilere Geschichte packen.
WeiterlesenWahnsinn und Genie zum Start der 72. Berlinale
François Ozons Fassbinder-Hommage »Peter von Kant« ist ein unterhaltsamer und vielversprechender Auftakt in eine umstrittene Präsenz-Berlinale, die auf dem Höhepunkt der Omikron-Welle startet.
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Damon Galgut erzählt in seinem mit dem Booker Prize ausgezeichneten Roman vom Niedergang einer weißen Familie am Tafelberg. »Das Versprechen« ist Teil der Erfolgsgeschichte, den die postkoloniale afrikanische Literatur derzeit schreibt.
WeiterlesenDem Chaos der Welt Kontra geben
Ulrich Blumenbach liebt die Langstrecke. Sechs Jahre saß er an David Foster Wallaces »Unendlicher Spaß«, fünf Jahre hat er mit Joshua Cohens »Witz« gerungen. Ein Gespräch über komplexe Literatur, Endlossätze und die Verzweiflung beim Übersetzen.
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In dem packenden iranischen Drama »Die Ballade von der weißen Kuh« spielt Regisseurin Maryam Moghadam auch die Hauptrolle. Sie verkörpert eine Frau, die sich in einer misogynen Gesellschaft nicht unterkriegen lässt.
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Art Spiegelmans preisgekrönter Holocaust-Comic »Maus« wurde in Tennessee aus dem Lehrplan gestrichen. Die Schulbehörde ist der Meinung, dass 13- und 14-jährigen Schüler:innen die Bilder von Spiegelmans Fabel-hafter Familiengeschichte nicht zuzumuten seien. Diese Entscheidung zeigt, wie engstirnig und verhärtet die politische Auseinandersetzung mit zeithistorischen Themen in den USA ist.
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Das Comic-Duo Fabien Grolleau und Nicolas Pitz zeichnet in seinem Comic »Gejagt« Leben und Kampf von Angela Davis nach. Die Geschichte zeigt Davis‘ Bedeutung für die Bürgerrechts- und Frauenbewegung – damals wie heute.
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Nie war die postkoloniale Literatur so präsent wie in diesen Tagen. Ein Comic aus Frankreich erinnert an den Vordenker des Antikolonialismus Frantz Fanon und zeichnet die Denkbewegungen des Psychiaters, Politikers und Schriftstellers anhand seiner Biografie nach.
WeiterlesenDianas Befreiung
Pablo Larraín hat mit »Spencer« einen Film über Lady Di gedreht, der den Royals nicht gefallen wird. Kristen Stewart brilliert in ihrer Rolle als ebenso unbändige wie warmherzige britische Prinzessin.
Weiterlesen»Jugendliche lösen ihre Probleme mit Technik«
Kirsten Fuchs schreibt Bücher für alle Generationen. In ihrem neuen Roman schreibt sie die Erfolgsgeschichte ihrer »Mädchenmeute« ohne Jugendslang und andere Anbiederungen fort.
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Weihnachten ist Geschenke- und Lesezeit, das Jahresende gibt zudem Anlass, noch einmal zurückzuschauen auf die Lektüren, die Eindruck hinterlassen haben. Unsere Leseempfehlungen zum Jahreswechsel.
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